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"Schiri"-Engerl für's Finale WM 2014 - Engel sind unparteiisch! ;-)

“Schiri”-Engerl für’s Finale WM 2014 – Engel sind unparteiisch! 😉

 

Mein Wunsch: Ein faires Finale! 🙂

Nach dem gestrigen Spiel um den 3./4. Platz wünsche ich mir für das heutige Finale ein faires Ergebnis, wobei ich mich natürlich wirklich sehr freuen würde, wenn wir … die Deutsche Mannschaft … gewinnen. 🙂

Also dachte ich mir, “die Jungs” sind gut drauf und wenn ein fähiges Schiedsrichter-Team zum Einsatz kommt, dann sieht es mit dem WM-Titel richtig gut aus. Sollte sich jedoch herausstellen, dass die Argentinier heute die besseren auf dem Platz sind, so gönne ich es ihnen von Herzen. ❤ … nur fair sollte es sein.

Alles was mir am Herzen liegt, “löse” ich mit dem Zeichenstift … das war fast schon immer so, heute bewusst, früher unbewusst. 😉 … und ich versuche alles mit ein bisserl Humor auszustatten. Das Fußballengerl ist daher mit viel Humor und einem Körnchen Wahrheit zu betrachten, denn die Engel über meine Bilder einzuladen ist erprobter Weise meine Art, die Engel um ihren Beistand zu bitten. 🙂

Jetzt wünsche ich allen Fussball-Fans viel Spaß beim heutigen Finale, mindestens so viel Spaß, wie ich beim Zeichnen des kleinen Schiedsrichter-Engels hatte.

Viele liebe Fußballgrüße – Eure Conny Wolf 🙂

 

 

 

Die Anfänge von OUPS. Fast jedes Thema verdient einen OUPS Cartoon.

Die Anfänge von OUPS. Fast jedes Thema verdient einen OUPS Cartoon.

 

 

20 Jahre OUPS – Teil 7

Wie ein OUPS Buch entsteht … oder besser, wie es zu meiner Zeit im Verlag entstanden ist.

Der Großteil meiner OUPS Motive entstand aus der Situation heraus, zumindest bevor wir 2002 den Verlag gründeten und OUPS, der  bis dahin ja ausschließlich mein „Spielkamerad“ war, plötzlich zu meinem Arbeitskollegen wurde. Die Skizzen von 1992 bis 2002 dienten dem Verlag zum großen Teil als „Futter“ für die vielen OUPS Bücher, die ab 2002 im Verlag erschienen sind.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich hier mal kurz beschreiben, wie so ein Buch im Verlag OUPS gewöhnlich seinen Anfang nahm:

Zuerst besprach ich mit Herrn Hörtenhuber, meinem damaliger Verlagspartner so wie Autor der OUPS Bücher, welches Thema uns beide interessieren würde. Sobald dann feststand um was es sich im neuen Buch drehen soll, verschwand ich in meinem Atelier um meine Skizzenbücher nach geeigneten Motiven zu durchforsteten, also Cartoons, die zum ausgewählten Titelthema passen könnten. Waren danach noch nicht genug Ideen vorhanden, versetzte ich mich beim Zeichnen in diese „Welt“ – also “tauchte in das Thema ein …”

Wenn ich über ein Thema nachdenke, dann denke ich in Bildern, ich „sehe“ innere Bilder. Konnte ich also bei der Entwicklung eines Buchs in meinen Skizzenbüchern noch nicht genügend passende Motive finden, so entwickelte ich aus meinem „Kino im Kopf“ noch zusätzliche Motive, um die erforderlichen 24 Bilder im Buch zu „er-finden“. Gleichzeitig notierte ich in Stichworten alles, was mir zu meinem jeweiligen Cartoon beim Zeichnen in den Sinn kam, was mir wichtig war … einen „Arbeitstext“ also, aus dem später die eigentlichen Bildtexte formuliert werden sollten. Hintergrund war der Wunsch, dadurch sicherzustellen, dass der endgültige Text im Buch dann auch zu dem passt, was ich mit meiner Zeichnung ausdrücken wollte. 

Warum ich die Texte nicht gleich selber geschrieben habe? Tja, das ist eine andere Geschichte …

Über diese Hintergründe erzähle ich mehr, sobald ich mit meiner Geschichte bei der Verlagsgründung 2002 angelangt bin.

Noch ist es in der Lebensgeschichte von OUPS nicht so weit, er ist im Jahre 1992 ja gerade mal in meinem Skizzenbuch gelandet! Nach meinem Rückflug von Australien existieren ja zunächst nur ein paar kleine Ideenskizzen, in der Größe eines Daumennagels. (Siehe OUPS Blog – Teil 4)

Die Bezeichnung „Geburtsstunde von OUPS“ war daher vielleicht auch noch ein wenig weit vorgegriffen … wenn ich bei diesem Bild bleiben möchte, dann ist OUPS im Frühjahr 1992 höchstens “ein kleines Embryo“, das  von da an in meinen Skizzenbüchern beginnt „wesenhaft“ zu werden und Form anzunehmen, Zeichnung um Zeichnung.

Zum Abschluss hier noch ein paar weitere Eindrücke davon, wie ich OUPS in seinen ersten Cartoons gezeichnet habe … 

Liebe Grüße – Eure Conny Wolf  😉

 

20 years OUPS – Part 7

The apperance of an OUPS book … by the time I was still part of it …

Most of my OUPS Cartoons arised out of the situation, almost everthing I experienced “caused” a cartoon. For a new OUPS book I could usually  find most of the 24 Cartoons in one of my scetchbooks, because they contained drawings about nearly every issue of life. 

Kind regards – Conny Wolf 🙂

 

Rauf ... runter ... ganz egal, alles ist möglich für OUPS. :-) Hauptsache es bleibt spannend ... :-)

Rauf … runter … ganz egal, alles ist möglich für OUPS. 🙂 Hauptsache es bleibt spannend … 🙂

Alles was Töne von sich gibt ist interessant und muss ausprobiert werden ... unbedingt! ;-)

Alles was Töne von sich gibt ist interessant und muss ausprobiert werden … unbedingt! 😉

Je lauter, desto lieber ... denn leise kann ja bekanntlich keiner hören. :-)

Je lauter, desto lieber … denn leise kann ja bekanntlich keiner hören. 🙂

 

OUPS ist nicht sehr sportlich, aber sehr, sehr neugierig ... und einen Versuch ist es für ihn daher allemal wert. :-)

OUPS ist nicht sehr sportlich, aber sehr, sehr neugierig … und einen Versuch ist es für ihn daher allemal wert. 🙂

Comic - die Kunst der reduzierten Ausdrucksform.

Comic – die Kunst der reduzierten Ausdrucksform.

 

„Comic Zeichnen“ als kreativer Ausdruck für Kinder – Workshop für Schulen

Heute treffe ich die letzten Vorbereitungen für den morgigen Tag, denn da hab ich wieder einmal etwas ganz Besonderes vor. Ich darf die NMS in Gmunden besuchen und mit ca. 34 Schülerinnen und Schülern Comic-Zeichnen. Es geht schon sehr früh auf die Reise und wir werden uns fast 5 Stunden intensiv mit der Zeichen- und Erzählform des Comic beschäftigen.

Das Erlebte oder auch Ideen und Einfälle anhand von Bildern zu erzählen, anderen mitzuteilen, mit anderen zu teilen, fördert zum einen den kreativen Ausdruck der Jugendlichen. Zum anderen kann Zeichnen auch der „Psychohygiene“ dienen, es kann erden oder sogar zum Ventil, zum Sprachrohr werden … beim Comic eher zum Megaphon … denn da darf es laut und bunt und schräg zugehen, was sonst in der Schule ja eher kaum Raum findet. 😉 In der Zeichnung kann und darf alles gesagt werden, wofür die Kids vielleicht sonst keine Worte finden, wofür sie vielleicht noch keine Sprache haben. Gerade in der Pubertät, wenn die Gefühle Purzelbaum schlagen, alles in der Veränderung ist, fehlt oft die Orientierung. Da kann  das Zeichnen, insbesondere das Comic-Zeichnen eine Ausdrucksform für manche Jugendliche sein, um ihr “Kino im Kopf” zu bändigen und auch für andere sichtbar werden zu lassen. Manchmal sogar um das alles erst mal zu sortieren, zu “sehen”, was in ihnen rumort. 😮

Das war und ist jedenfalls die Triebfeder für meinen “unbändigen Drang” ständig und überall zu zeichnen und ganz nebenbei ist dadurch auch der OUPS auf die Welt gekommen. 🙂

Bitte, liebe Lehrer und Eltern, liebe Erwachsene überhaupt, lasst Kinder, die immer und ständig und überall zeichnen die Freiheit, das auch zu tun … selbst im Unterricht. Es gibt Kinder, die ankern, erden sich damit … sind überhaupt erst zeichnend in der Lage dem Unterricht die ganze Aufmerksamkeit zu geben. Für diese Kinder ist es eine große, eine riesengroße Unterstützung, wenn man sie dazu ermutigt alle Lerninhalte “aufzuzeichnen”, sie bildhaft zu machen, denn das ist dann ihre optimale Form des Lernens. 🙂

Daher liebe ich es Menschen – ganz besonders auch junge Menschen – zu inspirieren das Comic-Zeichnen als Ventil und Kommunikationsmittel für Gefühle, Beobachtungen, Eindrücke, Erfahrungen … oder einfach für allen möglichen Spaß und Blödsinn zu verwenden, der einem gerade so einfällt … um sich selbst und andere zum Lachen zu bringen – eine der schönsten Nebenwirkungen überhaupt. 😉

 

Mimik und Ausdruck, ein wichtiges Thema des Comic Workshops.

Mimik und Ausdruck, ein wichtiges Thema des Comic Workshops.

 

Wir beschäftigen uns in meinen Workshops spielerisch mit dem Comic-Zeichenstil, der Comic-Erzählweise, der Entwicklung eigener Szenen, eigener Figuren und eigener Inhalte, bis hin zur charakteristischen Farbgebung im Comic.

Inhalte meiner Comic-Workshops:

• Einstieg in die Welt des Comic.

• Geschichten erzählen mit Bildern und reduzierten Texten

• die Inhalte mit einfachen Mitteln auf den Punkt bringen

• die eigene Bildsprache finden

• Kommunikation in ihrer “buntesten” Form,

… das alles mit viel Spaß am Entdecken und  Ausprobieren der eigenen Möglichkeiten.

Die Dauer und Inhalte passe ich dem Alter und den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen an. Wer nun Lust bekommen hat, einen Workshop für seine Schule zu organisieren, kontaktiert mich bitte über meine Homepage www.connywolf.com

Bis zum nächsten Mal mit bunten Grüßen – Conny Wolf  😉

 

“Comic” goes School!

I love to do creative Workshops with Kids, especially Comic-Workshops. Tomorrow I’ll be in Gmunden / Austria to work with  34 pupil of the NMS Gmunden. I’m looking forward to inspire them telling their one stories, express themselves in cartoons and comics. If you are interested in organizing one of my workshops at your school, feel free to contact me http://www.connywolf.com 🙂

Kind regards – Conny Wolf 🙂

Character Design www.connywolf.com

“Bijoux” zeigt sich mir von ihren schönsten Seiten.

 

Ein neuer “Charakter”

Meine Woche hat hervorragend angefangen, denn ich habe zum ersten Mal die neue „Existenzgründer Broschüre“ der Haberland Beratung gesehen, mit dem jüngsten „Wesen“ aus meiner Feder. Große Freude! 😀

Doch der Reihe nach:

Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn, also nach Abschluss meines Studiums an der FH Augsburg für Kommunikationsdesign, wurde sehr schnell klar, dass eines meiner Spezialgebiete das Entwickeln von Sympathiefiguren sein würde, tummelten sich doch schon seit jeher die unterschiedlichsten Wesen in meinen Skizzenbüchern … im OUPS Beitrag Nr. 02 habe ich hier schon einmal ein wenig darüber erzählt. 🙂

In meiner ersten WerbeagenturSERVICEPLAN München“ lernte ich als Layouterin für Fleurop und Ravensburger Kinderbücher, wie die Profis das so machen, mit den Sympathiefiguren und wie sie diese dann in der Werbung optimal zum Einsatz bringen, also in den Medienauftritten zum Leben erwecken. Später durfte ich dann bei der Agentur Consell in Frankfurt bereits bekannte Figuren wie den „Rotfrosch“ von Erdal oder “Die kleinen Uhus” weiterzeichnen und lernte was eine Sympathiefigur lebendig macht und am Leben erhält.

Einen Cartoon Character zu erzeichnen ist eine Sache, aber ihm wirklich ein Wesen zu geben, ihm Leben einzuhauchen ist fast eine magische Angelegenheit … zumindest für mich. 🙂

Sobald ich den Auftrag bekomme, eine Sympathiefigur zu entwickeln, führe ich zuerst ein intensives Interview mit dem Kunden, um zwischen den Fragen und Antworten ein erstes Gespür für den Charakter zu bekommen, um einen ersten Kontakt mit der Figur aufzunehmen. Dadurch lade ich diese Figur, dieses Wesen ein, sich mir zu zeigen. Mit dem Stift beginne ich dann in vielen Skizzen der charakteristischen Gestalt der Figur nachzuspüren bis sie sich immer mehr in den Zeichnungen zu enthüllen beginnt, gleichzeitig vertieft sich dadurch mein Zugang zu ihrem Wesen.

Ich liebe diesen Prozess und  ganz besonders den Moment, wenn mich das Wesen auf meinem Blatt zu ersten Mal wirklich „anschaut“. 🙂

 

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Das neue Wesen wird lebendig.

 

Der Moment, in dem es zum Leben erwacht, ist ein magischer Augenblick und meine schönste Belohnung. Es ist, als ob ich ein Ei ausbrüte, ohne zu wissen was daraus letztendlich schlüpfen wird. 😉 … und ich liebe alle „meine Kinder“.

Inzwischen nehme ich nur noch Aufträge an, bei denen ich das Gefühl habe “das Kind” bekommt ein gutes zuhause, hat jemanden, der sich um es kümmert, weiter begleitet, vielen Menschen vorstellt … denn dadurch wächst sein Leben … und es wird so liebevoll behandelt, wie ich es in die Welt eingeladen habe. 🙂 Ich fühle eine Verantwortung für diese Wesen und habe das Gefühl sie im Stich gelassen oder ausgesetzt zu haben, wenn sie in ihrer Firma vernachlässigt werden. Klingt verrückt? Ist es vermutlich auch, denn in meiner Arbeit verschwimmen oft die Grenzen zwischen „normal“ und „ungewöhnlich“ … müssen sie auch glaube ich, denn wenn ich etwas Neues, Außergewöhnliches zur Welt bringen möchte, dann muss ich mich mit der Ebene verbinden, wo Neues geboren wird … 😉

 

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Hier treibt’s der kleine Hund schon bunt!

 

Jede Figur ist einzigartig und jede hat ihre eigene Entstehungsgeschichte. So auch der kleine Hund auf diesen Fotos:

Janine Haberland, meine Auftraggeberin aus München, hatte mich gebeten ihre „Existenzgründer Broschüre“ mit Illustrationen zu beleben, sie wünschte sich eine persönliche Note. Das Thema „Existenzgründung“ war eine Herausforderung für mich, denn bei den Stichworten „Finanzplan“ oder „Gewerbeanmeldung“ drängen sich selbst mir nicht sofort ansprechende Bilder auf. 😉 Also kam mir die Idee eine „Spielfigur“ vorzuschlagen, mit der ich die Inhalte anhand von Cartoons darstellen könnte, mit einem Augenzwinkern um die Materie aufzulockern. Im ersten Interview wurde schnell klar, dass es eigentlich bereits eine Art „Firmenmaskottchen“ gibt, eine wunderschöne kleine Hundepersönlichkeit namens „Bijoux“ die Frau Haberland innig liebt.

Damit war klar, es wird ein kleiner Cartoon Hund, angelehnt an die „Rasse French Bully“, so wie Bijoux. 

Die Ergebnisse seht ihr auf diesen Fotos und die „Existenzgründer Broschüre“ stellt Frau Haberland kostenlos als Download auf der Unternehmensseite von Haberland Beratungs GmbH zur Verfügung. Eine feine Sache, finde ich!  😀

Ich verabschiede mich mit ganz liebe Grüßen nach München und bin schon gespannt, was der kleine Hund als nächstes erleben darf.  😉

Euch, liebe Leserinnen und Leser eine sonnige Woche – alles Liebe, Conny Wolf 🙂

PS: Ich werde demnächst auf meiner Website eine Bildergalerie hinzufügen, mit einer Auswahl meiner Sympathiefiguren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mir ist etwas ganz Erstaunliches widerfahren, etwas, das mein Herz berührt hat, etwas, das mich auch nach einer Woche immernoch einhüllt, wie eine warme, weiche Decke … Ich muss schmunzeln, wenn ich meine überschwenglichen Zeilen lese, aber ich bin einfach selig. 🙂 Wie das Sprichwort schon sagt „Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über.“ und so ist dem einen oder andere von euch dieses Gefühl ja vielleicht ebenfalls bekannt. 🙂

Hier nun meine Geschichte:

Vor ein paar Wochen, während ich mit dem Auto zu einem Termin unterwegs war, bekam ich einen Anruf. Mein Auto besitzt zwar eine Freisprechanlage, doch ich bin definitiv keine „Multitaskerin“ und so verstand ich nur in Stichworten um was es ging: „Peace Run … kommt durch Steyr … möchtest Du mit uns laufen … 9.- 10. Juni … ???“ Ich hörte mich sagen „Ja, klar laufe ich mit, das können wir gerne machen …“ ohne zu wissen um welche Distanz es sich dabei handelt, bat jedoch darum, dass wir uns zwei Tage später nochmal in Ruhe darüber unterhalten, da ich mich während des Fahrens nicht konzentrieren könne.

Mit einem breiten Grinsen legte ich auf, denn ich erinnerte mich an den Spruch: „Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst, es könnte sich erfüllen.“ Oooooh ja! 🙂

Wenige Tage vor diesem Anruf hörte ich im Radio ein Interview auf BR 2 mit Janice Jakait, die in ihrem Buch „Tosende Stille“ ihre Atlantiküberquerung im Ruderboot dokumentiert hat. Eine Aktion, mit der sie auf den dramatischen Lärm und seine Auswirkungen aufmerksam macht, den wir mit unserer Technik im Meer produzieren. Das hat mich sehr beeindruckt …

Mehr darüber unter http://www.rowforsilence.com

Nach diesem Interview „dachte ich laut vor mich hin“, dass ich auch gerne einmal so richtig mit Körpereinsatz einen Beitrag leisten würde, für etwas, das mir wirklich am Herzen liegt … und siehe da, das Universum hört alles, denn die Einladung zum „Peace Run“ war für mich die Antwort auf diesen Wunsch. (www.peacerun.org)

Ein paar Tage später, völlig unabhängig von meinem ersten Wunsch, dachte ich schmunzelnd und ebenfalls laut vor mich hin: „ … und einen Preis hätte ich nun auch gerne mal, denn ich finde „alters- und dienstrangmäßig“ steht mir das doch langsam zu“ … Auch das war eher “halbernst” gemeint und nur mal so dahingesagt.

Und ZACK! … auch das hat das Universum sofort auf seine TO-DO-Liste gesetzt. 🙂

An dem Tag, als mich Brigitte – so der Name der Dame – erneut wegen meiner Teilnahme am Peace Run anrief, eröffnete Sie mir, dass die österreichische Gemeinschaft um Sri Chinmoy obendrein beschlossen habe, mir einen Preis zu verleihen und sie würden sich sehr freuen, wenn ich ihn annähme. AHA!

 

Jetzt war ich wirklich vollkommen sprachlos, zum einen wegen des Preises, zum anderen wegen eines Traums, den ich in der Nacht zuvor geträumt hatte:

In meinem Traum sollte ich ebenfalls mit einem Preis bedacht werden, für meinen OUPS „ … weil er so vielen Menschen Freude macht und durch ihn die Welt ein wenig heller geworden sei“, so die Begründung im Traum. Am Morgen war ich deshalb ziemlich aufgewühlt, denn mein nun hellwacher Verstand überlegte sofort alarmiert, wie es mir denn bei so einer Preisverleihung gehen würde, wenn ich – sicherlich gemeinsam mit meinem ehemaligen Geschäftspartner im Verlag OUPS – diesen Preis im offiziellem Rahmen übernehmen sollte. „Ehrlich gesagt, ganz schlecht“ war die Antwort. Bei der Vorstellung für die Öffentlichkeit „gute Mine zum bösen Spiel“ machen zu müssen, um die vielen Fans vom OUPS nicht zu enttäuschen, kam ich zu dem Schluss, dass ich mich dem nicht aussetzen würde … denn verstellen will und kann ich mich nicht.

Während Brigitte mir damals am Telefon von dem Preis erzählte, vom Hintergrund der Auszeichnung und der Preisverleihung … hörte ich zwar zu, aber nur halbherzig, denn ich wollte mich nicht freuen … mir war klar, mein nächtlicher Traum verwirklicht sich gerade und um mir selber treu zu bleiben, würde ich den Preis daher ablehnen müssen.

Doch es kam ganz anders: der Preis wurde mir alleine zugedacht!

Sofort rebellierte mein Verstand auf‘s Neue und der innere Kritiker brüllte: „Was bildest Du Dir ein, das hast Du nicht verdient … es gibt Menschen, die haben viel mehr geleistet … und wenn, dann kannst Du den Preis auf keinen Fall alleine annehmen … gerade DU nicht … wie sieht das denn aus … was sollen denn da die Leute sagen …“

„STOP!“ rief da mein Herz und keine Ahnung wer sonst noch alles in mir im Chor „… doch, Du kannst … und wie Du kannst, nicht trotz allem was geschehen ist, sondern gerade wegen all dem, was geschehen ist. OUPS ist und bleibt Dein Kind, diese Anerkennung steht Dir zu!“ 🙂

Mein Herz hat gesiegt, es gelingt mir scheinbar immer besser die Schatten der Vergangenheit zu verscheuchen. 🙂

www.peacerun.org Bad Hall 2014

http://www.peacerun.org Bad Hall 2014 mit Elke und Salil

Mein Mann Lutz und meine beiden Freundinnen Birgit und Marianne begleiteten mich zu der Preisverleihung und so erlebten wir am 9. Juni in Bad Hall einen unvergesslichen Abend, gemeinsam mit zwei anderen Preisträgern, den Teilnehmern des diesjährigen Laufs und weiteren Mitgliedern der Gemeinschaft um Sri Chinmoy .

Bei der Erinnerung daran geht mir immer wieder das Herz auf. Liebevoll umrahmt, liebevoll bekocht, liebevoll gestaltet und mit wundervollen Worten und Geschenken beglückt … ihr merkt schon, ich schwebe immernoch. 🙂

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Liebevolle Geschenke und ein “Herzenspreis” http://www.connywolf.com

 

Dr. Herbert Hinterreiter und der Physiotherapeut Christoph Peer wurden an diesem Abend ebenfalls von der Gemeinschaft mit dem „Torch Bearer Award“ geehrt, für ihren großartigen und selbstlosen humanitären Einsatz in Uganda. Zwei sehr beeindruckende Männer! 🙂

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“Torch-Bearer Award” für Dr. Herbert Hinterreiter und Christoph Peer

Mehr Bilder vom Peace Run und dem Abend in Bad Hall findet ihr unter http://www.peacerun.org/at/news/2014/0609/561/

Und das war noch lange nicht alles!

Die Fortsetzung folgt mit dem “Peace Run” von Sierning nach Steyr … 😉 

"Friseurbesuch" - Cartoons entstehen vor Ort

“Friseurbesuch” – Cartoons entstehen vor Ort

 

Hier kommt ein kleiner Nachtrag zu Teil 6  – “Gefährliche Schönheit”

Inzwischen habe ich das alte Skizzenbuch gefunden, in dem ich damals zeichnete, während mein edles Haupt professionell verschönert wurde, zumindest was die Haare anbelangte. 😉

Die Zeichnungen sind bei diesen Cartoons extrem reduziert, denn das war es, was mich zu dieser Zeit faszinierte. Ich wollte ausprobieren, mit wie wenig ich wie viel ausdrücken kann, denn es ging mir nicht um die Zeichnung, sondern um’s Erzählen – schnell und unkompliziert – um die vielen Ideen festzuhalten, die manchmal innerhalb kürzester Zeit nur so durch meinen Kopf wirbelten. 😮

Nachdem OUPS nun auf der Bildfläche erschienen war, begann ich allmählich, ihn mir als lebendiges Wesen in meinem Leben vorzustellen. So wie Kinder imaginäre Wesen als Spielkameraden haben. OUPS “unterhielt” sich mit mir, ich “beobachtete” ihn und er brachte mich zum Lachen. 😉 Aus dem, was ich “sah” wurden nach und nach immer mehr OUPS-Cartoons und durch diesen lebendigen Umgang mit meiner Figur konnte ich sein Wesen, seinen  Charakter, seine Persönlichkeit … seine Seele immer klarer erkennen, was natürlich mit der Zeit auch die Zeichnungen weicher und lebendiger werden ließ. ❤ OUPS wurde in den Bildern immer mehr spürbar, für mich, aber natürlich auch für alle, die ihm in meinen Skizzenbüchern begegneten.  ❤

Ich fürchte, das klingt jetzt ziemlich verrückt, doch anders kann ich es nicht beschreiben und es machte mir unglaublich Spaß! Als ich dann einige Verlagsjahre und Bücher später bemerkte, dass Kinder ebenfalls ganz selbstverständlich mit OUPS reden, hat mich das sehr berührt und mir irgendwie gut getan … das kleine Kind in mir hat sich gefreut! 😉

Mit bunten Grüßen – Conny Wolf ❤

"Wahre Schönheit" www.connywolf.com

“Wahre Schönheit”
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Gefährliche Schönheit

Zurück in Frankfurt verblasste meine Urlaubsbräune so rasch wie mein „relaxtes Tropenfeeling“, das ich aus Australien mitgebracht hatte. Obendrein war es einem übermotivierten Friseur gelungen, in einem unbeobachteten Moment meine blonde Lockenmähne so weit zurück zu stutzen, dass von dem sonnengebleichten Schopf nur noch die „aschblonde“ Unterwolle übrig blieb. Ich gebe zu, ich hatte noch einen ordentlichen „Jet lag“ als ich dort im Stuhl saß und bin permanent eingenickt, was nebenbei bemerkt im Anbetracht der spitzen Schere auch nicht ganz ungefährlich war.

Was lernt man daraus? Nur hellwach und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte erlauben, dass sich jemand mit einer Schere der geliebten Haarpracht nähert. Es sei denn man ist gut versichert und hat mindesten zwei vertrauenswürdige Zeugen an seiner Seite. 😉

Skizzen zum OUPS Buch "Wahre Schönheit"

Skizzen und Arbeitstext zum OUPS Buch
“Wahre Schönheit”

 

 

O.k. – genug gescherzt! Zur Ehrenrettung der Zunft muss ich hier betonen, dass es auch Friseure und Friseurinnen gibt, denen kann man sein Haupt blind anvertrauen. Diese Haarkünstler erkennt man daran, dass sie ausgezeichnet geschult sind und daher nicht versuchen sich mit einem fremden Kopf zu profilieren. Ganz im Gegenteil, sie verwenden die Frisur dazu, um aus den Haaren und dem Gesicht ein ansprechendes Gesamtkunstwerk zu zaubern – ich sage nur MOLTO FORTE! 😉

Was aussieht wie ein Kaktus, soll ein Lockenwickler sein ... ;-)

Was hier aussieht wie ein Kaktus, soll ein Lockenwickler sein … 😉

 

Jetzt hätte ich hier gerne Skizzen gezeigt, die ich einmal direkt im Salon gezeichnet habe, während mir die Haare geschnitten wurden, doch ich kann im Augenblick unter meinen vielen Büchern genau dieses Skizzenbuch nicht finden. Kein Wunder, es sind ja auch eine ganze Menge … mehr als 30 Jahre, dokumentiert in „gemalten Tagebüchern“, Zitat Picasso (glaube ich jedenfalls). 😉

Hier wird ein umweltfreundlicher Zerstäuber verwendet, eh klar! ;-)

Hier wird ein umweltfreundlicher Zerstäuber verwendet, eh klar! 😉

 

Wir sind erst vor Kurzem ungezogen und einige Bücher sind vermutlich noch in  einem Umzugskarton versteckt. Also greife ich jetzt ein paar Jahre vor und zeige zwei Cartoons, die ich auf Basis der alten “OUPS beim Friseur” Skizzen für ein Buch über „wahre Schönheit“ farbig umgesetzt habe, das war dann bereit 2008. Da sah OUPS natürlich schon so aus wie heute, hatte ich doch zu diesem Zeitpunkt bereits einige hundert OUPS Cartoons für den Verlag erzeichnet. 😉

Demnächst mehr an dieser Stelle … 😉 Liebe Grüße – Conny ❤

Girlsday Linz 2014 www.connywolf.com

Girlsday Linz 2014
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Girlsday Oberösterreich 2014

Am Mittwoch den 12.2. genoss ich beim Girlsday in Linz mit meiner “Kleinen Dame” unseren ersten öffentlichen Auftritt, dabei kam es zu ein paar sehr interessanten Begegnungen. Besonders beeindruckt hat mich das Gespräch mit der Vortragenden Frau Dr.in Lück aus Deutschland, einer faszinierenden Frau, die mir aus dem Herzen gesprochen hat. 😉 Vielen Dank für die inspirierende Unterhaltung und den hochinteressanten Vortrag. 😉

Der zweite Girlsday findet, wie bereits erwähnt am 26.2. ebenfalls wieder in Linz statt und auch hier wird es wieder ausgesprochen interessant mit dem Vortragenden Dr. Markus Hengstschläger. Auch hier darf ich mit meiner Kleinen wieder dabei sein – herzlichen Dank für die Einladung an die Veranstalter, ganz besonders an die Edugroup und ihr Team in Linz. 😉

Hunderte von OUPS Cartoons www.connywolf.com

Hunderte von OUPS Cartoons
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Schlüsselmomente und Sternstunden

“… die eigentliche Bedeutung als Schlüsselmoment oder Geburtsstunde erkennt man erst in der Zukunft.”

So endete mein letzter Eintrag und ich möchte hier noch ein paar Gedanken hinzufügen.

Vielleicht darf uns die Bedeutung einer Idee, einer Entdeckung manchmal anfangs noch gar nicht bewusst sein, da wir sie sonst vielleicht sofort mit Erwartungen überfrachten würden, die Idee hätte keine Zeit sich zu entwickeln, zu reifen … sie müsste sofort Ergebnisse, Erfolge zeitigen und sie würde dadurch entweder gleich im Keim ersticken oder zu einer Eintagsfliege werden.

OUPS war also winzig und in vielerlei Gestalt erstmals in meinem Skizzenbuch aufgetaucht, ein Archäologe würde sagen „erste Spuren von ihm konnte man bereits in diesen kleinen Figürchen erkennen“. Ich hatte einfach meine Freude an dem Gewusel, ohne den kleinen Winzlingen allzu viel Bedeutung beizumessen. Gleichzeitig ging mir Ken Done – der australische Künstler – und seine Werke nicht mehr aus dem Kopf. Seine Arbeit und vor allem die Art, wie er sich als Künstler so vielseitig „vermarktete“ hatte mich sehr beeindruckt.

Nach Frankfurt zurückgekehrt, fiel es mir unglaublich schwer wieder in meinen Arbeitsalltag zu finden. Noch dazu fror ich unentwegt, da ich Wochen in der tropischen Hitze der australischen Northern Territories zugebracht hatte.

Als einziger Lichtblick erhellte eine Idee mein Gemüt. Eine Idee, die in den folgenden Wochen und Monaten in meiner Phantasie zu reifen begann. Ein Projekt das noch lange Zeit nicht richtig sichtbar und greifbar für mich sein sollte, doch ich spürte bereits, es würde etwas Größeres, etwas Umfassendes sein, eine Aufgabe bei der ich immer wieder meine Erlebnisse, meine Lebensphilosophie, meine Gefühle einfließen lassen könnte … etwas Buntes, Liebenswertes, das Schönheit, Humor und Lebensfreude in die Welt bringt … etwas, dass aber auch von den zahlreichen „Hoppalas“ des Lebens erzählt, den Fettnäpfchen in denen ich trotz aller Vorsicht immer wieder landete und lande … gerne auch mit Anlauf und beiden Füßen gleichzeitig! … es würde von meinen Bemühungen handeln immer alles „gut und richtig“ zu machen, aber auch davon, wie genau DAS so oft daneben geht … und davon, dass es trotzdem immer wieder einen Ausweg, einen Neustart geben kann, solange das Herz seinen Ausdruck findet.

Wenn ich heute so an diese Ahnung zurückdenke, dann kommt es mir so vor, als hätte ich im Geist wie durch eine Milchglasscheibe in die Zukunft geschaut, wo sich OUPS mit seiner Welt und den Hunderten von Cartoons, bereits abzuzeichnen begann. Den Cartoons und Bildern, die meine Lebensphilosophie, meine Anliegen, meine Sehnsüchte … aber auch meine Lebensfreude und meine Fröhlichkeit wieder spiegeln würden. 😉

Das Freche Mädchen www.connywolf.com

Das Freche Mädchen
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Girlsday!

Das Freche Mädchen hat sich fein gemacht, denn es darf zu ersten Mal so richtig ins Rampenlicht. Jeweils am Mi. 12.2. und Mi. 26.2. findet in den Redoutensälen in Linz eine anerkannte Pädagogik Fortbildungsveranstaltung statt und das Freche Mädchen ist dabei. Hier gibts Näheres zu den hochkarätigen Vortragenden und den Details der Veranstaltungen: Girlsday Oberösterreich

Ich nehme ein paar feinen Sachen vom Frechen Mädchen mit, T-Shirts, Notizbücher und so … mal sehen … 😉 und wir hoffen, dass recht viele Gäste Zeit finden, uns an unserem kleinen Stand zu besuchen. Auf jeden Fall freuen wir uns schon auf diese beiden Tage, vor allem das Freche Mädchen ist schon ganz aus dem Häuschen. 😉

Bis bald also? Liebe Grüße von Conny Wolf und dem Frechen Mädchen 😉

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