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1.8.2018 – Das Crowdfunding für unser erstes STINELIESE-Buch hat begonnen.

Unsere Crowdfunding Projekt hat bisher ein großes positives Echo und großzügige Unterstützung von Euch erhalten.

Nach knapp 2 Wochen haben bereits 50 Unterstützer mit über 3.500 € einen großen Beitrag zur Realisierung der ersten Stineliese Buches geleistet – vielen Dank an alle für Eure großzügige Unterstützung!

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Irgendwie sind wir doch alle ein bisschen “STINELIESE”

Das Crowdfunding läuft noch bis zum 9.9.2018 und wir sind sehr zuversichtlich die Crowdfundingsumme zu erreichen.Vielleicht kennst Du Menschen denen es ebenfalls ein Anliegen sein könnte, dass unser STINELIESE Buchprojekt erfolgreich wird und uns daher bei bei unserem Crowdfunding Projekt unterstützen möchten?

Deshalb hier noch einmal der Link zu unserm Crowdfunding Projekt:
“Stineliese” – das neue Buch von Conny Wolf

Wir sind über jeden finanziellen Beitrag begeistert. Noch immer gibt es – je nach Betrag – genügend tolle „STINELIESE Dankeschöns“ aus denen Du auswählen kannst. Darunter natürlich auch das erste STINELIESE Buch.

Weiterhin gilt:
“Gemeinsam mit Euch schaffen wir es ganz bestimmt, können ab 9.9.2018 gemeinsam feiern und das erste Buch in Druck geben. JUHUUU!”

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Comic - die Kunst der reduzierten Ausdrucksform.

Comic – die Kunst der reduzierten Ausdrucksform.

 

„Comic Zeichnen“ als kreativer Ausdruck für Kinder – Workshop für Schulen

Heute treffe ich die letzten Vorbereitungen für den morgigen Tag, denn da hab ich wieder einmal etwas ganz Besonderes vor. Ich darf die NMS in Gmunden besuchen und mit ca. 34 Schülerinnen und Schülern Comic-Zeichnen. Es geht schon sehr früh auf die Reise und wir werden uns fast 5 Stunden intensiv mit der Zeichen- und Erzählform des Comic beschäftigen.

Das Erlebte oder auch Ideen und Einfälle anhand von Bildern zu erzählen, anderen mitzuteilen, mit anderen zu teilen, fördert zum einen den kreativen Ausdruck der Jugendlichen. Zum anderen kann Zeichnen auch der „Psychohygiene“ dienen, es kann erden oder sogar zum Ventil, zum Sprachrohr werden … beim Comic eher zum Megaphon … denn da darf es laut und bunt und schräg zugehen, was sonst in der Schule ja eher kaum Raum findet. 😉 In der Zeichnung kann und darf alles gesagt werden, wofür die Kids vielleicht sonst keine Worte finden, wofür sie vielleicht noch keine Sprache haben. Gerade in der Pubertät, wenn die Gefühle Purzelbaum schlagen, alles in der Veränderung ist, fehlt oft die Orientierung. Da kann  das Zeichnen, insbesondere das Comic-Zeichnen eine Ausdrucksform für manche Jugendliche sein, um ihr “Kino im Kopf” zu bändigen und auch für andere sichtbar werden zu lassen. Manchmal sogar um das alles erst mal zu sortieren, zu “sehen”, was in ihnen rumort. 😮

Das war und ist jedenfalls die Triebfeder für meinen “unbändigen Drang” ständig und überall zu zeichnen und ganz nebenbei ist dadurch auch der OUPS auf die Welt gekommen. 🙂

Bitte, liebe Lehrer und Eltern, liebe Erwachsene überhaupt, lasst Kinder, die immer und ständig und überall zeichnen die Freiheit, das auch zu tun … selbst im Unterricht. Es gibt Kinder, die ankern, erden sich damit … sind überhaupt erst zeichnend in der Lage dem Unterricht die ganze Aufmerksamkeit zu geben. Für diese Kinder ist es eine große, eine riesengroße Unterstützung, wenn man sie dazu ermutigt alle Lerninhalte “aufzuzeichnen”, sie bildhaft zu machen, denn das ist dann ihre optimale Form des Lernens. 🙂

Daher liebe ich es Menschen – ganz besonders auch junge Menschen – zu inspirieren das Comic-Zeichnen als Ventil und Kommunikationsmittel für Gefühle, Beobachtungen, Eindrücke, Erfahrungen … oder einfach für allen möglichen Spaß und Blödsinn zu verwenden, der einem gerade so einfällt … um sich selbst und andere zum Lachen zu bringen – eine der schönsten Nebenwirkungen überhaupt. 😉

 

Mimik und Ausdruck, ein wichtiges Thema des Comic Workshops.

Mimik und Ausdruck, ein wichtiges Thema des Comic Workshops.

 

Wir beschäftigen uns in meinen Workshops spielerisch mit dem Comic-Zeichenstil, der Comic-Erzählweise, der Entwicklung eigener Szenen, eigener Figuren und eigener Inhalte, bis hin zur charakteristischen Farbgebung im Comic.

Inhalte meiner Comic-Workshops:

• Einstieg in die Welt des Comic.

• Geschichten erzählen mit Bildern und reduzierten Texten

• die Inhalte mit einfachen Mitteln auf den Punkt bringen

• die eigene Bildsprache finden

• Kommunikation in ihrer “buntesten” Form,

… das alles mit viel Spaß am Entdecken und  Ausprobieren der eigenen Möglichkeiten.

Die Dauer und Inhalte passe ich dem Alter und den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen an. Wer nun Lust bekommen hat, einen Workshop für seine Schule zu organisieren, kontaktiert mich bitte über meine Homepage www.connywolf.com

Bis zum nächsten Mal mit bunten Grüßen – Conny Wolf  😉

 

“Comic” goes School!

I love to do creative Workshops with Kids, especially Comic-Workshops. Tomorrow I’ll be in Gmunden / Austria to work with  34 pupil of the NMS Gmunden. I’m looking forward to inspire them telling their one stories, express themselves in cartoons and comics. If you are interested in organizing one of my workshops at your school, feel free to contact me http://www.connywolf.com 🙂

Kind regards – Conny Wolf 🙂

OUPS: Selbst das kleineste Licht vermag die Dunkelheit zu erhellen.

OUPS: Selbst das kleineste Licht vermag die Dunkelheit zu erhellen.

 

Torch Bearer Award“ und “Peace Run“- Eine Ehre und eine Verpflichtung

Was ist das überhaupt für ein Preis, dieser „Torch-Bearer Award“, den ich am 9. Juni bekommen habe? Das kann man nicht mit Worten beschreiben, ich zumindest nicht, das kann man im besten Fall „erfühlen“, wenn man sich das Leben von Sri Chinmoy anschaut … Ich kann nur versuchen zu schildern, was dieser „Preis der Fackel Träger“ für mich bedeutet, eine riesige Ehre und eine Verpflichtung. Auf der Rückseite der Medaille steht:

„To change the world around you, give the world what you have and serve the world with what you are.”

Sri Chinmoy

Also „Um die Welt zu verändern, gib der Welt was Du zu geben hast und diene ihr mit dem was Du bist.“ 

 

"Torch-Bearer Award" Medaille - Sri Chinmoy

“Torch-Bearer Award” Medaille – Sri Chinmoy

 

"Torch-Bearer Award" Rückseite - Sri Chinmoy

“Torch-Bearer Award” Rückseite – Sri Chinmoy

 

Ich habe mehr als mein halbes Leben gebraucht um zu erkennen, dass das was ich zu geben habe absolut genügt und dass es dabei am „dienlichsten“ ist – im höchsten Maße dienlich, für die Welt UND für mich – wenn ich „die bin die ich bin“ … echt, ehrlich und mit meinem ganzen Herzen. Das ist meine Aufgabe, denke ich … jeden Tag und es ist eine wunderschöne Aufgabe, wie ich finde. 😉

Mich der Welt schenken, mit meinen Gaben, meinen Talenten, meinen Ideen, meiner Fröhlichkeit … aber auch mit meiner Traurigkeit, meiner Verletzlichkeit und meinen Zweifeln … das ist aber auch eine große Herausforderung, denn nicht immer war ich, nicht immer sind wir mit allem willkommen, was wir sind. Genau diese Angst zu überwinden, die Angst vor Ablehnung, wenn wir so sind wie wir sind, wenn wir uns mit unseren Gefühlen zeigen, wenn wir den Mut haben berührbar und spürbar zu sein, diese Überwindung ist ein Riesengeschenk für die Welt, denn es macht auch anderen Mut, sich zu zeigen, mit ihrem Licht und ihrem Schatten und eröffnet Ihnen, eröffnet allen die Chance zu erleben wie es ist, wenn man sich ganz und gar angenommen fühlt … vielleicht nicht von allen, aber von einigen. Selbst wenn es nur ein einziger Mensch ist, der uns so nimmt, wie wir sind, ist das ein Geschenk des Himmels.

 

"OUPS Peace Run!" Mein Geschenk für die Gemeinschaft von Sri Chinmoy

“OUPS Peace Run!” Mein Geschenk für die Gemeinschaft von Sri Chinmoy

 

Als ich vom „World Harmony Run“, wie der „Peace Run“ auch genannt wird erfuhr, war ich natürlich neugierig und wollte wissen, was mich erwartet. Was macht der moderne Mensch wenn er etwas wissen will? Richtig, er googelt! Da gab es berührende Fotos von Kindern, die mit ehrfurchtsvollem Blick die Fackel halten und Videos  von Läufern die einsam mit der Fackel auf dem Weg sind … da begann irgend etwas in mir zu erwachen, irgend etwas fühlte sich beim Anblick dieser Bilder warm und gut und hoffnungsvoll an … und ich wurde mir urplötzlich einer starken Sehnsucht bewusst, der Sehnsucht etwas beizutragen, etwas Gutes, Wichtiges … der Sehnsucht Teil einer Gemeinschaft zu sein, die auf dem Weg ist, die der Welt etwas schenkt, die die Welt ein  wenig … oder auch viel, viel heller macht. Die Fackel, das Laufen mit der Fackel, sich anzustrengen, mit der Fackel ein Stück weit voran zu laufen … das war für mich das Symbol dafür. Von diesem Moment an habe ich mich unglaublich auf diesen Augenblick gefreut, den Augenblick an dem ich die Fackel in der Hand halte und damit los laufe … und wenn es nur ein ganz kleines Stück des Weges war, den ich die Fackel getragen habe, das Gefühl war unbeschreiblich, Glück pur! Ich durfte dabei sein, hatte die Möglichkeit jetzt etwas zurückzugeben, zu zeigen, dass ich weiß worum es geht.

 

Die Kinder und Betreuer des Horts in Sierning kommen um die Fackel ein Stück weit zu übernehmen. :-)

Die Kinder und Betreuer des Horts in Sierning kommen um die Fackel ein Stück weit zu übernehmen. 🙂

 

Und so sah das dann am 10.6. aus … ich lief … mit der Fackel … begleitet von zwei starken Läufern des internationalen Teams und bei 37°!  Verglichen mit der riesigen Strecke war es nur ein winzig kleines Stück, ich weiß, aber für mich war es ein riesiges Glücksgefühl dabei sein zu dürfen, die Fackel zu tragen, die auch schon von so vielen großen Persönlichkeiten getragen wurde. 🙂

Conny rennt! Endlich unterwegs mit der Fackel. :-) Begleitet von zwei Läufern des internationalen Teams.

Conny rennt! Endlich unterwegs mit der Fackel. 🙂 Begleitet von zwei Läufern des internationalen Teams.

 

Ganz am Anfang kam kurz der Gedanke auf, ob ich würdig bin die Friedens-Fackel zu tragen. Ich bin jedoch schnell zu dem Schluss gekommen, dass es eben nicht darum geht, rund um die Uhr im himmlischen inneren Frieden zu ruhen, sondern sich immer wieder auf’s Neue darum zu bemühen, egal wie weh’ es tut, wie wütend man ist, oder wie groß die Verletzung ist.

Wenn es darum geht, dann darf ich, glaube ich, ganz vorn an der Spitze laufen, denn glaubt mir, seid ich mich gezwungen sah, aus meinem eigenen Verlag OUPS auszusteigen, ist mein „innerer Frieden“ eine der größten Herausforderung für mich – an jedem einzelnen Tag.

 

Müde aber glücklich! Mein Mann Lutz hat mich begleitet und dafür gesorgt, dass ich mich bei 37° Grad nicht überschätze. ;-)

Müde aber glücklich! Mein Mann Lutz hat mich begleitet und dafür gesorgt, dass ich mich bei 37° Grad nicht überschätze. 😉

 

Zum Schluss noch mein Lieblingsbild des Tages, im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Mann Lutz wollte mich morgens eigentlich nur in Sierning abliefern und dann am Ende in Steyr wieder einsammeln. Er war jedoch so fasziniert von der Stimmung, dass er spontan beschloss dabei zu bleiben und mich zu unterstützen. Eigentlich besser “zu beschützen” und zwar vor mir selber, damit ich mich vor lauter Begeisterung beim Laufen in dieser Hitze nicht hoffnungslos überfordere. Sofort wurde er passend eingekleidet und war somit ganz offiziell ebenfalls mit im Team. 🙂

Bis zum nächsten Mal, dann geht’s weiter mit “20 Jahre OUPS”.

Liebe Grüße – Conny Wolf 😉

 

I realised recently, that I’ve got visitors from USA and even the Philippines on my blog and so I decided to do a short translation of my text, to give a tiny impression of what it’s all about. Sorry for the mistakes, but I’m not a native speaker and I’ll do my very best for you. Promised! 😉

“OUPS runs!

A few weeks ago I was invited to the “World Harmony Run”, also called “Peace Run” that Sri Chinmoy invented 1987. It was a great honor, to be part of this wonderful event and a enormous honor to recieve the “Torch-Bearer Award“. On the back side of the medal the following words are written:

„To change the world around you, give the world what you have and serve the world with what you are.”

Sri Chinmoy

I’ll do my very best to deserve this lightful award. 🙂 “

Love – Conny Wolf

Character Design www.connywolf.com

“Bijoux” zeigt sich mir von ihren schönsten Seiten.

 

Ein neuer “Charakter”

Meine Woche hat hervorragend angefangen, denn ich habe zum ersten Mal die neue „Existenzgründer Broschüre“ der Haberland Beratung gesehen, mit dem jüngsten „Wesen“ aus meiner Feder. Große Freude! 😀

Doch der Reihe nach:

Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn, also nach Abschluss meines Studiums an der FH Augsburg für Kommunikationsdesign, wurde sehr schnell klar, dass eines meiner Spezialgebiete das Entwickeln von Sympathiefiguren sein würde, tummelten sich doch schon seit jeher die unterschiedlichsten Wesen in meinen Skizzenbüchern … im OUPS Beitrag Nr. 02 habe ich hier schon einmal ein wenig darüber erzählt. 🙂

In meiner ersten WerbeagenturSERVICEPLAN München“ lernte ich als Layouterin für Fleurop und Ravensburger Kinderbücher, wie die Profis das so machen, mit den Sympathiefiguren und wie sie diese dann in der Werbung optimal zum Einsatz bringen, also in den Medienauftritten zum Leben erwecken. Später durfte ich dann bei der Agentur Consell in Frankfurt bereits bekannte Figuren wie den „Rotfrosch“ von Erdal oder “Die kleinen Uhus” weiterzeichnen und lernte was eine Sympathiefigur lebendig macht und am Leben erhält.

Einen Cartoon Character zu erzeichnen ist eine Sache, aber ihm wirklich ein Wesen zu geben, ihm Leben einzuhauchen ist fast eine magische Angelegenheit … zumindest für mich. 🙂

Sobald ich den Auftrag bekomme, eine Sympathiefigur zu entwickeln, führe ich zuerst ein intensives Interview mit dem Kunden, um zwischen den Fragen und Antworten ein erstes Gespür für den Charakter zu bekommen, um einen ersten Kontakt mit der Figur aufzunehmen. Dadurch lade ich diese Figur, dieses Wesen ein, sich mir zu zeigen. Mit dem Stift beginne ich dann in vielen Skizzen der charakteristischen Gestalt der Figur nachzuspüren bis sie sich immer mehr in den Zeichnungen zu enthüllen beginnt, gleichzeitig vertieft sich dadurch mein Zugang zu ihrem Wesen.

Ich liebe diesen Prozess und  ganz besonders den Moment, wenn mich das Wesen auf meinem Blatt zu ersten Mal wirklich „anschaut“. 🙂

 

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Das neue Wesen wird lebendig.

 

Der Moment, in dem es zum Leben erwacht, ist ein magischer Augenblick und meine schönste Belohnung. Es ist, als ob ich ein Ei ausbrüte, ohne zu wissen was daraus letztendlich schlüpfen wird. 😉 … und ich liebe alle „meine Kinder“.

Inzwischen nehme ich nur noch Aufträge an, bei denen ich das Gefühl habe “das Kind” bekommt ein gutes zuhause, hat jemanden, der sich um es kümmert, weiter begleitet, vielen Menschen vorstellt … denn dadurch wächst sein Leben … und es wird so liebevoll behandelt, wie ich es in die Welt eingeladen habe. 🙂 Ich fühle eine Verantwortung für diese Wesen und habe das Gefühl sie im Stich gelassen oder ausgesetzt zu haben, wenn sie in ihrer Firma vernachlässigt werden. Klingt verrückt? Ist es vermutlich auch, denn in meiner Arbeit verschwimmen oft die Grenzen zwischen „normal“ und „ungewöhnlich“ … müssen sie auch glaube ich, denn wenn ich etwas Neues, Außergewöhnliches zur Welt bringen möchte, dann muss ich mich mit der Ebene verbinden, wo Neues geboren wird … 😉

 

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Hier treibt’s der kleine Hund schon bunt!

 

Jede Figur ist einzigartig und jede hat ihre eigene Entstehungsgeschichte. So auch der kleine Hund auf diesen Fotos:

Janine Haberland, meine Auftraggeberin aus München, hatte mich gebeten ihre „Existenzgründer Broschüre“ mit Illustrationen zu beleben, sie wünschte sich eine persönliche Note. Das Thema „Existenzgründung“ war eine Herausforderung für mich, denn bei den Stichworten „Finanzplan“ oder „Gewerbeanmeldung“ drängen sich selbst mir nicht sofort ansprechende Bilder auf. 😉 Also kam mir die Idee eine „Spielfigur“ vorzuschlagen, mit der ich die Inhalte anhand von Cartoons darstellen könnte, mit einem Augenzwinkern um die Materie aufzulockern. Im ersten Interview wurde schnell klar, dass es eigentlich bereits eine Art „Firmenmaskottchen“ gibt, eine wunderschöne kleine Hundepersönlichkeit namens „Bijoux“ die Frau Haberland innig liebt.

Damit war klar, es wird ein kleiner Cartoon Hund, angelehnt an die „Rasse French Bully“, so wie Bijoux. 

Die Ergebnisse seht ihr auf diesen Fotos und die „Existenzgründer Broschüre“ stellt Frau Haberland kostenlos als Download auf der Unternehmensseite von Haberland Beratungs GmbH zur Verfügung. Eine feine Sache, finde ich!  😀

Ich verabschiede mich mit ganz liebe Grüßen nach München und bin schon gespannt, was der kleine Hund als nächstes erleben darf.  😉

Euch, liebe Leserinnen und Leser eine sonnige Woche – alles Liebe, Conny Wolf 🙂

PS: Ich werde demnächst auf meiner Website eine Bildergalerie hinzufügen, mit einer Auswahl meiner Sympathiefiguren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mir ist etwas ganz Erstaunliches widerfahren, etwas, das mein Herz berührt hat, etwas, das mich auch nach einer Woche immernoch einhüllt, wie eine warme, weiche Decke … Ich muss schmunzeln, wenn ich meine überschwenglichen Zeilen lese, aber ich bin einfach selig. 🙂 Wie das Sprichwort schon sagt „Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über.“ und so ist dem einen oder andere von euch dieses Gefühl ja vielleicht ebenfalls bekannt. 🙂

Hier nun meine Geschichte:

Vor ein paar Wochen, während ich mit dem Auto zu einem Termin unterwegs war, bekam ich einen Anruf. Mein Auto besitzt zwar eine Freisprechanlage, doch ich bin definitiv keine „Multitaskerin“ und so verstand ich nur in Stichworten um was es ging: „Peace Run … kommt durch Steyr … möchtest Du mit uns laufen … 9.- 10. Juni … ???“ Ich hörte mich sagen „Ja, klar laufe ich mit, das können wir gerne machen …“ ohne zu wissen um welche Distanz es sich dabei handelt, bat jedoch darum, dass wir uns zwei Tage später nochmal in Ruhe darüber unterhalten, da ich mich während des Fahrens nicht konzentrieren könne.

Mit einem breiten Grinsen legte ich auf, denn ich erinnerte mich an den Spruch: „Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst, es könnte sich erfüllen.“ Oooooh ja! 🙂

Wenige Tage vor diesem Anruf hörte ich im Radio ein Interview auf BR 2 mit Janice Jakait, die in ihrem Buch „Tosende Stille“ ihre Atlantiküberquerung im Ruderboot dokumentiert hat. Eine Aktion, mit der sie auf den dramatischen Lärm und seine Auswirkungen aufmerksam macht, den wir mit unserer Technik im Meer produzieren. Das hat mich sehr beeindruckt …

Mehr darüber unter http://www.rowforsilence.com

Nach diesem Interview „dachte ich laut vor mich hin“, dass ich auch gerne einmal so richtig mit Körpereinsatz einen Beitrag leisten würde, für etwas, das mir wirklich am Herzen liegt … und siehe da, das Universum hört alles, denn die Einladung zum „Peace Run“ war für mich die Antwort auf diesen Wunsch. (www.peacerun.org)

Ein paar Tage später, völlig unabhängig von meinem ersten Wunsch, dachte ich schmunzelnd und ebenfalls laut vor mich hin: „ … und einen Preis hätte ich nun auch gerne mal, denn ich finde „alters- und dienstrangmäßig“ steht mir das doch langsam zu“ … Auch das war eher “halbernst” gemeint und nur mal so dahingesagt.

Und ZACK! … auch das hat das Universum sofort auf seine TO-DO-Liste gesetzt. 🙂

An dem Tag, als mich Brigitte – so der Name der Dame – erneut wegen meiner Teilnahme am Peace Run anrief, eröffnete Sie mir, dass die österreichische Gemeinschaft um Sri Chinmoy obendrein beschlossen habe, mir einen Preis zu verleihen und sie würden sich sehr freuen, wenn ich ihn annähme. AHA!

 

Jetzt war ich wirklich vollkommen sprachlos, zum einen wegen des Preises, zum anderen wegen eines Traums, den ich in der Nacht zuvor geträumt hatte:

In meinem Traum sollte ich ebenfalls mit einem Preis bedacht werden, für meinen OUPS „ … weil er so vielen Menschen Freude macht und durch ihn die Welt ein wenig heller geworden sei“, so die Begründung im Traum. Am Morgen war ich deshalb ziemlich aufgewühlt, denn mein nun hellwacher Verstand überlegte sofort alarmiert, wie es mir denn bei so einer Preisverleihung gehen würde, wenn ich – sicherlich gemeinsam mit meinem ehemaligen Geschäftspartner im Verlag OUPS – diesen Preis im offiziellem Rahmen übernehmen sollte. „Ehrlich gesagt, ganz schlecht“ war die Antwort. Bei der Vorstellung für die Öffentlichkeit „gute Mine zum bösen Spiel“ machen zu müssen, um die vielen Fans vom OUPS nicht zu enttäuschen, kam ich zu dem Schluss, dass ich mich dem nicht aussetzen würde … denn verstellen will und kann ich mich nicht.

Während Brigitte mir damals am Telefon von dem Preis erzählte, vom Hintergrund der Auszeichnung und der Preisverleihung … hörte ich zwar zu, aber nur halbherzig, denn ich wollte mich nicht freuen … mir war klar, mein nächtlicher Traum verwirklicht sich gerade und um mir selber treu zu bleiben, würde ich den Preis daher ablehnen müssen.

Doch es kam ganz anders: der Preis wurde mir alleine zugedacht!

Sofort rebellierte mein Verstand auf‘s Neue und der innere Kritiker brüllte: „Was bildest Du Dir ein, das hast Du nicht verdient … es gibt Menschen, die haben viel mehr geleistet … und wenn, dann kannst Du den Preis auf keinen Fall alleine annehmen … gerade DU nicht … wie sieht das denn aus … was sollen denn da die Leute sagen …“

„STOP!“ rief da mein Herz und keine Ahnung wer sonst noch alles in mir im Chor „… doch, Du kannst … und wie Du kannst, nicht trotz allem was geschehen ist, sondern gerade wegen all dem, was geschehen ist. OUPS ist und bleibt Dein Kind, diese Anerkennung steht Dir zu!“ 🙂

Mein Herz hat gesiegt, es gelingt mir scheinbar immer besser die Schatten der Vergangenheit zu verscheuchen. 🙂

www.peacerun.org Bad Hall 2014

http://www.peacerun.org Bad Hall 2014 mit Elke und Salil

Mein Mann Lutz und meine beiden Freundinnen Birgit und Marianne begleiteten mich zu der Preisverleihung und so erlebten wir am 9. Juni in Bad Hall einen unvergesslichen Abend, gemeinsam mit zwei anderen Preisträgern, den Teilnehmern des diesjährigen Laufs und weiteren Mitgliedern der Gemeinschaft um Sri Chinmoy .

Bei der Erinnerung daran geht mir immer wieder das Herz auf. Liebevoll umrahmt, liebevoll bekocht, liebevoll gestaltet und mit wundervollen Worten und Geschenken beglückt … ihr merkt schon, ich schwebe immernoch. 🙂

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Liebevolle Geschenke und ein “Herzenspreis” http://www.connywolf.com

 

Dr. Herbert Hinterreiter und der Physiotherapeut Christoph Peer wurden an diesem Abend ebenfalls von der Gemeinschaft mit dem „Torch Bearer Award“ geehrt, für ihren großartigen und selbstlosen humanitären Einsatz in Uganda. Zwei sehr beeindruckende Männer! 🙂

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“Torch-Bearer Award” für Dr. Herbert Hinterreiter und Christoph Peer

Mehr Bilder vom Peace Run und dem Abend in Bad Hall findet ihr unter http://www.peacerun.org/at/news/2014/0609/561/

Und das war noch lange nicht alles!

Die Fortsetzung folgt mit dem “Peace Run” von Sierning nach Steyr … 😉 

"Friseurbesuch" - Cartoons entstehen vor Ort

“Friseurbesuch” – Cartoons entstehen vor Ort

 

Hier kommt ein kleiner Nachtrag zu Teil 6  – “Gefährliche Schönheit”

Inzwischen habe ich das alte Skizzenbuch gefunden, in dem ich damals zeichnete, während mein edles Haupt professionell verschönert wurde, zumindest was die Haare anbelangte. 😉

Die Zeichnungen sind bei diesen Cartoons extrem reduziert, denn das war es, was mich zu dieser Zeit faszinierte. Ich wollte ausprobieren, mit wie wenig ich wie viel ausdrücken kann, denn es ging mir nicht um die Zeichnung, sondern um’s Erzählen – schnell und unkompliziert – um die vielen Ideen festzuhalten, die manchmal innerhalb kürzester Zeit nur so durch meinen Kopf wirbelten. 😮

Nachdem OUPS nun auf der Bildfläche erschienen war, begann ich allmählich, ihn mir als lebendiges Wesen in meinem Leben vorzustellen. So wie Kinder imaginäre Wesen als Spielkameraden haben. OUPS “unterhielt” sich mit mir, ich “beobachtete” ihn und er brachte mich zum Lachen. 😉 Aus dem, was ich “sah” wurden nach und nach immer mehr OUPS-Cartoons und durch diesen lebendigen Umgang mit meiner Figur konnte ich sein Wesen, seinen  Charakter, seine Persönlichkeit … seine Seele immer klarer erkennen, was natürlich mit der Zeit auch die Zeichnungen weicher und lebendiger werden ließ. ❤ OUPS wurde in den Bildern immer mehr spürbar, für mich, aber natürlich auch für alle, die ihm in meinen Skizzenbüchern begegneten.  ❤

Ich fürchte, das klingt jetzt ziemlich verrückt, doch anders kann ich es nicht beschreiben und es machte mir unglaublich Spaß! Als ich dann einige Verlagsjahre und Bücher später bemerkte, dass Kinder ebenfalls ganz selbstverständlich mit OUPS reden, hat mich das sehr berührt und mir irgendwie gut getan … das kleine Kind in mir hat sich gefreut! 😉

Mit bunten Grüßen – Conny Wolf ❤

"Wahre Schönheit" www.connywolf.com

“Wahre Schönheit”
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Gefährliche Schönheit

Zurück in Frankfurt verblasste meine Urlaubsbräune so rasch wie mein „relaxtes Tropenfeeling“, das ich aus Australien mitgebracht hatte. Obendrein war es einem übermotivierten Friseur gelungen, in einem unbeobachteten Moment meine blonde Lockenmähne so weit zurück zu stutzen, dass von dem sonnengebleichten Schopf nur noch die „aschblonde“ Unterwolle übrig blieb. Ich gebe zu, ich hatte noch einen ordentlichen „Jet lag“ als ich dort im Stuhl saß und bin permanent eingenickt, was nebenbei bemerkt im Anbetracht der spitzen Schere auch nicht ganz ungefährlich war.

Was lernt man daraus? Nur hellwach und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte erlauben, dass sich jemand mit einer Schere der geliebten Haarpracht nähert. Es sei denn man ist gut versichert und hat mindesten zwei vertrauenswürdige Zeugen an seiner Seite. 😉

Skizzen zum OUPS Buch "Wahre Schönheit"

Skizzen und Arbeitstext zum OUPS Buch
“Wahre Schönheit”

 

 

O.k. – genug gescherzt! Zur Ehrenrettung der Zunft muss ich hier betonen, dass es auch Friseure und Friseurinnen gibt, denen kann man sein Haupt blind anvertrauen. Diese Haarkünstler erkennt man daran, dass sie ausgezeichnet geschult sind und daher nicht versuchen sich mit einem fremden Kopf zu profilieren. Ganz im Gegenteil, sie verwenden die Frisur dazu, um aus den Haaren und dem Gesicht ein ansprechendes Gesamtkunstwerk zu zaubern – ich sage nur MOLTO FORTE! 😉

Was aussieht wie ein Kaktus, soll ein Lockenwickler sein ... ;-)

Was hier aussieht wie ein Kaktus, soll ein Lockenwickler sein … 😉

 

Jetzt hätte ich hier gerne Skizzen gezeigt, die ich einmal direkt im Salon gezeichnet habe, während mir die Haare geschnitten wurden, doch ich kann im Augenblick unter meinen vielen Büchern genau dieses Skizzenbuch nicht finden. Kein Wunder, es sind ja auch eine ganze Menge … mehr als 30 Jahre, dokumentiert in „gemalten Tagebüchern“, Zitat Picasso (glaube ich jedenfalls). 😉

Hier wird ein umweltfreundlicher Zerstäuber verwendet, eh klar! ;-)

Hier wird ein umweltfreundlicher Zerstäuber verwendet, eh klar! 😉

 

Wir sind erst vor Kurzem ungezogen und einige Bücher sind vermutlich noch in  einem Umzugskarton versteckt. Also greife ich jetzt ein paar Jahre vor und zeige zwei Cartoons, die ich auf Basis der alten “OUPS beim Friseur” Skizzen für ein Buch über „wahre Schönheit“ farbig umgesetzt habe, das war dann bereit 2008. Da sah OUPS natürlich schon so aus wie heute, hatte ich doch zu diesem Zeitpunkt bereits einige hundert OUPS Cartoons für den Verlag erzeichnet. 😉

Demnächst mehr an dieser Stelle … 😉 Liebe Grüße – Conny ❤

Hunderte von OUPS Cartoons www.connywolf.com

Hunderte von OUPS Cartoons
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Schlüsselmomente und Sternstunden

“… die eigentliche Bedeutung als Schlüsselmoment oder Geburtsstunde erkennt man erst in der Zukunft.”

So endete mein letzter Eintrag und ich möchte hier noch ein paar Gedanken hinzufügen.

Vielleicht darf uns die Bedeutung einer Idee, einer Entdeckung manchmal anfangs noch gar nicht bewusst sein, da wir sie sonst vielleicht sofort mit Erwartungen überfrachten würden, die Idee hätte keine Zeit sich zu entwickeln, zu reifen … sie müsste sofort Ergebnisse, Erfolge zeitigen und sie würde dadurch entweder gleich im Keim ersticken oder zu einer Eintagsfliege werden.

OUPS war also winzig und in vielerlei Gestalt erstmals in meinem Skizzenbuch aufgetaucht, ein Archäologe würde sagen „erste Spuren von ihm konnte man bereits in diesen kleinen Figürchen erkennen“. Ich hatte einfach meine Freude an dem Gewusel, ohne den kleinen Winzlingen allzu viel Bedeutung beizumessen. Gleichzeitig ging mir Ken Done – der australische Künstler – und seine Werke nicht mehr aus dem Kopf. Seine Arbeit und vor allem die Art, wie er sich als Künstler so vielseitig „vermarktete“ hatte mich sehr beeindruckt.

Nach Frankfurt zurückgekehrt, fiel es mir unglaublich schwer wieder in meinen Arbeitsalltag zu finden. Noch dazu fror ich unentwegt, da ich Wochen in der tropischen Hitze der australischen Northern Territories zugebracht hatte.

Als einziger Lichtblick erhellte eine Idee mein Gemüt. Eine Idee, die in den folgenden Wochen und Monaten in meiner Phantasie zu reifen begann. Ein Projekt das noch lange Zeit nicht richtig sichtbar und greifbar für mich sein sollte, doch ich spürte bereits, es würde etwas Größeres, etwas Umfassendes sein, eine Aufgabe bei der ich immer wieder meine Erlebnisse, meine Lebensphilosophie, meine Gefühle einfließen lassen könnte … etwas Buntes, Liebenswertes, das Schönheit, Humor und Lebensfreude in die Welt bringt … etwas, dass aber auch von den zahlreichen „Hoppalas“ des Lebens erzählt, den Fettnäpfchen in denen ich trotz aller Vorsicht immer wieder landete und lande … gerne auch mit Anlauf und beiden Füßen gleichzeitig! … es würde von meinen Bemühungen handeln immer alles „gut und richtig“ zu machen, aber auch davon, wie genau DAS so oft daneben geht … und davon, dass es trotzdem immer wieder einen Ausweg, einen Neustart geben kann, solange das Herz seinen Ausdruck findet.

Wenn ich heute so an diese Ahnung zurückdenke, dann kommt es mir so vor, als hätte ich im Geist wie durch eine Milchglasscheibe in die Zukunft geschaut, wo sich OUPS mit seiner Welt und den Hunderten von Cartoons, bereits abzuzeichnen begann. Den Cartoons und Bildern, die meine Lebensphilosophie, meine Anliegen, meine Sehnsüchte … aber auch meine Lebensfreude und meine Fröhlichkeit wieder spiegeln würden. 😉

OUPS Conny Wolf

OUPS – Geburtsstunde im Flugzeug http://www.connywolf.com

Im Flugzeug geboren …

Es kam der Tag des Abschieds in Australien. Ich hatte meine geplanten 4 Wochen ja bereits um eine ungeplante Woche verlängert, doch nun war es endgültig so weit und ich machte mich schweren Herzens auf den Rückweg nach Frankfurt. Ein betrübter Rückweg, nach 5 Wochen Lebenslust und Freiheit in der tropischen, exotisch bunten Atmosphäre der Australischen Ostküste, die mir manches Mal wie ein Abenteuerspielplatz für große Kinder vorgekommen war. An jeder Ecke gab es etwas Neues zu entdecken, in jedem Ort lockten Abenteuertrips von Bungee Jumping über River Rafting bis Hai Tauchen. Eigenverantwortung wird in Australien groß geschrieben und somit waren die Angebote für Unternehmungen teilweise wirklich abenteuerlich.

In Frankfurt herrschte Ende Februar natürlich noch immer Winter, hessischer Winter, gerne mal nasskalt und grau, eher hinterlistig eisig, als zauberhaft weiß … die Hessen mögen mir verzeihen. 😉 Diese Wetteraussichten hatten wenig Anziehendes für mich. Zu allem Überdruss war bei meiner Umbuchung  nur noch einen Direktflug verfügbar, das bedeutete nahezu 24 Stunden im Flugzeug, mit Zwischenlandung in Dubai, wo man mit schwer bewaffneter Militäreskorte aufs Klo begleitet wurde, sehr gastfreundlich. Beim Anblick des Porsche 911, der vor dem Duty Free Shop in Dubay mit einer überdimensionalen roten Schleife auf dem Dach präsentiert wurde, musste ich allerdings schmunzeln. Nettes Mitbringsel, dachte ich mir, nach dem Motto „Packen sie ihn mir ein, dann nehme ich ihn gleich mit.“  😉

OUPS -  Einige Zeit später ...  www.connywolf.com

OUPS – Einige Zeit später …
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Man könnte mich zwar nicht gerade klaustrophobisch nennen, doch Situationen oder Räume, die mich meiner Freiheit berauben, lassen bei mir manchmal unerwartet Panik aufkommen. Da hilft dann nur, mich möglichst gut abzulenken, um ja nicht darüber nachzudenken, dass ich jetzt nicht eben mal schnell raus kann, wenn ich will. Ein Langstreckenflug ist eine solche Situation. 😉

Meine Skizzenbücher haben mich schon so manches Mal gerettet, bei Langeweile, bei Ungeduld oder eben auch bei drohender Panik, wie in diesem Fall. Zeichnen ist ja Entspannung für mich und ganz nebenbei entstand auch schon die eine oder andere wichtige Idee dabei, ohne dass sie gleich als solche erkennbar war. So auch dieses Mal, als viele tausend Meter über der Erde ein kleines seltsames Wesen in meinem Skizzenbuch landete, das sich mir später als OUPS vorstellen würde. 😉

OUPS musikalisch www.connywolf.com

OUPS musikalisch
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Doch zurück in die Luft. Da saß ich also eingezwängt in der Touristenklasse, Stunde um Stunde … Ohne bestimmte Absicht „ließ ich den Stift auf dem Papier laufen“, schaute zu, was sich da auf den Seiten abzuzeichnen begann und hatte meinen Spaß daran. Winzig kleine Figuren, wie Scherenschnitte, kaum größer als mein Daumenabdruck erschienen da auf dem Papier … ich zeichnete mit einem schwarzen Pinselfilzstift. Dabei beobachtete ich fasziniert, wie ich mit so wenigen Details unterschiedliche Typen charakterisieren konnte: Eine Frau mit Kinderwagen und einem kleinen Mädchen an der Hand, ein alter Mann mit Stock, Artisten … sogar verschiedene Tiere konnte ich auf diese Weise in schneller Folge entstehen lassen, winzig klein doch gut erkennbar. Das begeisterte mich!

OUPS wird sportlich.  www.connywolf.com

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Wie man auf den Fotos erkennen kann, handelte es sich hier um die Geburtsstunde von OUPS, selbst wenn es noch Jahre dauern sollte, bis er sein heutiges Aussehen erlangte. Natürlich war mir das in diesem Augenblick nicht bewusst, es waren in dem Moment einfach Fingerübungen, kreative Spielereien und ein lustiger Zeitvertreib auf diesem langen Flug. 😉

OUPS - Jahre später ...  www.connywolf.com

OUPS – Jahre später …
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So ist es oft. Die wirklich bedeutenden Dinge in meinem Leben landen meistens nicht mit einem lauten Knall direkt vor meiner Nase, sondern schleichen sich heimlich still und leise zum Hintertürchen herein … die eigentliche Bedeutung als Schlüsselmoment oder Geburtsstunde erkenne ich dann oft erst in der Zukunft. Die Bilder zeigen Auszüge aus meinen Skizzenbüchern, im letzten Foto sieht OUPS bereits so aus, wie ich ihn heute zeichne. Auch sein OUPSinchen hat er bereits dabei. Richtig gefestigt hat sich sein Aussehen erst, als mit der Verlagsgründung 2002 (OUPS & friends) aus meinem Spielkameraden OUPS mein Arbeitskollege wurde und ich so in den folgenden knapp 10 Jahren hunderte von Cartoons, die sich in meinen Skizzenbüchern angesammelt hatten, in druckfertige Reinzeichnungen verwandeln musste.

Doch davon ein andermal mehr … 😉

Einmal um die ganze Welt …

War es in der letzten Folge von „20 Jahre Oups“ die Entstehung meiner Comic-Figuren im Allgemeinen, so kommen wir nun zu meinen gezeichneten Wesen im ganz Besonderen. 😉

Heute werde ich oft gefragt „Wie kommt man auf so eine Idee?“ Das habe ich mich auch gefragt, als ich begann diese Geschichte aufzuschreiben, doch vor dem WIE kommt erst mal das „WO alles begann … “

Anfang der Neunziger – lebte und arbeitete ich nun also als „Freischaffende Illustratorin“ in „Mainhatten“, wie Frankfurt von Insidern damals aufgrund der hohen Kriminalität genannt wurde.

Da erzählte mir eine ehemalige Kollegin, dass Sie 3 Wochen später zu einer Reise durch Australien und Neuseeland aufbrechen wolle, insgesamt 3 Monate – WOW! 😉 – und fragte ganz nebenbei ob ich nicht mitkommen möchte … „Ja ne, klar … Australien mal eben so, für ein paar Wochen. Wie geht das denn!“

Wenn schon Australien, dann Barrier Reef samt Hai!

Wenn schon Australien, dann Barrier Reef samt Hai!

Doch die Vorstellung, einige Zeit auf der anderen Seite des Globus zu weilen, also so viele Kilometer wie möglich zwischen mich und Frankfurt zu packen, erschien mir zu dieser Zeit mehr als reizvoll … zumindest für ein paar Wochen. Dafür gab es auch einen leicht zu erratenden Grund – im Klartext „Liebeskummer“.  Also begann ich ernsthaft darüber nachzudenken …

Meine Auftragslage war glänzend, denn glücklicherweise schätzten mich meine Kunden sehr, eine längere Auszeit lag also  finanziell durchaus im Bereich des Möglichen. Doch Werbung war auch zu dieser Zeit bereits ein rasantes Geschäft, ganz besonders in den „großen Agenturen“ die meine Auftraggeber waren. Ein “Freelancer” wie ich, der gerade IN war konnte schon Morgen OUT sein, vor allem wenn er längere Zeit nicht verfügbar war und „längere Zeit“ bedeutete damals in der Branche „Wer mehr als 3 Wochen Urlaub machen kann ist ersetzbar.“ Das wollte ich natürlich nicht leichtfertig riskieren, also brauchte ich „volle drei Tage“ bis ich zum Hörer griff und einen Flug buchte … rein zufällig war noch ein Platz in der gleichen Maschine frei … aber was ist schon zufällig. 😉

Ein bayrisches Mädel braucht auch in Australien sein Bier. ;-)

Ein bayrisches Mädel braucht auch in Australien sein Bier. 😉

Das war nicht das erste Mal und sollte auch nicht das letzte Mal in meinem Leben sein, dass ich spontan eine Entscheidung traf, von der ich bereits tief im Inneren wusste, dass sie meinem Leben eine völlig neue Richtung geben könnte, wenn ich mich darauf einließ. 😉

Insgesamt wurden aus mutig geplanten 4 Woche dann letztendlich abenteuerliche 5 … weil’s so schön war, dass ich in Sydney sogar die Stellenanzeigen zu lesen begann … Australien ist ein faszinierender Kontinent von dem ich gerade mal ein paar hundert Kilometer Ostküste und ein bisschen tropischen Regenwald zu sehen bekam und völlig überwältigt war. Hätten sich allerdings meine Informationen über die australische Flora und Fauna zu jener Zeit nicht nur auf Känguruhs und niedliche Koalas beschränkt, ich wäre vermutlich nie in Australien gelandet. Alles ist um ein Mehrfaches größer als in Europa … Spinnen, Kröten und Echsen zum Beispiel und als spezielle Zusatzausstattung sind erschreckend viele dieser Artgenossen auch ziemlich giftig. 😉

Ich zeichnete wie immer alles, was mir vor den Stift kam, hier zur Abwechslung mal Flora und Fauna.

Ich zeichnete wie immer alles, was mir vor den Stift kam, hier zur Abwechslung mal Flora und Fauna.

Hätte es OUPS ohne Australien jemals für mich gegeben?

OUPS vermutlich schon, doch sicher nicht all das, was später daraus wurde, denn auf meiner Reise begegnete ich immer wieder den Bildern von Ken Done, einem sehr bekannten australischen Künstler, der zusammen mit seiner Frau fröhliche, sonnige Kunstwerke wunderhübsch, aber vor allem sensationell einfallsreich vermarktete.

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Von da an wusste ich: „DAS WILL ICH AUCH!!!“ Ohne natürlich eine genaue Vorstellung davon zu haben, was DAS für mich bedeutete …

Zurückblickend denke ich, das war der Zeitpunkt, als sich OUPS auf den Weg zu mir machte. 😉

Und da machte sich OUPS auf den Weg zu mir ...

Und da machte sich OUPS auf den Weg zu mir …

Doch davon ein andermal mehr … 😉

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