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Die Bilder für den neuen Engel-Kalender 2015 ...

Die Bilder für den neuen Engel-Kalender 2015 …

 

“Zeit der Engel“ – 2015!

Heute gibt’s zur Abwechslung einmal viele Bilder und wenig Text, denn ich arbeite gerade an den Bildern und Texten für den neuen Kalender 2015.

 

... mein Arbeitsplatz "in Aktion". :-)

… mein Arbeitsplatz “in Aktion”. 🙂

 

Ich bin jedes Mal verblüfft, welche Zeitaktualität die Energie der Engel im jeweiligen Monat immer wieder aufweist, daher ist es für mich auch immer sehr spannend zu erspüren, welcher Engel sich für die einzelnen Monate zeigt und welches Thema er unterstützt.

Die Arbeit am Engelkalender ist für mich dadurch jedes Mal eine Art Vorschau auf das kommende Jahr, auf eine sanfte Art und Weise, was mir sehr angenehm ist. Damit meine ich, dass die Engel nicht „orakeln“, sie geben mir keine konkreten Hinweise auf Ereignisse, sondern zeigen mir in ihren Bildern die Qualitäten mit denen sie in dem betreffenden Monat die anstehenden Themen unterstützen. Die persönlichen Erlebnissen des Einzelnen, die Ereignisse sind ja nur ein Spiegel. 🙂

 

Ein Engel, der viel Klarheit bringt ... Raum lässt, für das Wesentliche ... wie man sieht.

Ein Engel, der viel Klarheit bringt … Raum lässt, für das Wesentliche … wie man sieht.

 

Normalerweise beginne ich immer direkt mit der Zeichnung auf dem Papier, nachdem ich einen Engel eingeladen habe, doch dieses Mal bin ich einen anderen Weg gegangen. Für den neuen Kalender sind die Bilder diesmal erst in kleinen Skizzen sichtbar geworden, der zugehörige Text wurde zeitgleich durchgegeben.

 

Pink, Orange und Gelb ... ich liebe diese Kombination! :-)

Pink, Orange und Gelb … ich liebe diese Kombination! 🙂

 

Das war für mich wie ein Schnelldurchlauf durch das Jahr 2015 … sehr spannend, allerdings mit durcheinandergewürfelten Monaten, denn welcher Engel zu welchem Monat gehört, erfahre ich immer erst am Schluss … so auch dieses Mal. Ich erkläre es mir damit, dass dieses “nicht chronologische” Empfangen der Bilder mir dabei hilft unvoreingenommen zu bleiben. Als Künstlerin und Farbenmensch habe ich nämlich so meine Vorlieben und Vorstellungen, das könnte mich beim Malen beeinflussen, nach dem Motto „der Mai kann doch nicht so viel Lila und Grün vertragen … da muss Pink und Gelb rein …“.  🙂

Also male ich Engel um Engel, notiere Text um Text und erst wenn alle zwölf Motive vor mir liegen ordne ich die Bilder den Monaten zu … nicht ich natürlich, sondern die Engel. 🙂

 

Ein Engel, der ein Herz umfängt, ist ein häufiges Motiv und ich nenne diese Engel daher "Herzensengel". :-)

Ein Engel, der ein Herz umfängt, ist ein häufiges Motiv und ich nenne diese Engel daher “Herzensengel”. 🙂

 

Jetzt wünsche ich Euch viel Freude bei meiner kleinen Kalender-Vorschau für 2015 … so viel Freude, wie ich derzeit beim Malen habe … und das ist ziemlich viel. 🙂 🙂

Mit den allerbuntesten Grüßen – Eure Conny 😉

PS: Wie war das, viele Bilder? … ja, ok … aber wenig Text? … na, ja … 😉

 

„Time of the Angels“ 2015 

Currently I’m painting the angels of 2015 for the new calender. It’s like a small preview to the next year. For the first time I started with scribbles instead of painting the complete picture right away. While I’m scribbling the angels give me the text, but not the month the angel belongs to. I guess it is supposed to prevent me to discuss the colours like „Violett and green for may? … shouldn’t there be more pink and yellow?“.

Enjoy the fotos, like I enjoy painting right now – best wishes to you, Conny 🙂

PS: … and sorry, I’m not a native speaker … 😉

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Workshop Intuitives Malen - "Malen, was die Seele sieht." www.connywolf.com

Workshop Intuitives Malen – “Malen, was die Seele sieht.” http://www.connywolf.com

 

“Malen, was die Seele sieht.”

Workshop “Intuitives Malen” – Praxis Herzpunkt in Schenkenfelden – 19.7.2014

„Aber ich kann doch nicht malen …“ wie oft habe ich diesen Satz schon gehört, wenn ich über meine Workshops spreche und wie oft schwingt in diesen Worten eine große Traurigkeit mit, eine Sehnsucht die mir an’s Herz geht.

Wie konnte es nur so weit kommen, dass sich viele Menschen nicht einmal in die Nähe von Farbe und Leinwand trauen, weil sie der festen Überzeugung sind, dass Malen nur etwas für Talentierte ist, ein Privileg, das nur ganz wenigen Auserwählten zusteht … denjenigen, die bereits als begnadete Künstler auf die Welt gekommen sind?

Das Recht zu Malen, zu Singen, zu Tanzen … vor allem oder ganz besonders, wenn man es überhaupt nicht „kann“, sondern es sich nur aus reinem „Spaß an der Freud“ erlaubt, wie man in Bayern sagt … dieses Recht auf den ureigenen schöpferischen Ausdruck, sollte in den Grundrechten einen eigenen Paragraphen erhalten, einfach nur um die Dinge wieder ein wenig gerade zu rücken, in unserer verkopften Welt , wo man Kindern eine „Kunsterziehung“ angedeihen lässt, mit Regeln und Normen, aus der sie oftmals so traumatisiert hervorgehen, dass sie im Leben keinen Pinsel mehr anfassen, außer wenn es um den Gartenzaun geht. 😉

 

Ein eigener "Raum der Entfaltung" entsteht durch die Gruppe.

Ein eigener “Raum der Entfaltung” entsteht durch die Gruppe.

 

Mit den Geschichten die mir über demütigende “Kunsterziehungserlebnisse” während der Schulzeit berichtet wurden, könnte ich Bände füllen und jedes Mal bricht mir fast das Herz, wenn all die alten Gefühle noch “wie neu” sind, wenn Scham und Demütigung durch die Erinnerung sekundenschnell lebendig werden und noch kein bisschen von ihrem Stachel verloren zu haben scheinen.

… doch am allermeisten berührt mich, dass ich immer noch solche Geschichten höre, oft, viel zu oft … aktuelle Geschehnisse … ich höre sie von Müttern und Vätern, deren Kindern bereits im Kindergarten das Malen aus dem Herzen, aus der Seele heraus, ausgetrieben wird. Das macht mich unfassbar traurig. Da geht es dann bereits im Kindergarten los mit Normen, die ein Kind beim Zeichnen zu erfüllen hat, weil es sonst in seiner Entwicklung nicht “der Norm” entspricht … da sollen in der Volksschule Bilder als Leistung bewertet  werden, wo sie doch eigentlich ein Fenster in die Seele der Kinder sein könnten, eine wunderbare Möglichkeit, ein Kind in seiner Einzigartigkeit zu sehen, zu verstehen … zu erkennen, für die Menschen, denen die Kinder anvertraut sind.

Ich habe Menschen in meinen Workshops erlebt, die Schweißausbrüche bekommen, wenn sie etwas zeichnen sollen, die zitternd mit dem Stift in der Hand vor einem weißen Blatt sitzen, die in Tränen aufgelöst keinen Strich auf’s Papier bringen …

 

Und plötzlich ist es soweit, das Fenster zur Seele öffnet sich ...

Und plötzlich ist es soweit, das Fenster zur Seele öffnet sich …

 

Deshalb ist es immer wieder wie ein kleines Wunder, wenn einer Teilnehmerin beim „intuitiven Malen“ auf einmal der „Knopf aufgeht“ … und plötzlich ist da Durchatmen, Erstaunen, Glückseligkeit … die ganze Haltung verändert sich, das Gesicht wird weich, die Anspannung fällt ab. Das ist dann ein magischer Augenblick für mich und berührt mich sehr. Dabei geht diese Verwandlung oft ganz sanft und leise vor sich und mein Herz geht auf, wenn ich beobachten darf, mit welcher Hingabe und Versunkenheit sich die Malende völlig ihrem Tun überlässt … besser kann ich es nicht ausdrücken, denn Worte sind zu wenig dafür.

Letzten Samstag durfte ich es erneut erleben, wie es ist, wenn das „malende Kind“ wieder zum Vorschein kommt, mit seiner puren Lust am Tun, mit seiner kreativen Spontaneität, mit seiner Hingabe und seinem „ganz und gar bei sich sein“. 🙂

Bei dieser Art zu malen geht es nicht um das Produzieren von Kunst, nicht um Regeln, Absichten oder Ergebnisse … ganz im Gegenteil, es geht um das absichtslose, das unbekümmerte Forschen, das Formen, das Entdecken … es geht um das Genießen des Enthüllens und des Findens ohne zu suchen, das geschehen und sein lassen … des Bildes … des ganzen Menschen, so wie er ist … genau so.  🙂

 

Was sich zeigen will wird sichtbar, bei jedem auf seine ART.

Was sich zeigen will wird sichtbar, bei jedem auf seine ART.

 

An dieser Stelle daher vielen herzlichen Dank an Sabine Rauch für den gemütlichen Rahmen, in dem der Workshop „Intuitives Malen“ stattfinden durfte und für Dein liebevolles  Umsorgen. 🙂

 

Natürlich waren auch die Engel mit dabei ... :-)

Natürlich waren auch die Engel mit dabei … die großen und kleinen Engel. 🙂

 

Vielen, vielen Dank auch an meine Teilnehmerinnen … allesamt mutige, kluge, lebensweise Frauen … danke für Eure Offenheit, Eurer Vertrauen und alles, was ich von euch lernen durfte … es war mir eine Freude und eine Ehre euch bei diesem kreativen Abenteuer begleiten zu dürfen. 🙂

Bleibt Euren Bildern treu!

Viele liebe Grüße – eure Conny Wolf

 

Meine Workshops finden derzeit in unregelmäßigen Abständen und an verschiedenen Orten statt. Abonnenten meines Newsletters informiere ich monatlich über die Termine, die auch auf meiner Homepage zu finden sind. Die Anmeldung zum Newsletter ist über www.connywolf.com so wie auch per Mail an mich möglich.

 

“Let your soul paint!“

Workshop “Intuitive Painting” – Praxis Herzpunkt, Schenkenfelden – 19.7.2014

„But I’m not able to draw…“ that’s what I mostly hear when I m talking about my workshops. For me this is deeply moving because my heart can feel their desire for it.

Painting and drawing, singing and dancing… these are all parts of human creativity, but it seems like people have forgotten that everyone is in possession of these creative aspects of life.

What’s the reason for it? Why do people think that there are only a chosen few who have enough talent and inspiration for it? Creativity is not a privileg that has been given only to some of us, it’s something everyone is born with. It is a way to express ourselves and all above, it‘s very individual, just as we are. It is the passion that we feel when we let our soul speak. A creative act should be something that arises from our heart, an expression of our soul. Actually, it is a window to our soul which should be honored and respected. Creativity could be a wonderful posibility to see the uniqueness in each one of us. 🙂

So, who says that creativity needs talent? Who says that you are only allowed to draw if another one is able to make out what your painting is about? Who says that you need a special right to express yourself using your personal creativity?

Unfortunately there are a lot of people who feel the need of telling others what „real art“ is about. Most children are growing up by learning that every creative aspect of them will be judged and classified. It really makes me feel sad that the little ones lose their native artistic abilities because they are told to conform to someone‘s idea of creativity based on rules and standards that determine whether your creative competence is „good or bad“. So, how can it be passion then? If you asked them years later, if they would like to do some painting, they would probably just run away.

Actually, that is why some people in my workshops start trembling and sweating when we start with painting. All the indignity and shame comes up again and they are hardly able to bring a line onto their white paper in front of them.

Well, and then I experience miracles firsthand when these people start their „intuitive painting“… they catch a breath, their faces become more soften, they relax and suddenly all the tension is gone. These are magic moments which I don’t want to miss. My heart is touched by this fascinating devotion and passion that comes up when they do nothing but painting… without any rules, any standards… only what their heart and soul tell them. 🙂

Last Saturday there was another fabulous experience at one of my workshops. I love to see the creative energy waking up the “inner child” who‘s painting with love, spontaneity and Passion. This kind of painting doesn’t need any rules or standards. We don’t want to produce art and it’s not talent that you need, it is passion! It is the creativity of your heart, your soul! 🙂 It’s about finding out, without searching for anything…enjoying our hands painting, without trying to control them… being hilarious just beause of our creative act… and appreciating our creative enthusiasm and ourselves as what we really are. 🙂

Being creative means following our heart. Following our heart means listening to our soul. Listening to our soul means respecting ourselves. Respecting ourselves means that we are in love with who we are. And being who we are is basically one oft he most important things in life… so, just be who you really are and let your heart and your soul be your creative competences, they know how to do it!

So, if you feel like dancing, please put on some music and see what’s happening! If you feel like singing, just do it, loudly and with passion! And if you feel like painting, just grab the next colour and let your heart paint the picture!

At this point I want to give thanks to Sabine Rauch for her endeavor around and during my workshop „intuitive painting“!

I also want to thank all my participants… you are courageous, clever and wise women… thanks for your sincerity and your trust and everything that I was allowed to lern from you… it was a pleasure and an honour to go along with you and your creative adventure! 🙂

Best colourful wishes – Conny Wolf 🙂

 

Great thanks to Elisabeth for translating! 🙂

 

OUPS Conny Wolf

OUPS – Geburtsstunde im Flugzeug http://www.connywolf.com

Im Flugzeug geboren …

Es kam der Tag des Abschieds in Australien. Ich hatte meine geplanten 4 Wochen ja bereits um eine ungeplante Woche verlängert, doch nun war es endgültig so weit und ich machte mich schweren Herzens auf den Rückweg nach Frankfurt. Ein betrübter Rückweg, nach 5 Wochen Lebenslust und Freiheit in der tropischen, exotisch bunten Atmosphäre der Australischen Ostküste, die mir manches Mal wie ein Abenteuerspielplatz für große Kinder vorgekommen war. An jeder Ecke gab es etwas Neues zu entdecken, in jedem Ort lockten Abenteuertrips von Bungee Jumping über River Rafting bis Hai Tauchen. Eigenverantwortung wird in Australien groß geschrieben und somit waren die Angebote für Unternehmungen teilweise wirklich abenteuerlich.

In Frankfurt herrschte Ende Februar natürlich noch immer Winter, hessischer Winter, gerne mal nasskalt und grau, eher hinterlistig eisig, als zauberhaft weiß … die Hessen mögen mir verzeihen. 😉 Diese Wetteraussichten hatten wenig Anziehendes für mich. Zu allem Überdruss war bei meiner Umbuchung  nur noch einen Direktflug verfügbar, das bedeutete nahezu 24 Stunden im Flugzeug, mit Zwischenlandung in Dubai, wo man mit schwer bewaffneter Militäreskorte aufs Klo begleitet wurde, sehr gastfreundlich. Beim Anblick des Porsche 911, der vor dem Duty Free Shop in Dubay mit einer überdimensionalen roten Schleife auf dem Dach präsentiert wurde, musste ich allerdings schmunzeln. Nettes Mitbringsel, dachte ich mir, nach dem Motto „Packen sie ihn mir ein, dann nehme ich ihn gleich mit.“  😉

OUPS -  Einige Zeit später ...  www.connywolf.com

OUPS – Einige Zeit später …
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Man könnte mich zwar nicht gerade klaustrophobisch nennen, doch Situationen oder Räume, die mich meiner Freiheit berauben, lassen bei mir manchmal unerwartet Panik aufkommen. Da hilft dann nur, mich möglichst gut abzulenken, um ja nicht darüber nachzudenken, dass ich jetzt nicht eben mal schnell raus kann, wenn ich will. Ein Langstreckenflug ist eine solche Situation. 😉

Meine Skizzenbücher haben mich schon so manches Mal gerettet, bei Langeweile, bei Ungeduld oder eben auch bei drohender Panik, wie in diesem Fall. Zeichnen ist ja Entspannung für mich und ganz nebenbei entstand auch schon die eine oder andere wichtige Idee dabei, ohne dass sie gleich als solche erkennbar war. So auch dieses Mal, als viele tausend Meter über der Erde ein kleines seltsames Wesen in meinem Skizzenbuch landete, das sich mir später als OUPS vorstellen würde. 😉

OUPS musikalisch www.connywolf.com

OUPS musikalisch
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Doch zurück in die Luft. Da saß ich also eingezwängt in der Touristenklasse, Stunde um Stunde … Ohne bestimmte Absicht „ließ ich den Stift auf dem Papier laufen“, schaute zu, was sich da auf den Seiten abzuzeichnen begann und hatte meinen Spaß daran. Winzig kleine Figuren, wie Scherenschnitte, kaum größer als mein Daumenabdruck erschienen da auf dem Papier … ich zeichnete mit einem schwarzen Pinselfilzstift. Dabei beobachtete ich fasziniert, wie ich mit so wenigen Details unterschiedliche Typen charakterisieren konnte: Eine Frau mit Kinderwagen und einem kleinen Mädchen an der Hand, ein alter Mann mit Stock, Artisten … sogar verschiedene Tiere konnte ich auf diese Weise in schneller Folge entstehen lassen, winzig klein doch gut erkennbar. Das begeisterte mich!

OUPS wird sportlich.  www.connywolf.com

OUPS wird sportlich. http://www.connywolf.com

Wie man auf den Fotos erkennen kann, handelte es sich hier um die Geburtsstunde von OUPS, selbst wenn es noch Jahre dauern sollte, bis er sein heutiges Aussehen erlangte. Natürlich war mir das in diesem Augenblick nicht bewusst, es waren in dem Moment einfach Fingerübungen, kreative Spielereien und ein lustiger Zeitvertreib auf diesem langen Flug. 😉

OUPS - Jahre später ...  www.connywolf.com

OUPS – Jahre später …
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So ist es oft. Die wirklich bedeutenden Dinge in meinem Leben landen meistens nicht mit einem lauten Knall direkt vor meiner Nase, sondern schleichen sich heimlich still und leise zum Hintertürchen herein … die eigentliche Bedeutung als Schlüsselmoment oder Geburtsstunde erkenne ich dann oft erst in der Zukunft. Die Bilder zeigen Auszüge aus meinen Skizzenbüchern, im letzten Foto sieht OUPS bereits so aus, wie ich ihn heute zeichne. Auch sein OUPSinchen hat er bereits dabei. Richtig gefestigt hat sich sein Aussehen erst, als mit der Verlagsgründung 2002 (OUPS & friends) aus meinem Spielkameraden OUPS mein Arbeitskollege wurde und ich so in den folgenden knapp 10 Jahren hunderte von Cartoons, die sich in meinen Skizzenbüchern angesammelt hatten, in druckfertige Reinzeichnungen verwandeln musste.

Doch davon ein andermal mehr … 😉

                                                                                                         “Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.”   😉   Karl Valentin

Papier aufziehen www.connywolf.com

Papier aufziehen
http://www.connywolf.com

In meinen Zeichenworkshops kommt oft die Frage, wie man mit Aquarellpapier in Bogenformat, statt rundum verleimten Blöcken umgehen soll, damit sich das Papier bei Berührung mit Wasser nicht wellt, bzw. nach dem das Bild getrocknet ist wieder glatt zieht. Ganz einfach, man spannt das Blatt auf ein Brett.

Dafür gibt es verschiedenen Vorgehensweisen, hier ist meine:

Man nehme zwei Schwämme, einen großen und einen kleineren. Mit dem großen Schwamm befeuchtet man den Papierbogen großzügig und großflächig von beiden Seiten, es darf ruhig richtig nass sein. 😉

Danach schneidet man in der Länge der Hoch- und Querseiten Papierpaketband zu, dass klebrig wird indem man mit einem nassen Schwämmchen über die glatte Seite fährt. Den Aquarellbogen auf ein Brett legen und rundherum mit den Klebestreifen festkleben. Nach dem Trocknen ist das Papier wieder glatt und kann bemalt werden, da wellt es sich zwar je nach Farbauftrag wieder, doch es zieht sich wieder genauso glatt wie vorher. Der Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen. 😉

Es gibt auch auf  Youtube Filme von Künstlern zu diesem Vorgang.

Von mir gibt es weitere Fotos mit Beschreibung  auf  meiner Pinterest Seite  und auf Facebook. 😉

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