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OUPS: Selbst das kleineste Licht vermag die Dunkelheit zu erhellen.

OUPS: Selbst das kleineste Licht vermag die Dunkelheit zu erhellen.

 

Torch Bearer Award“ und “Peace Run“- Eine Ehre und eine Verpflichtung

Was ist das überhaupt für ein Preis, dieser „Torch-Bearer Award“, den ich am 9. Juni bekommen habe? Das kann man nicht mit Worten beschreiben, ich zumindest nicht, das kann man im besten Fall „erfühlen“, wenn man sich das Leben von Sri Chinmoy anschaut … Ich kann nur versuchen zu schildern, was dieser „Preis der Fackel Träger“ für mich bedeutet, eine riesige Ehre und eine Verpflichtung. Auf der Rückseite der Medaille steht:

„To change the world around you, give the world what you have and serve the world with what you are.”

Sri Chinmoy

Also „Um die Welt zu verändern, gib der Welt was Du zu geben hast und diene ihr mit dem was Du bist.“ 

 

"Torch-Bearer Award" Medaille - Sri Chinmoy

“Torch-Bearer Award” Medaille – Sri Chinmoy

 

"Torch-Bearer Award" Rückseite - Sri Chinmoy

“Torch-Bearer Award” Rückseite – Sri Chinmoy

 

Ich habe mehr als mein halbes Leben gebraucht um zu erkennen, dass das was ich zu geben habe absolut genügt und dass es dabei am „dienlichsten“ ist – im höchsten Maße dienlich, für die Welt UND für mich – wenn ich „die bin die ich bin“ … echt, ehrlich und mit meinem ganzen Herzen. Das ist meine Aufgabe, denke ich … jeden Tag und es ist eine wunderschöne Aufgabe, wie ich finde. 😉

Mich der Welt schenken, mit meinen Gaben, meinen Talenten, meinen Ideen, meiner Fröhlichkeit … aber auch mit meiner Traurigkeit, meiner Verletzlichkeit und meinen Zweifeln … das ist aber auch eine große Herausforderung, denn nicht immer war ich, nicht immer sind wir mit allem willkommen, was wir sind. Genau diese Angst zu überwinden, die Angst vor Ablehnung, wenn wir so sind wie wir sind, wenn wir uns mit unseren Gefühlen zeigen, wenn wir den Mut haben berührbar und spürbar zu sein, diese Überwindung ist ein Riesengeschenk für die Welt, denn es macht auch anderen Mut, sich zu zeigen, mit ihrem Licht und ihrem Schatten und eröffnet Ihnen, eröffnet allen die Chance zu erleben wie es ist, wenn man sich ganz und gar angenommen fühlt … vielleicht nicht von allen, aber von einigen. Selbst wenn es nur ein einziger Mensch ist, der uns so nimmt, wie wir sind, ist das ein Geschenk des Himmels.

 

"OUPS Peace Run!" Mein Geschenk für die Gemeinschaft von Sri Chinmoy

“OUPS Peace Run!” Mein Geschenk für die Gemeinschaft von Sri Chinmoy

 

Als ich vom „World Harmony Run“, wie der „Peace Run“ auch genannt wird erfuhr, war ich natürlich neugierig und wollte wissen, was mich erwartet. Was macht der moderne Mensch wenn er etwas wissen will? Richtig, er googelt! Da gab es berührende Fotos von Kindern, die mit ehrfurchtsvollem Blick die Fackel halten und Videos  von Läufern die einsam mit der Fackel auf dem Weg sind … da begann irgend etwas in mir zu erwachen, irgend etwas fühlte sich beim Anblick dieser Bilder warm und gut und hoffnungsvoll an … und ich wurde mir urplötzlich einer starken Sehnsucht bewusst, der Sehnsucht etwas beizutragen, etwas Gutes, Wichtiges … der Sehnsucht Teil einer Gemeinschaft zu sein, die auf dem Weg ist, die der Welt etwas schenkt, die die Welt ein  wenig … oder auch viel, viel heller macht. Die Fackel, das Laufen mit der Fackel, sich anzustrengen, mit der Fackel ein Stück weit voran zu laufen … das war für mich das Symbol dafür. Von diesem Moment an habe ich mich unglaublich auf diesen Augenblick gefreut, den Augenblick an dem ich die Fackel in der Hand halte und damit los laufe … und wenn es nur ein ganz kleines Stück des Weges war, den ich die Fackel getragen habe, das Gefühl war unbeschreiblich, Glück pur! Ich durfte dabei sein, hatte die Möglichkeit jetzt etwas zurückzugeben, zu zeigen, dass ich weiß worum es geht.

 

Die Kinder und Betreuer des Horts in Sierning kommen um die Fackel ein Stück weit zu übernehmen. :-)

Die Kinder und Betreuer des Horts in Sierning kommen um die Fackel ein Stück weit zu übernehmen. 🙂

 

Und so sah das dann am 10.6. aus … ich lief … mit der Fackel … begleitet von zwei starken Läufern des internationalen Teams und bei 37°!  Verglichen mit der riesigen Strecke war es nur ein winzig kleines Stück, ich weiß, aber für mich war es ein riesiges Glücksgefühl dabei sein zu dürfen, die Fackel zu tragen, die auch schon von so vielen großen Persönlichkeiten getragen wurde. 🙂

Conny rennt! Endlich unterwegs mit der Fackel. :-) Begleitet von zwei Läufern des internationalen Teams.

Conny rennt! Endlich unterwegs mit der Fackel. 🙂 Begleitet von zwei Läufern des internationalen Teams.

 

Ganz am Anfang kam kurz der Gedanke auf, ob ich würdig bin die Friedens-Fackel zu tragen. Ich bin jedoch schnell zu dem Schluss gekommen, dass es eben nicht darum geht, rund um die Uhr im himmlischen inneren Frieden zu ruhen, sondern sich immer wieder auf’s Neue darum zu bemühen, egal wie weh’ es tut, wie wütend man ist, oder wie groß die Verletzung ist.

Wenn es darum geht, dann darf ich, glaube ich, ganz vorn an der Spitze laufen, denn glaubt mir, seid ich mich gezwungen sah, aus meinem eigenen Verlag OUPS auszusteigen, ist mein „innerer Frieden“ eine der größten Herausforderung für mich – an jedem einzelnen Tag.

 

Müde aber glücklich! Mein Mann Lutz hat mich begleitet und dafür gesorgt, dass ich mich bei 37° Grad nicht überschätze. ;-)

Müde aber glücklich! Mein Mann Lutz hat mich begleitet und dafür gesorgt, dass ich mich bei 37° Grad nicht überschätze. 😉

 

Zum Schluss noch mein Lieblingsbild des Tages, im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Mann Lutz wollte mich morgens eigentlich nur in Sierning abliefern und dann am Ende in Steyr wieder einsammeln. Er war jedoch so fasziniert von der Stimmung, dass er spontan beschloss dabei zu bleiben und mich zu unterstützen. Eigentlich besser “zu beschützen” und zwar vor mir selber, damit ich mich vor lauter Begeisterung beim Laufen in dieser Hitze nicht hoffnungslos überfordere. Sofort wurde er passend eingekleidet und war somit ganz offiziell ebenfalls mit im Team. 🙂

Bis zum nächsten Mal, dann geht’s weiter mit “20 Jahre OUPS”.

Liebe Grüße – Conny Wolf 😉

 

I realised recently, that I’ve got visitors from USA and even the Philippines on my blog and so I decided to do a short translation of my text, to give a tiny impression of what it’s all about. Sorry for the mistakes, but I’m not a native speaker and I’ll do my very best for you. Promised! 😉

“OUPS runs!

A few weeks ago I was invited to the “World Harmony Run”, also called “Peace Run” that Sri Chinmoy invented 1987. It was a great honor, to be part of this wonderful event and a enormous honor to recieve the “Torch-Bearer Award“. On the back side of the medal the following words are written:

„To change the world around you, give the world what you have and serve the world with what you are.”

Sri Chinmoy

I’ll do my very best to deserve this lightful award. 🙂 “

Love – Conny Wolf

"Engel haben immer Zeit" Conny Wolf & Ennsthaler Vlg.

“Engel haben immer Zeit”
Conny Wolf & Ennsthaler Vlg.

 

In der aktuellen Ausgabe der Tips / Steyr ist auf Seite 2 ein sehr schöner Artikel über meine Arbeit erschienen, darüber freue ich mich sehr und über alle, die ihn lesen.  😉

PR Arbeit ist für mich als freischaffende Künstlerin existenziell wichtig und wenn die Medien mich dabei unterstützen, dass meine Arbeit von möglichst vielen Menschen gesehen wird, ist das ein Geschenk, für das ich sehr dankbar bin. Kunst ist “Kommunikation” auf den unterschiedlichsten Ebenen und Kunst kann viel bewegen, das zeigen ganz besonders dramatisch die vielen Künstlerinnen und Künstler, die dabei Kopf und Kragen riskieren. Kunst wird dann wertvoll für die Gesellschaft, wenn sie geteilt, gesehen und wahrgenommen werden kann, das ist zumindest meine Philosophie.

Jetzt habe ich das Glück, in einem Land zu leben, in dem ich gefahrlos und freimütig meine Meinung und meinen Glauben kundtun kann, doch “Engel und Medien” ist für mich trotzdem ein sensibles Thema. Gerade mit diesem spirituellen Teil meiner Arbeit an die Öffentlichkeit zu gehen, bedeutet jedes Mal wieder eine Herausforderung für mich, deshalb freue ich mich so, dass der Artikel von Angelika Mitterhauser (Tips) so achtsam formuliert wurde. 😉

Als ich 1999 dieses einzigartige Erlebnis hatte, von dem ich auch im Buch erzähle, hätte ich es am liebsten für mich behalten, oder zumindest nur im Freundeskreis davon erzählt wo ich mich geschützt fühlte. Doch die Engel hatten andere Pläne mit mir, das heißt eher ein anderes Anliegen, denn sie respektieren unseren freien Willen zu hundert Prozent. Als dann einige Zeit nachdem ich meinen ersten Engel gemalt hatte eines Nachts so viel kleine Engel auf dem Papier landeten, dass ich sie kaum so schnell mit dem Pinsel festhalten konnte wurde mir ziemlich schnell klar, dass ich sie teilen soll. Seitdem arbeite ich im Auftrag der Engel, was jedoch nicht heißt, dass ich einer bin … weit gefehlt, leider. 😉 Auch davon erzähle ich in meinem Buch …

Seither versuche ich die Engel auf meine Art für die Menschen sichtbar werden zu lassen, so dass sie, wenn sie sich darauf einlassen, über die Bilder Verbindung zur Engelwelt aufnehmen können. Das funktioniert ziemlich gut, wie ich feststellen konnte, vermutlich deshalb, weil ein Bild nichts “vorschreibt” sondern einfach “darstellt”. Jeder sieht ein Bild mit seinen Augen, mit seinem Herzen und es bewirkt bei jedem etwas anderes. Das liebe ich an Bildern, sie lassen dem Künstler und dem Betrachter gleichermaßen viel Freiheit bei der Interpretation … ganz anders das geschrieben Wort.

Mit meinen Engelbildern an die Öffentlichkeit zu gehen, war daher nur ein kleiner Schritt für mich, verglichen mit dem Mut, den ich jetzt aufbringen musste um den Auftrag der Engel anzunehmen und in dem Buch “Engel haben immer Zeit” in Worte zu fassen, was sich für mich mitunter nicht in Worte fassen lässt. Deshalb sind natürlich auch viele Bilder mit dabei und das Wichtigste steht sowieso zwischen den Zeilen. 😉

Es liegt mir absolut fern, irgendjemanden von der Existenz der Engel zu überzeugen, das ist nicht in meinem und nicht im Sinne der Engel, denn man kann sie nur “erfahren” und dann ist das eine Offenbarung, ein “Geschenk des Himmels”. Als ich einmal einen Vortrag in Klagenfurt halten durfte und um das Thema “Engel und Kinder” gebeten wurde, schenkten die Engel mir einen tollen Vergleich, den ich seither gerne zitiere. Es ging um die Problematik von Kindern, die die Engel sehen können und damit oft nicht ernst genommen werden. Das Kind kann nicht beweisen, dass es Engel sieht, genau so wenig, wie beispielsweise die Eltern nicht beweisen können, dass sie die Engel nicht sehen können. Hier geht es ganz einfach um Respekt und Toleranz. Ein sehr schönes Bild, finde ich. 😉

Somit hoffe ich einfach, meine Arbeit trägt dazu bei, Menschen die so gerne an Engel glauben würden, Mut zu machen es einfach mal mit ihnen zu versuchen. Wie das gehen könnte, davon erzählt das Buch, denn wie die Engel einmal gesagt haben “Du riskierst nichts, lädst Du die Engel in Dein Leben ein, aber Du gewinnst alles.” … und auch dazu gibt es eine sehr lustige, aber auch berührende Geschichte im Buch. 😉

Jetzt möchte mich hier noch herzlich für das sympathische Interview bei Angelika Mitterhauser von Tips bedanken, für ihre Offenheit, ihre Neugier und die “kritischen” Fragen.  😉 

Mehr über meine Arbeit so wie eine Leseprobe von “Engel haben immer Zeit” (erscheint Ende März) finden Sie unter http://www.connywolf.com  😉

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