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Reisebekanntschaft

Gestern im Zug wollte ich mir einfach nur die Zeit vertreiben, sinnvoll, lustvoll, bunt!

Also mein quietschgrünes Skizzenbuch aus meinem quietschgrünen “Ökoferrari” = Einkaufs-Trolley hervorgeholt, ganz im CI meiner “Firmenfarben” … Dank “Stineliese” Quietschgrün & Pink, mit “Akzenten” von Violett 😉

Und plötzlich, aus heiterem Himmel, landet dieser freche Engel in meinem Skizzenbuch … was soll ich sagen, ihr Lachen und ihre Lebensfreude waren einfach ansteckend, was für ein Geschenk des Himmels!

Das liebe ich am Reisen, die wundersamen Begegnungen mit den erstaunlichsten Wesen. 🙂

Ich wünsche Euch eine glückliche Reise, wo auch immer Euer Weg Euch hinführt … und, Engel haben dieser Tage viele Gesichter. 😉

Liebe Grüße – Eure Conny Wolf

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Traveling acquaintance

On the train, yesterday.

I just wanted to enjoy my time, reasonable, with relish, colorful!

So I took my lime-green sketchbook out of my lime-green trolley, suitable with the colours of “Stineliese” and started to doodle, as “out of the sky” this “cheekily” angel landed on the paper.

What should I say, her laughter and her vitality caught me at once … what an unexpected godsend gift. 

I wish you a joyful journey and a happy landing, wherever you may travel … and angels take on may faces these days. 😉

With “heavenly” regards – Conny Wolf 

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Work in Progress …

Wenn ich mich recht erinnere, dann hat Walter Matthau in irgendeinem Film gesagt „Auf meinem Schreibtisch herrscht kein Chaos, es ist vielmehr Die kreative Wildnis der freien Assoziation“.

Aus irgendeinem Grund konnte ich mir diesen Satz problemlos und auf die Sekunde einprägen, keine Ahnung warum … 😉 Als ich dieser Tage meinen Schreibtisch betrachtete, kam mir der Satz urplötzlich wieder in den Sinn, keine Ahnung, warum … 😉 😉 😉

Ich habe an der Fachhochschule Augsburg Kommunikationsdesign studiert … seinerzeit … vor vielen, vielen Jahren … und ich erinnere mich an einen Rat, den uns einer meiner Lieblingsprofessoren Ottmar Odty Uhlig einmal gegeben hat, er lautete:

„Wenn ihr erst jedes Mal, bevor ihr mit einem neuen Job beginnt, anfangt euren Schreibtisch aufzuräumen, dann könnt ihr den Abgabetermin vergessen.“

Anschließend machte er eine Armbewegung, als ob er mit dem Unterarm eine größere Fläche frei schieben wollte „… macht Platz und fangt an!“

Daran halte ich mich, denn ich habe auch ansonsten sehr viele gute, wichtige, wertvolle Dinge von unserem Professor gelernt, … über mein Handwerk, aber ganz besonders auch über das Leben.

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Ich denke, dessen war er sich gar nicht bewusst, so wie wir uns im Laufe unseres Lebens oft nicht bewusst sind, welche unserer Worte, Sätze, Ratschläge „goldene Halteseile“ – wie ich sie nenne – für andere bilden, an denen sie sich ab und zu festhalten können, wenn der Wind sie von den Klippen des Lebens zu wehen droht. 🙂

Jetzt schiebe ich schon seit einigen Wochen auf diese Weise meine Arbeitsfläche frei, immer und immer wieder … immer mit der Ausrede „nur diesen Auftrag noch, dann räume ich gründlich auf …“ und trotzdem glaube ich fest daran, der Tag wird kommen, an dem ich wieder einen blitzblanken Schreibtisch habe, bereit für neue Heldentaten. 😉

Die Hoffnung stirbt zuletzt, das gilt nicht nur im Fußball.

Chaos

Mein Schreibtisch, ein Biotop für kleine “Wesen”.

Und was diesen kleinen bunten Kerl anbelangt, der ist Teil des Chaos, denn er blinzelt mich von der Ecke eines Notizzettels aus an … und zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht, denn er erinnert mich daran, dass mein Schreibtisch auch eine Art Biotop für kleine gezeichnete Wesen darstellt, die sich auf Blatträndern und Papierecken angesiedelt haben, mir von dort verschmitzt zublinzeln und keinen anderen Sinn haben, als mir das Leben zu erheitern. 🙂

Ab und an erkenne ich auch genau die Notiz dadurch, die ich gerade verzweifelt suche, da meine symbolisch ausgerichtete Wahrnehmung sich erinnert, dass das diese Notiz ist, mit diesem oder jenem kleinen Wesen darauf … 😉

Na, ja … so hat halt jeder seine Macken, aber Hauptsache, wir haben für uns ein System entwickelt, das Leben zu meistern, oder?

In diesem Sinne wünsche ich euch ein meisterhaftes Leben!

Liebe Grüße – eure Conny Wolf

Work in Progress

In one of his films Walter Matthau said „my writing desk isn’t a chaos, it’s the creative wilderness of the free association“. Somehow this sentence was imprinted in my memory at once, I just can’t imagine why …

As I looked at my desk these days, the sentence came into my mind, I just can’t imagine why …

I’m German and I studied at the Fachhochschule Augsburg „design for communication “ many, many years ago … and I remember a good advice of one of my favorite professors:

„If you start clearing your desk each time before you start to work on a new job, you’ll never make it to the deadline.“

He gave us the advice, just to clear a space and start working. So I hewed to this advice very often since then, because this professor Ottmar Odty Uhlig taught me a lot more useful and precious things, in matter of my work as a designer and in matter of life itself.

I think, my professor wasn’t aware of this, just like we are probably very often not aware of these sentences, which become  „golden holding ropes“ in life to someone.

So that’s what I allready do for weeks now, clearing space on my desk and do the next job … each time with the same excuse „just one more job and I’ll totally clear up my desk.“

I won’t abandon hope …

… and what concernes this little guy above, he is part of this chaos, twinkling at me from the corner of a sheet, raising a smile on my face … each time. 😉 He reminds me, that my writing desk also is a habitat for many little characters, which took up residence at all kind of memos and notes, just to light up my life each time they wink at me.

So, everbody has some tics in life … I don’t care, as long as we create a system to master life.

Have fun & take care – with best reagards, Conny Wolf

PS: … and I’m still not … you know.

Ratloser Engel

Ratloser Engel

Dieser kleine Engel ist heute ganz nebenbei auf einem alten Fenster-Kuvert erschienen, dass gerade unvorsichtiger Weise in meiner Reichweite lag, als ich telefonierte. Nachdem ich aufgelegt hatte, sah mich dieser kleine Kerl mit großen Augen ratlos und wie mir scheint, auch etwas verwirrt an … genau so, wie ich mich in diesem Moment fühlte. Es war ein trauriges Gespräch, ein hilfloses, ein Gespräch, das ich nicht durchgestanden hätte, ohne haltlos in den Hörer zu schluchzen, wenn sich meine Finger nicht ganz von selbst eines uralten, aber in meinem Fall auch altbewährten Ventils bedient hätten … zeichnen.

Wenn der Stift ziellos über das Papier gleitet, Formen mit Farben füllt, dann fließen alle Gefühle mit, bei denen ich in diesem Augenblick nicht weiß, wohin damit. Doch schauen mir diese kleinen Geschehnisse dann auf dem Papier entgegen, ist alles wieder da, sind die Gefühle wieder lebendig … und dann kann ich mich darum kümmern, ganz in Ruhe, wenn nötig auch mehrmals, ganz in meiner Zeit.

Zeichnen ist meine ganz persönliche Psychohygiene, mein Retter aus jeder, na, ja, fast jeder Not. 😉

Ich hoffe, Ihr habt auch so ein feines Ventil … liebe Grüße, Eure Conny Wolf 🙂

This little angel appeared today while I was talking at the phone. It was a very sad conversation, that left me helpless, when I hung up. Drawing always saves me, when my feelings are overwhelming and I don’t have the chance to take care of them at that moment. 🙂

(Sorry again, I’m not a native Speaker. 🙂  )

Character Design www.connywolf.com

“Bijoux” zeigt sich mir von ihren schönsten Seiten.

 

Ein neuer “Charakter”

Meine Woche hat hervorragend angefangen, denn ich habe zum ersten Mal die neue „Existenzgründer Broschüre“ der Haberland Beratung gesehen, mit dem jüngsten „Wesen“ aus meiner Feder. Große Freude! 😀

Doch der Reihe nach:

Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn, also nach Abschluss meines Studiums an der FH Augsburg für Kommunikationsdesign, wurde sehr schnell klar, dass eines meiner Spezialgebiete das Entwickeln von Sympathiefiguren sein würde, tummelten sich doch schon seit jeher die unterschiedlichsten Wesen in meinen Skizzenbüchern … im OUPS Beitrag Nr. 02 habe ich hier schon einmal ein wenig darüber erzählt. 🙂

In meiner ersten WerbeagenturSERVICEPLAN München“ lernte ich als Layouterin für Fleurop und Ravensburger Kinderbücher, wie die Profis das so machen, mit den Sympathiefiguren und wie sie diese dann in der Werbung optimal zum Einsatz bringen, also in den Medienauftritten zum Leben erwecken. Später durfte ich dann bei der Agentur Consell in Frankfurt bereits bekannte Figuren wie den „Rotfrosch“ von Erdal oder “Die kleinen Uhus” weiterzeichnen und lernte was eine Sympathiefigur lebendig macht und am Leben erhält.

Einen Cartoon Character zu erzeichnen ist eine Sache, aber ihm wirklich ein Wesen zu geben, ihm Leben einzuhauchen ist fast eine magische Angelegenheit … zumindest für mich. 🙂

Sobald ich den Auftrag bekomme, eine Sympathiefigur zu entwickeln, führe ich zuerst ein intensives Interview mit dem Kunden, um zwischen den Fragen und Antworten ein erstes Gespür für den Charakter zu bekommen, um einen ersten Kontakt mit der Figur aufzunehmen. Dadurch lade ich diese Figur, dieses Wesen ein, sich mir zu zeigen. Mit dem Stift beginne ich dann in vielen Skizzen der charakteristischen Gestalt der Figur nachzuspüren bis sie sich immer mehr in den Zeichnungen zu enthüllen beginnt, gleichzeitig vertieft sich dadurch mein Zugang zu ihrem Wesen.

Ich liebe diesen Prozess und  ganz besonders den Moment, wenn mich das Wesen auf meinem Blatt zu ersten Mal wirklich „anschaut“. 🙂

 

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Das neue Wesen wird lebendig.

 

Der Moment, in dem es zum Leben erwacht, ist ein magischer Augenblick und meine schönste Belohnung. Es ist, als ob ich ein Ei ausbrüte, ohne zu wissen was daraus letztendlich schlüpfen wird. 😉 … und ich liebe alle „meine Kinder“.

Inzwischen nehme ich nur noch Aufträge an, bei denen ich das Gefühl habe “das Kind” bekommt ein gutes zuhause, hat jemanden, der sich um es kümmert, weiter begleitet, vielen Menschen vorstellt … denn dadurch wächst sein Leben … und es wird so liebevoll behandelt, wie ich es in die Welt eingeladen habe. 🙂 Ich fühle eine Verantwortung für diese Wesen und habe das Gefühl sie im Stich gelassen oder ausgesetzt zu haben, wenn sie in ihrer Firma vernachlässigt werden. Klingt verrückt? Ist es vermutlich auch, denn in meiner Arbeit verschwimmen oft die Grenzen zwischen „normal“ und „ungewöhnlich“ … müssen sie auch glaube ich, denn wenn ich etwas Neues, Außergewöhnliches zur Welt bringen möchte, dann muss ich mich mit der Ebene verbinden, wo Neues geboren wird … 😉

 

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Hier treibt’s der kleine Hund schon bunt!

 

Jede Figur ist einzigartig und jede hat ihre eigene Entstehungsgeschichte. So auch der kleine Hund auf diesen Fotos:

Janine Haberland, meine Auftraggeberin aus München, hatte mich gebeten ihre „Existenzgründer Broschüre“ mit Illustrationen zu beleben, sie wünschte sich eine persönliche Note. Das Thema „Existenzgründung“ war eine Herausforderung für mich, denn bei den Stichworten „Finanzplan“ oder „Gewerbeanmeldung“ drängen sich selbst mir nicht sofort ansprechende Bilder auf. 😉 Also kam mir die Idee eine „Spielfigur“ vorzuschlagen, mit der ich die Inhalte anhand von Cartoons darstellen könnte, mit einem Augenzwinkern um die Materie aufzulockern. Im ersten Interview wurde schnell klar, dass es eigentlich bereits eine Art „Firmenmaskottchen“ gibt, eine wunderschöne kleine Hundepersönlichkeit namens „Bijoux“ die Frau Haberland innig liebt.

Damit war klar, es wird ein kleiner Cartoon Hund, angelehnt an die „Rasse French Bully“, so wie Bijoux. 

Die Ergebnisse seht ihr auf diesen Fotos und die „Existenzgründer Broschüre“ stellt Frau Haberland kostenlos als Download auf der Unternehmensseite von Haberland Beratungs GmbH zur Verfügung. Eine feine Sache, finde ich!  😀

Ich verabschiede mich mit ganz liebe Grüßen nach München und bin schon gespannt, was der kleine Hund als nächstes erleben darf.  😉

Euch, liebe Leserinnen und Leser eine sonnige Woche – alles Liebe, Conny Wolf 🙂

PS: Ich werde demnächst auf meiner Website eine Bildergalerie hinzufügen, mit einer Auswahl meiner Sympathiefiguren.

 

 

 

 

 

 

 

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