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Die Bilder für den neuen Engel-Kalender 2015 ...

Die Bilder für den neuen Engel-Kalender 2015 …

 

“Zeit der Engel“ – 2015!

Heute gibt’s zur Abwechslung einmal viele Bilder und wenig Text, denn ich arbeite gerade an den Bildern und Texten für den neuen Kalender 2015.

 

... mein Arbeitsplatz "in Aktion". :-)

… mein Arbeitsplatz “in Aktion”. 🙂

 

Ich bin jedes Mal verblüfft, welche Zeitaktualität die Energie der Engel im jeweiligen Monat immer wieder aufweist, daher ist es für mich auch immer sehr spannend zu erspüren, welcher Engel sich für die einzelnen Monate zeigt und welches Thema er unterstützt.

Die Arbeit am Engelkalender ist für mich dadurch jedes Mal eine Art Vorschau auf das kommende Jahr, auf eine sanfte Art und Weise, was mir sehr angenehm ist. Damit meine ich, dass die Engel nicht „orakeln“, sie geben mir keine konkreten Hinweise auf Ereignisse, sondern zeigen mir in ihren Bildern die Qualitäten mit denen sie in dem betreffenden Monat die anstehenden Themen unterstützen. Die persönlichen Erlebnissen des Einzelnen, die Ereignisse sind ja nur ein Spiegel. 🙂

 

Ein Engel, der viel Klarheit bringt ... Raum lässt, für das Wesentliche ... wie man sieht.

Ein Engel, der viel Klarheit bringt … Raum lässt, für das Wesentliche … wie man sieht.

 

Normalerweise beginne ich immer direkt mit der Zeichnung auf dem Papier, nachdem ich einen Engel eingeladen habe, doch dieses Mal bin ich einen anderen Weg gegangen. Für den neuen Kalender sind die Bilder diesmal erst in kleinen Skizzen sichtbar geworden, der zugehörige Text wurde zeitgleich durchgegeben.

 

Pink, Orange und Gelb ... ich liebe diese Kombination! :-)

Pink, Orange und Gelb … ich liebe diese Kombination! 🙂

 

Das war für mich wie ein Schnelldurchlauf durch das Jahr 2015 … sehr spannend, allerdings mit durcheinandergewürfelten Monaten, denn welcher Engel zu welchem Monat gehört, erfahre ich immer erst am Schluss … so auch dieses Mal. Ich erkläre es mir damit, dass dieses “nicht chronologische” Empfangen der Bilder mir dabei hilft unvoreingenommen zu bleiben. Als Künstlerin und Farbenmensch habe ich nämlich so meine Vorlieben und Vorstellungen, das könnte mich beim Malen beeinflussen, nach dem Motto „der Mai kann doch nicht so viel Lila und Grün vertragen … da muss Pink und Gelb rein …“.  🙂

Also male ich Engel um Engel, notiere Text um Text und erst wenn alle zwölf Motive vor mir liegen ordne ich die Bilder den Monaten zu … nicht ich natürlich, sondern die Engel. 🙂

 

Ein Engel, der ein Herz umfängt, ist ein häufiges Motiv und ich nenne diese Engel daher "Herzensengel". :-)

Ein Engel, der ein Herz umfängt, ist ein häufiges Motiv und ich nenne diese Engel daher “Herzensengel”. 🙂

 

Jetzt wünsche ich Euch viel Freude bei meiner kleinen Kalender-Vorschau für 2015 … so viel Freude, wie ich derzeit beim Malen habe … und das ist ziemlich viel. 🙂 🙂

Mit den allerbuntesten Grüßen – Eure Conny 😉

PS: Wie war das, viele Bilder? … ja, ok … aber wenig Text? … na, ja … 😉

 

„Time of the Angels“ 2015 

Currently I’m painting the angels of 2015 for the new calender. It’s like a small preview to the next year. For the first time I started with scribbles instead of painting the complete picture right away. While I’m scribbling the angels give me the text, but not the month the angel belongs to. I guess it is supposed to prevent me to discuss the colours like „Violett and green for may? … shouldn’t there be more pink and yellow?“.

Enjoy the fotos, like I enjoy painting right now – best wishes to you, Conny 🙂

PS: … and sorry, I’m not a native speaker … 😉

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Workshop Intuitives Malen - "Malen, was die Seele sieht." www.connywolf.com

Workshop Intuitives Malen – “Malen, was die Seele sieht.” http://www.connywolf.com

 

“Malen, was die Seele sieht.”

Workshop “Intuitives Malen” – Praxis Herzpunkt in Schenkenfelden – 19.7.2014

„Aber ich kann doch nicht malen …“ wie oft habe ich diesen Satz schon gehört, wenn ich über meine Workshops spreche und wie oft schwingt in diesen Worten eine große Traurigkeit mit, eine Sehnsucht die mir an’s Herz geht.

Wie konnte es nur so weit kommen, dass sich viele Menschen nicht einmal in die Nähe von Farbe und Leinwand trauen, weil sie der festen Überzeugung sind, dass Malen nur etwas für Talentierte ist, ein Privileg, das nur ganz wenigen Auserwählten zusteht … denjenigen, die bereits als begnadete Künstler auf die Welt gekommen sind?

Das Recht zu Malen, zu Singen, zu Tanzen … vor allem oder ganz besonders, wenn man es überhaupt nicht „kann“, sondern es sich nur aus reinem „Spaß an der Freud“ erlaubt, wie man in Bayern sagt … dieses Recht auf den ureigenen schöpferischen Ausdruck, sollte in den Grundrechten einen eigenen Paragraphen erhalten, einfach nur um die Dinge wieder ein wenig gerade zu rücken, in unserer verkopften Welt , wo man Kindern eine „Kunsterziehung“ angedeihen lässt, mit Regeln und Normen, aus der sie oftmals so traumatisiert hervorgehen, dass sie im Leben keinen Pinsel mehr anfassen, außer wenn es um den Gartenzaun geht. 😉

 

Ein eigener "Raum der Entfaltung" entsteht durch die Gruppe.

Ein eigener “Raum der Entfaltung” entsteht durch die Gruppe.

 

Mit den Geschichten die mir über demütigende “Kunsterziehungserlebnisse” während der Schulzeit berichtet wurden, könnte ich Bände füllen und jedes Mal bricht mir fast das Herz, wenn all die alten Gefühle noch “wie neu” sind, wenn Scham und Demütigung durch die Erinnerung sekundenschnell lebendig werden und noch kein bisschen von ihrem Stachel verloren zu haben scheinen.

… doch am allermeisten berührt mich, dass ich immer noch solche Geschichten höre, oft, viel zu oft … aktuelle Geschehnisse … ich höre sie von Müttern und Vätern, deren Kindern bereits im Kindergarten das Malen aus dem Herzen, aus der Seele heraus, ausgetrieben wird. Das macht mich unfassbar traurig. Da geht es dann bereits im Kindergarten los mit Normen, die ein Kind beim Zeichnen zu erfüllen hat, weil es sonst in seiner Entwicklung nicht “der Norm” entspricht … da sollen in der Volksschule Bilder als Leistung bewertet  werden, wo sie doch eigentlich ein Fenster in die Seele der Kinder sein könnten, eine wunderbare Möglichkeit, ein Kind in seiner Einzigartigkeit zu sehen, zu verstehen … zu erkennen, für die Menschen, denen die Kinder anvertraut sind.

Ich habe Menschen in meinen Workshops erlebt, die Schweißausbrüche bekommen, wenn sie etwas zeichnen sollen, die zitternd mit dem Stift in der Hand vor einem weißen Blatt sitzen, die in Tränen aufgelöst keinen Strich auf’s Papier bringen …

 

Und plötzlich ist es soweit, das Fenster zur Seele öffnet sich ...

Und plötzlich ist es soweit, das Fenster zur Seele öffnet sich …

 

Deshalb ist es immer wieder wie ein kleines Wunder, wenn einer Teilnehmerin beim „intuitiven Malen“ auf einmal der „Knopf aufgeht“ … und plötzlich ist da Durchatmen, Erstaunen, Glückseligkeit … die ganze Haltung verändert sich, das Gesicht wird weich, die Anspannung fällt ab. Das ist dann ein magischer Augenblick für mich und berührt mich sehr. Dabei geht diese Verwandlung oft ganz sanft und leise vor sich und mein Herz geht auf, wenn ich beobachten darf, mit welcher Hingabe und Versunkenheit sich die Malende völlig ihrem Tun überlässt … besser kann ich es nicht ausdrücken, denn Worte sind zu wenig dafür.

Letzten Samstag durfte ich es erneut erleben, wie es ist, wenn das „malende Kind“ wieder zum Vorschein kommt, mit seiner puren Lust am Tun, mit seiner kreativen Spontaneität, mit seiner Hingabe und seinem „ganz und gar bei sich sein“. 🙂

Bei dieser Art zu malen geht es nicht um das Produzieren von Kunst, nicht um Regeln, Absichten oder Ergebnisse … ganz im Gegenteil, es geht um das absichtslose, das unbekümmerte Forschen, das Formen, das Entdecken … es geht um das Genießen des Enthüllens und des Findens ohne zu suchen, das geschehen und sein lassen … des Bildes … des ganzen Menschen, so wie er ist … genau so.  🙂

 

Was sich zeigen will wird sichtbar, bei jedem auf seine ART.

Was sich zeigen will wird sichtbar, bei jedem auf seine ART.

 

An dieser Stelle daher vielen herzlichen Dank an Sabine Rauch für den gemütlichen Rahmen, in dem der Workshop „Intuitives Malen“ stattfinden durfte und für Dein liebevolles  Umsorgen. 🙂

 

Natürlich waren auch die Engel mit dabei ... :-)

Natürlich waren auch die Engel mit dabei … die großen und kleinen Engel. 🙂

 

Vielen, vielen Dank auch an meine Teilnehmerinnen … allesamt mutige, kluge, lebensweise Frauen … danke für Eure Offenheit, Eurer Vertrauen und alles, was ich von euch lernen durfte … es war mir eine Freude und eine Ehre euch bei diesem kreativen Abenteuer begleiten zu dürfen. 🙂

Bleibt Euren Bildern treu!

Viele liebe Grüße – eure Conny Wolf

 

Meine Workshops finden derzeit in unregelmäßigen Abständen und an verschiedenen Orten statt. Abonnenten meines Newsletters informiere ich monatlich über die Termine, die auch auf meiner Homepage zu finden sind. Die Anmeldung zum Newsletter ist über www.connywolf.com so wie auch per Mail an mich möglich.

 

“Let your soul paint!“

Workshop “Intuitive Painting” – Praxis Herzpunkt, Schenkenfelden – 19.7.2014

„But I’m not able to draw…“ that’s what I mostly hear when I m talking about my workshops. For me this is deeply moving because my heart can feel their desire for it.

Painting and drawing, singing and dancing… these are all parts of human creativity, but it seems like people have forgotten that everyone is in possession of these creative aspects of life.

What’s the reason for it? Why do people think that there are only a chosen few who have enough talent and inspiration for it? Creativity is not a privileg that has been given only to some of us, it’s something everyone is born with. It is a way to express ourselves and all above, it‘s very individual, just as we are. It is the passion that we feel when we let our soul speak. A creative act should be something that arises from our heart, an expression of our soul. Actually, it is a window to our soul which should be honored and respected. Creativity could be a wonderful posibility to see the uniqueness in each one of us. 🙂

So, who says that creativity needs talent? Who says that you are only allowed to draw if another one is able to make out what your painting is about? Who says that you need a special right to express yourself using your personal creativity?

Unfortunately there are a lot of people who feel the need of telling others what „real art“ is about. Most children are growing up by learning that every creative aspect of them will be judged and classified. It really makes me feel sad that the little ones lose their native artistic abilities because they are told to conform to someone‘s idea of creativity based on rules and standards that determine whether your creative competence is „good or bad“. So, how can it be passion then? If you asked them years later, if they would like to do some painting, they would probably just run away.

Actually, that is why some people in my workshops start trembling and sweating when we start with painting. All the indignity and shame comes up again and they are hardly able to bring a line onto their white paper in front of them.

Well, and then I experience miracles firsthand when these people start their „intuitive painting“… they catch a breath, their faces become more soften, they relax and suddenly all the tension is gone. These are magic moments which I don’t want to miss. My heart is touched by this fascinating devotion and passion that comes up when they do nothing but painting… without any rules, any standards… only what their heart and soul tell them. 🙂

Last Saturday there was another fabulous experience at one of my workshops. I love to see the creative energy waking up the “inner child” who‘s painting with love, spontaneity and Passion. This kind of painting doesn’t need any rules or standards. We don’t want to produce art and it’s not talent that you need, it is passion! It is the creativity of your heart, your soul! 🙂 It’s about finding out, without searching for anything…enjoying our hands painting, without trying to control them… being hilarious just beause of our creative act… and appreciating our creative enthusiasm and ourselves as what we really are. 🙂

Being creative means following our heart. Following our heart means listening to our soul. Listening to our soul means respecting ourselves. Respecting ourselves means that we are in love with who we are. And being who we are is basically one oft he most important things in life… so, just be who you really are and let your heart and your soul be your creative competences, they know how to do it!

So, if you feel like dancing, please put on some music and see what’s happening! If you feel like singing, just do it, loudly and with passion! And if you feel like painting, just grab the next colour and let your heart paint the picture!

At this point I want to give thanks to Sabine Rauch for her endeavor around and during my workshop „intuitive painting“!

I also want to thank all my participants… you are courageous, clever and wise women… thanks for your sincerity and your trust and everything that I was allowed to lern from you… it was a pleasure and an honour to go along with you and your creative adventure! 🙂

Best colourful wishes – Conny Wolf 🙂

 

Great thanks to Elisabeth for translating! 🙂

 

 

Die Anfänge von OUPS. Fast jedes Thema verdient einen OUPS Cartoon.

Die Anfänge von OUPS. Fast jedes Thema verdient einen OUPS Cartoon.

 

 

20 Jahre OUPS – Teil 7

Wie ein OUPS Buch entsteht … oder besser, wie es zu meiner Zeit im Verlag entstanden ist.

Der Großteil meiner OUPS Motive entstand aus der Situation heraus, zumindest bevor wir 2002 den Verlag gründeten und OUPS, der  bis dahin ja ausschließlich mein „Spielkamerad“ war, plötzlich zu meinem Arbeitskollegen wurde. Die Skizzen von 1992 bis 2002 dienten dem Verlag zum großen Teil als „Futter“ für die vielen OUPS Bücher, die ab 2002 im Verlag erschienen sind.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich hier mal kurz beschreiben, wie so ein Buch im Verlag OUPS gewöhnlich seinen Anfang nahm:

Zuerst besprach ich mit Herrn Hörtenhuber, meinem damaliger Verlagspartner so wie Autor der OUPS Bücher, welches Thema uns beide interessieren würde. Sobald dann feststand um was es sich im neuen Buch drehen soll, verschwand ich in meinem Atelier um meine Skizzenbücher nach geeigneten Motiven zu durchforsteten, also Cartoons, die zum ausgewählten Titelthema passen könnten. Waren danach noch nicht genug Ideen vorhanden, versetzte ich mich beim Zeichnen in diese „Welt“ – also “tauchte in das Thema ein …”

Wenn ich über ein Thema nachdenke, dann denke ich in Bildern, ich „sehe“ innere Bilder. Konnte ich also bei der Entwicklung eines Buchs in meinen Skizzenbüchern noch nicht genügend passende Motive finden, so entwickelte ich aus meinem „Kino im Kopf“ noch zusätzliche Motive, um die erforderlichen 24 Bilder im Buch zu „er-finden“. Gleichzeitig notierte ich in Stichworten alles, was mir zu meinem jeweiligen Cartoon beim Zeichnen in den Sinn kam, was mir wichtig war … einen „Arbeitstext“ also, aus dem später die eigentlichen Bildtexte formuliert werden sollten. Hintergrund war der Wunsch, dadurch sicherzustellen, dass der endgültige Text im Buch dann auch zu dem passt, was ich mit meiner Zeichnung ausdrücken wollte. 

Warum ich die Texte nicht gleich selber geschrieben habe? Tja, das ist eine andere Geschichte …

Über diese Hintergründe erzähle ich mehr, sobald ich mit meiner Geschichte bei der Verlagsgründung 2002 angelangt bin.

Noch ist es in der Lebensgeschichte von OUPS nicht so weit, er ist im Jahre 1992 ja gerade mal in meinem Skizzenbuch gelandet! Nach meinem Rückflug von Australien existieren ja zunächst nur ein paar kleine Ideenskizzen, in der Größe eines Daumennagels. (Siehe OUPS Blog – Teil 4)

Die Bezeichnung „Geburtsstunde von OUPS“ war daher vielleicht auch noch ein wenig weit vorgegriffen … wenn ich bei diesem Bild bleiben möchte, dann ist OUPS im Frühjahr 1992 höchstens “ein kleines Embryo“, das  von da an in meinen Skizzenbüchern beginnt „wesenhaft“ zu werden und Form anzunehmen, Zeichnung um Zeichnung.

Zum Abschluss hier noch ein paar weitere Eindrücke davon, wie ich OUPS in seinen ersten Cartoons gezeichnet habe … 

Liebe Grüße – Eure Conny Wolf  😉

 

20 years OUPS – Part 7

The apperance of an OUPS book … by the time I was still part of it …

Most of my OUPS Cartoons arised out of the situation, almost everthing I experienced “caused” a cartoon. For a new OUPS book I could usually  find most of the 24 Cartoons in one of my scetchbooks, because they contained drawings about nearly every issue of life. 

Kind regards – Conny Wolf 🙂

 

Rauf ... runter ... ganz egal, alles ist möglich für OUPS. :-) Hauptsache es bleibt spannend ... :-)

Rauf … runter … ganz egal, alles ist möglich für OUPS. 🙂 Hauptsache es bleibt spannend … 🙂

Alles was Töne von sich gibt ist interessant und muss ausprobiert werden ... unbedingt! ;-)

Alles was Töne von sich gibt ist interessant und muss ausprobiert werden … unbedingt! 😉

Je lauter, desto lieber ... denn leise kann ja bekanntlich keiner hören. :-)

Je lauter, desto lieber … denn leise kann ja bekanntlich keiner hören. 🙂

 

OUPS ist nicht sehr sportlich, aber sehr, sehr neugierig ... und einen Versuch ist es für ihn daher allemal wert. :-)

OUPS ist nicht sehr sportlich, aber sehr, sehr neugierig … und einen Versuch ist es für ihn daher allemal wert. 🙂

"Zeit der Engel" Kalender 2014 - Juli

“Zeit der Engel” Kalender 2014 – Juli

 

Kalenderblatt “Juli” aus dem Kalender „Zeit der Engel – 2014“

Der Engel des Monats Juli und seine Botschaft:

„ Keine Zeit für Traurigkeit! Hüpfe, tanze, springe … sei wie ein Kind!“

Ja, genau! Hüpfe, tanze, springe …und zwar nicht weil gerade alles so toll ist, weil ich vor Leichtigkeit und Lebenslust schwebe, sondern genau weil dem im Augenblick nicht so ist.

Also versuche ich zu „hüpfen, zu tanzen und zu springen“ nicht trotzdem, sondern gerade weil mir dieser Tage nicht wirklich danach ist. Das ist für mich die Botschaft des Engels.

Seine Farbigkeit vermittelt ebenfalls keine “federleichte Hochstimmung“, sondern eher eine gewisse Erdigkeit. Das Magenta des Oberteils ist die „Erdungsfarbe“ der Kinder und mittlerweile auch für einen Teil der Erwachsenen. Seine Beine in den grünen Hosen bewegt er schwungvoll vorwärts, doch ein Fuß ist immer noch fest mit dem Boden verbunden, dieses Bein trägt das ganze Gewicht … sofern man bei einem Engel von „Gewicht“ sprechen kann … 😉 … er symbolisiert “Verbundenheit” auf diese Weise. Grün bedeutet “Wachstum”, in der Symbolik des Engels ist jedoch hier „Entwicklung und Erneuerung“ für mich stimmiger.

Übrigens, der eine oder andere wundert sich vielleicht, warum dieser Engel sich nach links wendet, da doch die „psychologische Zukunft“ rechts liegt? Linkshänder ordnen die „Zukunft“ dem linken Bildteil zu und da ich eine „Mogel-Rechtshänderin“ bin, „schauen“ auch fast alle meine Cartoons nach links. Als Vierjährige habe ich mir – neugierig, wie ich bin – selbst das Schreiben und Lesen beigebracht, hab’ es einfach meinem Bruder abgeschaut, der in der ersten Klasse war. Leider hab’ ich mir dabei auch das Schreiben mit der rechten Hand abgeschaut … ich wollte ja alles ganz genauso machen wie mein großer Bruder. 😉 Heute kann ich „feinmotorische Dinge“ oft sogar besser mit der linken Hand und die Flügel meiner ganz großen Acryl-Engel male ich „in Stereo“, also beidhändig und gleichzeitig, was der Bewegung des Flügelschlags sehr nahe kommt … sieht gut aus. 😉 Vielleicht mache ich beim nächsten Acryl-Engelbild ein Video, dann könnt ihr es euch ansehen … wenn ihr möchtet. 😉

Doch noch einmal zurück zu meinem „Juli Engel“:

Der Fuß, der das „Gewicht“ trägt, scheint durch die violette Farbe mit der Wolke unter ihm zu verschmelzen und das Violett verbindet wiederum über die Flügel „Himmel und Erde“ … also auch jeweils den erdigen mit dem spirituellen Aspekt eines Themas.

Bei den Themen, die bei mir im Augenblick im Mittelpunkt stehen, erlebe ich genau das überdeutlich. Ich sehe mich ständig auf’s Neue damit konfrontiert, dazu aufgefordert, bei allem was ich tue, bei allen Entscheidungen „Spiritualität auf die Erde zu bringen“ … besser kann ich es nicht ausdrücken, doch ich bin mir sicher, ihr spürt was ich meine.

Zeigt mir den lichtvollen Weg“ lautet dann mein Mantra, so lange, bis ich ihn erkennen kann, das klappt immer und hat schon des Öfteren die feurigen Impulse meines Skorpions sozial verträglich ausfallen lassen.  😉

Zusätzlich spielt derzeit das Thema “Vertrauen” noch immer eine große Rolle für mich. Vertrauen darauf, dass alles gut ist, wie es ist, dass alles seinen Ausgleich findet …  auf der entsprechenden Ebene und in der genau richtigen Art und Weise. Vor ein paar Tagen erzählte mir jemand eine Anekdote:

Eine Gruppe von Indianern wurden darauf aufmerksam gemacht, dass sie von dem Weißen, mit dem sie gemeinsam ein Hotel betrieben, betrogen werden würden.

Die Antwort der Indianer darauf: „Das ist nicht unser Problem.“ 😉

Deshalb mache ich es jetzt wie der Engel des Monats Juli: Ich hüpfe, tanze und springe … ich lass’ es mir nicht austreiben, von nichts und niemandem … dabei bleibe ich stets mit einem Bein fest auf dem Boden und richte meine Aufmerksamkeit auf die Leichtigkeit und die Lebensfreude, die für mich stets zum Greifen nahe ist und die mir den Weg weist … 😉

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen „segensreichen, gut behüteten, schwungvollen Juli, mit all den liebevollen und schlaflosen* Engeln, die immer, immer, immer um uns sind.”

Herzliche Grüße – Eure Conny Wolf 😉

 

PS: Auch dieses Kalenderblatt stammt aus dem diesjährigen Kalender “Zeit der Engel” 2014, erschienen im Ennsthaler Vlg. Steyr. Restexemplare des Kalenders sind beim Verlag und unter http://www.connywolf.com für 4,95 € erhältlich.

*schlaflos ist ein Lieblingswort von Sri Chinmoy, mit dem er in seiner Lyrik noch intensiver „unermüdlich“ beschreibt. 🙂

 

The „Angel of July“ and his message:

„No time for sadness! Jump, dance and bounce … be like a child!“

 

 

 

 

OUPS: Selbst das kleineste Licht vermag die Dunkelheit zu erhellen.

OUPS: Selbst das kleineste Licht vermag die Dunkelheit zu erhellen.

 

Torch Bearer Award“ und “Peace Run“- Eine Ehre und eine Verpflichtung

Was ist das überhaupt für ein Preis, dieser „Torch-Bearer Award“, den ich am 9. Juni bekommen habe? Das kann man nicht mit Worten beschreiben, ich zumindest nicht, das kann man im besten Fall „erfühlen“, wenn man sich das Leben von Sri Chinmoy anschaut … Ich kann nur versuchen zu schildern, was dieser „Preis der Fackel Träger“ für mich bedeutet, eine riesige Ehre und eine Verpflichtung. Auf der Rückseite der Medaille steht:

„To change the world around you, give the world what you have and serve the world with what you are.”

Sri Chinmoy

Also „Um die Welt zu verändern, gib der Welt was Du zu geben hast und diene ihr mit dem was Du bist.“ 

 

"Torch-Bearer Award" Medaille - Sri Chinmoy

“Torch-Bearer Award” Medaille – Sri Chinmoy

 

"Torch-Bearer Award" Rückseite - Sri Chinmoy

“Torch-Bearer Award” Rückseite – Sri Chinmoy

 

Ich habe mehr als mein halbes Leben gebraucht um zu erkennen, dass das was ich zu geben habe absolut genügt und dass es dabei am „dienlichsten“ ist – im höchsten Maße dienlich, für die Welt UND für mich – wenn ich „die bin die ich bin“ … echt, ehrlich und mit meinem ganzen Herzen. Das ist meine Aufgabe, denke ich … jeden Tag und es ist eine wunderschöne Aufgabe, wie ich finde. 😉

Mich der Welt schenken, mit meinen Gaben, meinen Talenten, meinen Ideen, meiner Fröhlichkeit … aber auch mit meiner Traurigkeit, meiner Verletzlichkeit und meinen Zweifeln … das ist aber auch eine große Herausforderung, denn nicht immer war ich, nicht immer sind wir mit allem willkommen, was wir sind. Genau diese Angst zu überwinden, die Angst vor Ablehnung, wenn wir so sind wie wir sind, wenn wir uns mit unseren Gefühlen zeigen, wenn wir den Mut haben berührbar und spürbar zu sein, diese Überwindung ist ein Riesengeschenk für die Welt, denn es macht auch anderen Mut, sich zu zeigen, mit ihrem Licht und ihrem Schatten und eröffnet Ihnen, eröffnet allen die Chance zu erleben wie es ist, wenn man sich ganz und gar angenommen fühlt … vielleicht nicht von allen, aber von einigen. Selbst wenn es nur ein einziger Mensch ist, der uns so nimmt, wie wir sind, ist das ein Geschenk des Himmels.

 

"OUPS Peace Run!" Mein Geschenk für die Gemeinschaft von Sri Chinmoy

“OUPS Peace Run!” Mein Geschenk für die Gemeinschaft von Sri Chinmoy

 

Als ich vom „World Harmony Run“, wie der „Peace Run“ auch genannt wird erfuhr, war ich natürlich neugierig und wollte wissen, was mich erwartet. Was macht der moderne Mensch wenn er etwas wissen will? Richtig, er googelt! Da gab es berührende Fotos von Kindern, die mit ehrfurchtsvollem Blick die Fackel halten und Videos  von Läufern die einsam mit der Fackel auf dem Weg sind … da begann irgend etwas in mir zu erwachen, irgend etwas fühlte sich beim Anblick dieser Bilder warm und gut und hoffnungsvoll an … und ich wurde mir urplötzlich einer starken Sehnsucht bewusst, der Sehnsucht etwas beizutragen, etwas Gutes, Wichtiges … der Sehnsucht Teil einer Gemeinschaft zu sein, die auf dem Weg ist, die der Welt etwas schenkt, die die Welt ein  wenig … oder auch viel, viel heller macht. Die Fackel, das Laufen mit der Fackel, sich anzustrengen, mit der Fackel ein Stück weit voran zu laufen … das war für mich das Symbol dafür. Von diesem Moment an habe ich mich unglaublich auf diesen Augenblick gefreut, den Augenblick an dem ich die Fackel in der Hand halte und damit los laufe … und wenn es nur ein ganz kleines Stück des Weges war, den ich die Fackel getragen habe, das Gefühl war unbeschreiblich, Glück pur! Ich durfte dabei sein, hatte die Möglichkeit jetzt etwas zurückzugeben, zu zeigen, dass ich weiß worum es geht.

 

Die Kinder und Betreuer des Horts in Sierning kommen um die Fackel ein Stück weit zu übernehmen. :-)

Die Kinder und Betreuer des Horts in Sierning kommen um die Fackel ein Stück weit zu übernehmen. 🙂

 

Und so sah das dann am 10.6. aus … ich lief … mit der Fackel … begleitet von zwei starken Läufern des internationalen Teams und bei 37°!  Verglichen mit der riesigen Strecke war es nur ein winzig kleines Stück, ich weiß, aber für mich war es ein riesiges Glücksgefühl dabei sein zu dürfen, die Fackel zu tragen, die auch schon von so vielen großen Persönlichkeiten getragen wurde. 🙂

Conny rennt! Endlich unterwegs mit der Fackel. :-) Begleitet von zwei Läufern des internationalen Teams.

Conny rennt! Endlich unterwegs mit der Fackel. 🙂 Begleitet von zwei Läufern des internationalen Teams.

 

Ganz am Anfang kam kurz der Gedanke auf, ob ich würdig bin die Friedens-Fackel zu tragen. Ich bin jedoch schnell zu dem Schluss gekommen, dass es eben nicht darum geht, rund um die Uhr im himmlischen inneren Frieden zu ruhen, sondern sich immer wieder auf’s Neue darum zu bemühen, egal wie weh’ es tut, wie wütend man ist, oder wie groß die Verletzung ist.

Wenn es darum geht, dann darf ich, glaube ich, ganz vorn an der Spitze laufen, denn glaubt mir, seid ich mich gezwungen sah, aus meinem eigenen Verlag OUPS auszusteigen, ist mein „innerer Frieden“ eine der größten Herausforderung für mich – an jedem einzelnen Tag.

 

Müde aber glücklich! Mein Mann Lutz hat mich begleitet und dafür gesorgt, dass ich mich bei 37° Grad nicht überschätze. ;-)

Müde aber glücklich! Mein Mann Lutz hat mich begleitet und dafür gesorgt, dass ich mich bei 37° Grad nicht überschätze. 😉

 

Zum Schluss noch mein Lieblingsbild des Tages, im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Mann Lutz wollte mich morgens eigentlich nur in Sierning abliefern und dann am Ende in Steyr wieder einsammeln. Er war jedoch so fasziniert von der Stimmung, dass er spontan beschloss dabei zu bleiben und mich zu unterstützen. Eigentlich besser “zu beschützen” und zwar vor mir selber, damit ich mich vor lauter Begeisterung beim Laufen in dieser Hitze nicht hoffnungslos überfordere. Sofort wurde er passend eingekleidet und war somit ganz offiziell ebenfalls mit im Team. 🙂

Bis zum nächsten Mal, dann geht’s weiter mit “20 Jahre OUPS”.

Liebe Grüße – Conny Wolf 😉

 

I realised recently, that I’ve got visitors from USA and even the Philippines on my blog and so I decided to do a short translation of my text, to give a tiny impression of what it’s all about. Sorry for the mistakes, but I’m not a native speaker and I’ll do my very best for you. Promised! 😉

“OUPS runs!

A few weeks ago I was invited to the “World Harmony Run”, also called “Peace Run” that Sri Chinmoy invented 1987. It was a great honor, to be part of this wonderful event and a enormous honor to recieve the “Torch-Bearer Award“. On the back side of the medal the following words are written:

„To change the world around you, give the world what you have and serve the world with what you are.”

Sri Chinmoy

I’ll do my very best to deserve this lightful award. 🙂 “

Love – Conny Wolf

 

 

 

 

Mir ist etwas ganz Erstaunliches widerfahren, etwas, das mein Herz berührt hat, etwas, das mich auch nach einer Woche immernoch einhüllt, wie eine warme, weiche Decke … Ich muss schmunzeln, wenn ich meine überschwenglichen Zeilen lese, aber ich bin einfach selig. 🙂 Wie das Sprichwort schon sagt „Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über.“ und so ist dem einen oder andere von euch dieses Gefühl ja vielleicht ebenfalls bekannt. 🙂

Hier nun meine Geschichte:

Vor ein paar Wochen, während ich mit dem Auto zu einem Termin unterwegs war, bekam ich einen Anruf. Mein Auto besitzt zwar eine Freisprechanlage, doch ich bin definitiv keine „Multitaskerin“ und so verstand ich nur in Stichworten um was es ging: „Peace Run … kommt durch Steyr … möchtest Du mit uns laufen … 9.- 10. Juni … ???“ Ich hörte mich sagen „Ja, klar laufe ich mit, das können wir gerne machen …“ ohne zu wissen um welche Distanz es sich dabei handelt, bat jedoch darum, dass wir uns zwei Tage später nochmal in Ruhe darüber unterhalten, da ich mich während des Fahrens nicht konzentrieren könne.

Mit einem breiten Grinsen legte ich auf, denn ich erinnerte mich an den Spruch: „Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst, es könnte sich erfüllen.“ Oooooh ja! 🙂

Wenige Tage vor diesem Anruf hörte ich im Radio ein Interview auf BR 2 mit Janice Jakait, die in ihrem Buch „Tosende Stille“ ihre Atlantiküberquerung im Ruderboot dokumentiert hat. Eine Aktion, mit der sie auf den dramatischen Lärm und seine Auswirkungen aufmerksam macht, den wir mit unserer Technik im Meer produzieren. Das hat mich sehr beeindruckt …

Mehr darüber unter http://www.rowforsilence.com

Nach diesem Interview „dachte ich laut vor mich hin“, dass ich auch gerne einmal so richtig mit Körpereinsatz einen Beitrag leisten würde, für etwas, das mir wirklich am Herzen liegt … und siehe da, das Universum hört alles, denn die Einladung zum „Peace Run“ war für mich die Antwort auf diesen Wunsch. (www.peacerun.org)

Ein paar Tage später, völlig unabhängig von meinem ersten Wunsch, dachte ich schmunzelnd und ebenfalls laut vor mich hin: „ … und einen Preis hätte ich nun auch gerne mal, denn ich finde „alters- und dienstrangmäßig“ steht mir das doch langsam zu“ … Auch das war eher “halbernst” gemeint und nur mal so dahingesagt.

Und ZACK! … auch das hat das Universum sofort auf seine TO-DO-Liste gesetzt. 🙂

An dem Tag, als mich Brigitte – so der Name der Dame – erneut wegen meiner Teilnahme am Peace Run anrief, eröffnete Sie mir, dass die österreichische Gemeinschaft um Sri Chinmoy obendrein beschlossen habe, mir einen Preis zu verleihen und sie würden sich sehr freuen, wenn ich ihn annähme. AHA!

 

Jetzt war ich wirklich vollkommen sprachlos, zum einen wegen des Preises, zum anderen wegen eines Traums, den ich in der Nacht zuvor geträumt hatte:

In meinem Traum sollte ich ebenfalls mit einem Preis bedacht werden, für meinen OUPS „ … weil er so vielen Menschen Freude macht und durch ihn die Welt ein wenig heller geworden sei“, so die Begründung im Traum. Am Morgen war ich deshalb ziemlich aufgewühlt, denn mein nun hellwacher Verstand überlegte sofort alarmiert, wie es mir denn bei so einer Preisverleihung gehen würde, wenn ich – sicherlich gemeinsam mit meinem ehemaligen Geschäftspartner im Verlag OUPS – diesen Preis im offiziellem Rahmen übernehmen sollte. „Ehrlich gesagt, ganz schlecht“ war die Antwort. Bei der Vorstellung für die Öffentlichkeit „gute Mine zum bösen Spiel“ machen zu müssen, um die vielen Fans vom OUPS nicht zu enttäuschen, kam ich zu dem Schluss, dass ich mich dem nicht aussetzen würde … denn verstellen will und kann ich mich nicht.

Während Brigitte mir damals am Telefon von dem Preis erzählte, vom Hintergrund der Auszeichnung und der Preisverleihung … hörte ich zwar zu, aber nur halbherzig, denn ich wollte mich nicht freuen … mir war klar, mein nächtlicher Traum verwirklicht sich gerade und um mir selber treu zu bleiben, würde ich den Preis daher ablehnen müssen.

Doch es kam ganz anders: der Preis wurde mir alleine zugedacht!

Sofort rebellierte mein Verstand auf‘s Neue und der innere Kritiker brüllte: „Was bildest Du Dir ein, das hast Du nicht verdient … es gibt Menschen, die haben viel mehr geleistet … und wenn, dann kannst Du den Preis auf keinen Fall alleine annehmen … gerade DU nicht … wie sieht das denn aus … was sollen denn da die Leute sagen …“

„STOP!“ rief da mein Herz und keine Ahnung wer sonst noch alles in mir im Chor „… doch, Du kannst … und wie Du kannst, nicht trotz allem was geschehen ist, sondern gerade wegen all dem, was geschehen ist. OUPS ist und bleibt Dein Kind, diese Anerkennung steht Dir zu!“ 🙂

Mein Herz hat gesiegt, es gelingt mir scheinbar immer besser die Schatten der Vergangenheit zu verscheuchen. 🙂

www.peacerun.org Bad Hall 2014

http://www.peacerun.org Bad Hall 2014 mit Elke und Salil

Mein Mann Lutz und meine beiden Freundinnen Birgit und Marianne begleiteten mich zu der Preisverleihung und so erlebten wir am 9. Juni in Bad Hall einen unvergesslichen Abend, gemeinsam mit zwei anderen Preisträgern, den Teilnehmern des diesjährigen Laufs und weiteren Mitgliedern der Gemeinschaft um Sri Chinmoy .

Bei der Erinnerung daran geht mir immer wieder das Herz auf. Liebevoll umrahmt, liebevoll bekocht, liebevoll gestaltet und mit wundervollen Worten und Geschenken beglückt … ihr merkt schon, ich schwebe immernoch. 🙂

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Liebevolle Geschenke und ein “Herzenspreis” http://www.connywolf.com

 

Dr. Herbert Hinterreiter und der Physiotherapeut Christoph Peer wurden an diesem Abend ebenfalls von der Gemeinschaft mit dem „Torch Bearer Award“ geehrt, für ihren großartigen und selbstlosen humanitären Einsatz in Uganda. Zwei sehr beeindruckende Männer! 🙂

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“Torch-Bearer Award” für Dr. Herbert Hinterreiter und Christoph Peer

Mehr Bilder vom Peace Run und dem Abend in Bad Hall findet ihr unter http://www.peacerun.org/at/news/2014/0609/561/

Und das war noch lange nicht alles!

Die Fortsetzung folgt mit dem “Peace Run” von Sierning nach Steyr … 😉 

"Zeit der Engel" 2014 Juni © www.connywolf.com

“Zeit der Engel” 2014 Juni
© http://www.connywolf.com

 

 

Kalender “Zeit der Engel” 2014 – Juni

Der Engel des Monats Juni und seine Botschaft:

„Eine neue Zeit bricht an, ein neues Leben. Mach‘ Dich auf den Weg.“

Sieht so aus, als ob wir nun endlich tatsächlich aufatmen können, durchatmen und unser Flügel ausbreiten … „Ready to fly?“

Bereits im April war eine gewisse Erleichterung zu spüren, eine Gemütsaufhellung und eine zaghafte Aufbruchstimmung breitete sich aus, so zart, dass es noch nicht ganz zu glauben war.

„Aquariel“, der Engel des Monats April war der Botschafter dieser Vorahnung eines neuen Lebensgefühls. Frisch und lebendig fühlte sich diese Energie an, wie eine Frühlingsbrise … 😉

Im nächsten Monat ließ der Engel des Monats Mai keinen Zweifel mehr daran, dass wir nun zuversichtlich neue Ideen, Vorhaben und Pläne schmieden können und sogar sollen, dass wir mutig zugreifen und dabei ruhig nach den Sternen greifen dürfen … aus dem Vollen schöpfen!

Und jetzt geht’s also wirklich los! Eine neue Zeit bricht an und mit ihr stellt sich ein neues Lebensgefühl ein, also heb’ den Kopf und „halte die Nase“ in den Wind. 😉

„Wann wenn nicht jetzt und wer, wenn nicht Du selbst?“ Auf was willst Du noch warten? 😉 Das Leben wartet nicht, es geht immer weiter und wenn Du stehen bleibst, dann zieht es an Dir vorbei. Es wird immer Herausforderungen und Stolpersteine geben, es wird immer Überraschungen und „Hopplas“ geben, die Dich zu einer Änderung Deiner Pläne zwingen … „So what?!“ Das ist das Leben, es ändert sich, es verändert alles, es verändert Dich und entweder Du bleibst im Fluss oder Du strandest am Ufer … das Leben zieht indessen weiter … Also lass Dich tragen, sei kreativ und mutig, sei vertrauensvoll und beweglich, aber vor allem sei „lebendig“ – durch und durch! 😉

Einen „Wunder-vollen“ Juni wünsche ich Dir, wünsche ich Euch … einen Juni voller Lebensfreude und Lebenslust … mögen Eure Visionen sich erfüllen auf die allerbeste Weise. 😉

❤ Herzlichst – Eure Conny Wolf ❤

PS: Auch dieses Kalenderblatt stammt aus dem diesjährigen Kalender “Zeit der Engel” 2014, erschienen im Ennsthaler Vlg. Steyr. Restexemplare des Kalenders sind beim Verlag und unter http://www.connywolf.com für 4,95 € erhältlich.

 

Der Engel des Monats Mai und seine Botschaft:

“Komme was wolle, die Schale Deines Lebens enthält alles, was Du brauchst. Greif zu!”

Als ich vor über einem Jahr den Engel für den Monat Mai in das Kalenderbild eingeladen hatte und er sich langsam abzuzeichnen begann, wußte ich zunächst nicht, was er da in der Hand hält … Die Form erinnerte mich anfangs an ein Boot oder ein Kanu, doch dann füllte sich dieses Etwas mit grünen Blättern und Blüten … ein Boot war es also nicht, oder?

Ich bin es gewöhnt, dass sich die Engel für mich über Bilder und Symbole ausdrücken, da ich sie auf diese Weise am leichtesten verstehen kann und ich habe dabei gelernt, dass die gezeigten Dinge durchaus mehr, als nur eine Bedeutung haben können und das auch gerne auf mehr, als nur einer Ebene. Ich spüre die Bedeutung, bzw. die Bedeutungen mehr, als das ich sagen könnte ich “verstehe” sie … als Synästhetikerin fällt es mir sowieso oft sehr schwer etwas mit Worten zu beschreiben, Worte kommen mir dann oft so unzulänglich, mangelhaft und unpassend vor, sie kommen dem was ich sehe, rieche, schmecke und spüre bestenfalls nahe. Oft stehe ich beim Malen lange vor einem Engelbild und spüre z.B. , dass da oben in der Ecke etwas sein soll … etwas Rundes, das sich dreht, grün-blau … etwas das frisch riecht, ein wenig nach Meer, aber auch nach Blumen … ich kann beschreiben, wie sich das Etwas anfühlen würde, wenn ich es berühren könnte, fühle das Gewicht und die Größe … oder ich empfinde das, was ich malen soll als wattig, igelig oder schaumig … oft erkenne ich erst was es wirklich ist, wenn ich es fertig gemalt habe, das ist dann auch für mich immer wieder ein ziemlich spannendes Erlebnis … ich mag das sehr. 😉

Im Alltag gestaltet sich diese Art der Wahrnehmung allerdings etwas schwieriger, da muss es einfach schneller gehen und finde ich nicht gleich die richtigen Worte, dann schaue ich hilfesuchend zu meinem Mann, der komischer Weise fast immer genau weiß, was ich sagen will UND der das auch in geeignete Worte fassen kann. Das macht mich dann jedes Mal richtig dankbar. Ein  ganz klein wenig kämpfe ich nämlich immernoch mit dem Gefühl, mir etwas doof vorzukommen wie damals in der Schule, als ich noch nicht wußte, dass ich zu 100% in Bildern denke, was mit der Art des Unterrichts einfach nicht harmonierte. 😉

Aber zurück zum Engel des Monats Mai: aus dem vermeintlichen Boot wurde dann eine goldenen Schale und mit der Botschaft “die Schale des Lebens” enthüllte sich dann für mich der ganze Sinn.

Aber irgendwie steckt auch das Boot noch darin, das Lebensschiff, das uns auf dem Fluss des Lebens trägt … machmal kommt es uns vor wie eine Nussschale und dann wieder wie ein Ozeandampfer, zumindest geht es mir so. 😉 Aber es trägt uns immer … und immer sind unsere Engel mit an Bord.

Viel Freude mit dem Engel des Monats Mai und seiner Botschaft – Conny 😉

"Zeit der Engel" 2014  www.connywolf.com

“Zeit der Engel” 2014
http://www.connywolf.com

 

Der Engel des Monats April und seine Botschaft:

Aquariel: Fliege mit mir in die Freiheit, tauche ein, tauche durch, lass‘ los!”

Der April hat es heuer in sich, ein Monat der laut Astrologie unter einer ganz aussergewöhnlichen Konstellation steht, unter einem ganz “besonderen Stern” sozusagen. Wer gerne mehr darüber erfahren möchte, dem möchte ich die Astrologin Silke Schäfer aus der Schweiz empfehlen

http://silkeschaefer.com

sie macht Astrologie “zum anfassen”, finde ich. Ganz besonders wertvoll sind innerhalb ihrer Arbeit ihre monatlichen “Sternennews”, dort erklärt sie sehr anschaulich die herrschenden Zeitqualitäten und die damit einhergehenden Auswirkungen, Möglichkeiten und Herausforderungen. 😉 kleiner Tipp am Rande.

Doch nun zurück zu dem Engel dieses Monats, dem Engel “Aquariel”: Seit vielen Jahren arbeite ich gerne und oft mit den Engelsmbolen von Ingrid Auer

http://www.engelsymbole.at

und die Qualität des Engels “Aquariel” beschreibt sie in ihrem Kartenset “Symbole der Meister und Erzengel” als erneuernde, befreiende, entgrenzende Energie, als Kraft, die uns dabei unterstützt authentisch und mit Eigenverantwortung zu denken, zu sehen und zu handeln … und das ist nur ein kleiner Ausschnitt seiner “Zuständigkeit”, wie ich es nennen möchte.

Als ich vor etwa einem Jahr, bei der Arbeit am diesjährigen Kalender,  den Engel des Monats April 2014 ins Bild einlud, wurde alles Türkis, Mint, Hellblau mit ein wenig Lila und ich durfte beim Malen eintauchen in diese sprudelnde, prickelnde, erfrischende Energie … wie ein Bad in kaltem Mineralwasser mit Meeresbrise und Frühlingsduft! Ich habe ihn sofort erkannt und wollte am liebsten nicht mehr auftauchen. 😉

Betrachte ich nun dieses Bild, so ist die Energie sofort wieder spürbar für mich und ich schwebe … die Botschaft tut dann ihr übriges. Ich atme auf, ich atme durch … fühle mich erfrischt und in einer euphorischen Aufbruchstimmung … ich vermute das ist auch in meinen Zeilen spürbar. Deshalb ziehe ich mich nun zurück und überlasse Sie, überlasse Dich lieber den eigenen Gefühlen und Wahrnehmungen mit diesem herrlichen Engel. 😉

Ich wünsche einen wunderschönen Frühlingsmonat mit prickelnder “Aprilfrische” und ein segensreiches Eintauchen, Durchtauchen und Loslassen … auf zu Weite, zu Freiheit und Heilung!

“Gib’ Deiner Seele jetzt Raum …”  sagen die Engel.

Alles Liebe und mit himmlischen Grüßen – Conny Wolf 😉

Das Engelbild ist das Aprilkalenderblatt aus meinem aktuellen Kalender 2014 “Zeit der Engel” der jährlich im Ennsthaler Verlag / Steyr – Österreich erscheint.

März-2014-FB

 

Der Engel des Monats März und seine Botschaft:

“Kannst es kaum erwarten, kannst es kaum fassen, Dein Glück? Empfange!”

Dieser kraftvolle “Wachstumsengel” – wie ich ihn in seiner strahlend grünen Farbe wahrnehme – hat im Märzs kräftig “angeschoben” … etwas salopp ausgedrückt, das heißt im Aussen konnte man beobachten, dass sich alles rasant entwickelte, fast schon seiner Zeit voraus. Ganz besonders gut konnte man das an der Natur beobachten. 😉 Dabei war immer gut spürbar, dass es trotzdem noch nicht ganz so weit ist, wie es scheint … der Spiegel in der Natur waren die plötzlichen Temperatureinbrüche, manchmal über Nacht, die uns daran erinnerten dass es doch erst März ist. Da ich meine Welt und was darin für mich wichtig ist in Bildern wahrnehme, ist mir die Natur immer ein interessanter Spiegel für Zeitqualitäten und Entwicklungen im “Großen wie im Kleinen”.

Auch dieses Engelbild ist speziell für den Monat März in dieser Form beim Malen erschienen:

Das Grün ist Wachstum … viel Wachstum, wie man sieht 😉 … das Lila weist auf die Spiritualität hin, also auch auf die Entwicklung in diesem Bereich und die Füße geben mit Pink eine gewisse Erdung … nicht allzu viel, wie man sieht, da heißt es gut festhalten und verankern. Das Gold im Bild ist für mich häufig – und so auch hier – ein Hinweis auf die “göttliche Energie” in allem, etwas Übergeordnetes, das in allem wohnt und alles umschließt. Hier abgebildet durch den goldenen Rahmen und die goldenen Adern, die die “Welt” – angedeutet durch die große Kugel, auf der der Engel steht – durchziehen.

Mal sehen, wie der April sich zeigt … 😉

Himmlische Grüße – Conny Wolf 😉

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