Archives for the month of: June, 2014
Comic - die Kunst der reduzierten Ausdrucksform.

Comic – die Kunst der reduzierten Ausdrucksform.

 

„Comic Zeichnen“ als kreativer Ausdruck für Kinder – Workshop für Schulen

Heute treffe ich die letzten Vorbereitungen für den morgigen Tag, denn da hab ich wieder einmal etwas ganz Besonderes vor. Ich darf die NMS in Gmunden besuchen und mit ca. 34 Schülerinnen und Schülern Comic-Zeichnen. Es geht schon sehr früh auf die Reise und wir werden uns fast 5 Stunden intensiv mit der Zeichen- und Erzählform des Comic beschäftigen.

Das Erlebte oder auch Ideen und Einfälle anhand von Bildern zu erzählen, anderen mitzuteilen, mit anderen zu teilen, fördert zum einen den kreativen Ausdruck der Jugendlichen. Zum anderen kann Zeichnen auch der „Psychohygiene“ dienen, es kann erden oder sogar zum Ventil, zum Sprachrohr werden … beim Comic eher zum Megaphon … denn da darf es laut und bunt und schräg zugehen, was sonst in der Schule ja eher kaum Raum findet. 😉 In der Zeichnung kann und darf alles gesagt werden, wofür die Kids vielleicht sonst keine Worte finden, wofür sie vielleicht noch keine Sprache haben. Gerade in der Pubertät, wenn die Gefühle Purzelbaum schlagen, alles in der Veränderung ist, fehlt oft die Orientierung. Da kann  das Zeichnen, insbesondere das Comic-Zeichnen eine Ausdrucksform für manche Jugendliche sein, um ihr “Kino im Kopf” zu bändigen und auch für andere sichtbar werden zu lassen. Manchmal sogar um das alles erst mal zu sortieren, zu “sehen”, was in ihnen rumort. 😮

Das war und ist jedenfalls die Triebfeder für meinen “unbändigen Drang” ständig und überall zu zeichnen und ganz nebenbei ist dadurch auch der OUPS auf die Welt gekommen. 🙂

Bitte, liebe Lehrer und Eltern, liebe Erwachsene überhaupt, lasst Kinder, die immer und ständig und überall zeichnen die Freiheit, das auch zu tun … selbst im Unterricht. Es gibt Kinder, die ankern, erden sich damit … sind überhaupt erst zeichnend in der Lage dem Unterricht die ganze Aufmerksamkeit zu geben. Für diese Kinder ist es eine große, eine riesengroße Unterstützung, wenn man sie dazu ermutigt alle Lerninhalte “aufzuzeichnen”, sie bildhaft zu machen, denn das ist dann ihre optimale Form des Lernens. 🙂

Daher liebe ich es Menschen – ganz besonders auch junge Menschen – zu inspirieren das Comic-Zeichnen als Ventil und Kommunikationsmittel für Gefühle, Beobachtungen, Eindrücke, Erfahrungen … oder einfach für allen möglichen Spaß und Blödsinn zu verwenden, der einem gerade so einfällt … um sich selbst und andere zum Lachen zu bringen – eine der schönsten Nebenwirkungen überhaupt. 😉

 

Mimik und Ausdruck, ein wichtiges Thema des Comic Workshops.

Mimik und Ausdruck, ein wichtiges Thema des Comic Workshops.

 

Wir beschäftigen uns in meinen Workshops spielerisch mit dem Comic-Zeichenstil, der Comic-Erzählweise, der Entwicklung eigener Szenen, eigener Figuren und eigener Inhalte, bis hin zur charakteristischen Farbgebung im Comic.

Inhalte meiner Comic-Workshops:

• Einstieg in die Welt des Comic.

• Geschichten erzählen mit Bildern und reduzierten Texten

• die Inhalte mit einfachen Mitteln auf den Punkt bringen

• die eigene Bildsprache finden

• Kommunikation in ihrer “buntesten” Form,

… das alles mit viel Spaß am Entdecken und  Ausprobieren der eigenen Möglichkeiten.

Die Dauer und Inhalte passe ich dem Alter und den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen an. Wer nun Lust bekommen hat, einen Workshop für seine Schule zu organisieren, kontaktiert mich bitte über meine Homepage www.connywolf.com

Bis zum nächsten Mal mit bunten Grüßen – Conny Wolf  😉

 

“Comic” goes School!

I love to do creative Workshops with Kids, especially Comic-Workshops. Tomorrow I’ll be in Gmunden / Austria to work with  34 pupil of the NMS Gmunden. I’m looking forward to inspire them telling their one stories, express themselves in cartoons and comics. If you are interested in organizing one of my workshops at your school, feel free to contact me http://www.connywolf.com 🙂

Kind regards – Conny Wolf 🙂

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OUPS: Selbst das kleineste Licht vermag die Dunkelheit zu erhellen.

OUPS: Selbst das kleineste Licht vermag die Dunkelheit zu erhellen.

 

Torch Bearer Award“ und “Peace Run“- Eine Ehre und eine Verpflichtung

Was ist das überhaupt für ein Preis, dieser „Torch-Bearer Award“, den ich am 9. Juni bekommen habe? Das kann man nicht mit Worten beschreiben, ich zumindest nicht, das kann man im besten Fall „erfühlen“, wenn man sich das Leben von Sri Chinmoy anschaut … Ich kann nur versuchen zu schildern, was dieser „Preis der Fackel Träger“ für mich bedeutet, eine riesige Ehre und eine Verpflichtung. Auf der Rückseite der Medaille steht:

„To change the world around you, give the world what you have and serve the world with what you are.”

Sri Chinmoy

Also „Um die Welt zu verändern, gib der Welt was Du zu geben hast und diene ihr mit dem was Du bist.“ 

 

"Torch-Bearer Award" Medaille - Sri Chinmoy

“Torch-Bearer Award” Medaille – Sri Chinmoy

 

"Torch-Bearer Award" Rückseite - Sri Chinmoy

“Torch-Bearer Award” Rückseite – Sri Chinmoy

 

Ich habe mehr als mein halbes Leben gebraucht um zu erkennen, dass das was ich zu geben habe absolut genügt und dass es dabei am „dienlichsten“ ist – im höchsten Maße dienlich, für die Welt UND für mich – wenn ich „die bin die ich bin“ … echt, ehrlich und mit meinem ganzen Herzen. Das ist meine Aufgabe, denke ich … jeden Tag und es ist eine wunderschöne Aufgabe, wie ich finde. 😉

Mich der Welt schenken, mit meinen Gaben, meinen Talenten, meinen Ideen, meiner Fröhlichkeit … aber auch mit meiner Traurigkeit, meiner Verletzlichkeit und meinen Zweifeln … das ist aber auch eine große Herausforderung, denn nicht immer war ich, nicht immer sind wir mit allem willkommen, was wir sind. Genau diese Angst zu überwinden, die Angst vor Ablehnung, wenn wir so sind wie wir sind, wenn wir uns mit unseren Gefühlen zeigen, wenn wir den Mut haben berührbar und spürbar zu sein, diese Überwindung ist ein Riesengeschenk für die Welt, denn es macht auch anderen Mut, sich zu zeigen, mit ihrem Licht und ihrem Schatten und eröffnet Ihnen, eröffnet allen die Chance zu erleben wie es ist, wenn man sich ganz und gar angenommen fühlt … vielleicht nicht von allen, aber von einigen. Selbst wenn es nur ein einziger Mensch ist, der uns so nimmt, wie wir sind, ist das ein Geschenk des Himmels.

 

"OUPS Peace Run!" Mein Geschenk für die Gemeinschaft von Sri Chinmoy

“OUPS Peace Run!” Mein Geschenk für die Gemeinschaft von Sri Chinmoy

 

Als ich vom „World Harmony Run“, wie der „Peace Run“ auch genannt wird erfuhr, war ich natürlich neugierig und wollte wissen, was mich erwartet. Was macht der moderne Mensch wenn er etwas wissen will? Richtig, er googelt! Da gab es berührende Fotos von Kindern, die mit ehrfurchtsvollem Blick die Fackel halten und Videos  von Läufern die einsam mit der Fackel auf dem Weg sind … da begann irgend etwas in mir zu erwachen, irgend etwas fühlte sich beim Anblick dieser Bilder warm und gut und hoffnungsvoll an … und ich wurde mir urplötzlich einer starken Sehnsucht bewusst, der Sehnsucht etwas beizutragen, etwas Gutes, Wichtiges … der Sehnsucht Teil einer Gemeinschaft zu sein, die auf dem Weg ist, die der Welt etwas schenkt, die die Welt ein  wenig … oder auch viel, viel heller macht. Die Fackel, das Laufen mit der Fackel, sich anzustrengen, mit der Fackel ein Stück weit voran zu laufen … das war für mich das Symbol dafür. Von diesem Moment an habe ich mich unglaublich auf diesen Augenblick gefreut, den Augenblick an dem ich die Fackel in der Hand halte und damit los laufe … und wenn es nur ein ganz kleines Stück des Weges war, den ich die Fackel getragen habe, das Gefühl war unbeschreiblich, Glück pur! Ich durfte dabei sein, hatte die Möglichkeit jetzt etwas zurückzugeben, zu zeigen, dass ich weiß worum es geht.

 

Die Kinder und Betreuer des Horts in Sierning kommen um die Fackel ein Stück weit zu übernehmen. :-)

Die Kinder und Betreuer des Horts in Sierning kommen um die Fackel ein Stück weit zu übernehmen. 🙂

 

Und so sah das dann am 10.6. aus … ich lief … mit der Fackel … begleitet von zwei starken Läufern des internationalen Teams und bei 37°!  Verglichen mit der riesigen Strecke war es nur ein winzig kleines Stück, ich weiß, aber für mich war es ein riesiges Glücksgefühl dabei sein zu dürfen, die Fackel zu tragen, die auch schon von so vielen großen Persönlichkeiten getragen wurde. 🙂

Conny rennt! Endlich unterwegs mit der Fackel. :-) Begleitet von zwei Läufern des internationalen Teams.

Conny rennt! Endlich unterwegs mit der Fackel. 🙂 Begleitet von zwei Läufern des internationalen Teams.

 

Ganz am Anfang kam kurz der Gedanke auf, ob ich würdig bin die Friedens-Fackel zu tragen. Ich bin jedoch schnell zu dem Schluss gekommen, dass es eben nicht darum geht, rund um die Uhr im himmlischen inneren Frieden zu ruhen, sondern sich immer wieder auf’s Neue darum zu bemühen, egal wie weh’ es tut, wie wütend man ist, oder wie groß die Verletzung ist.

Wenn es darum geht, dann darf ich, glaube ich, ganz vorn an der Spitze laufen, denn glaubt mir, seid ich mich gezwungen sah, aus meinem eigenen Verlag OUPS auszusteigen, ist mein „innerer Frieden“ eine der größten Herausforderung für mich – an jedem einzelnen Tag.

 

Müde aber glücklich! Mein Mann Lutz hat mich begleitet und dafür gesorgt, dass ich mich bei 37° Grad nicht überschätze. ;-)

Müde aber glücklich! Mein Mann Lutz hat mich begleitet und dafür gesorgt, dass ich mich bei 37° Grad nicht überschätze. 😉

 

Zum Schluss noch mein Lieblingsbild des Tages, im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Mann Lutz wollte mich morgens eigentlich nur in Sierning abliefern und dann am Ende in Steyr wieder einsammeln. Er war jedoch so fasziniert von der Stimmung, dass er spontan beschloss dabei zu bleiben und mich zu unterstützen. Eigentlich besser “zu beschützen” und zwar vor mir selber, damit ich mich vor lauter Begeisterung beim Laufen in dieser Hitze nicht hoffnungslos überfordere. Sofort wurde er passend eingekleidet und war somit ganz offiziell ebenfalls mit im Team. 🙂

Bis zum nächsten Mal, dann geht’s weiter mit “20 Jahre OUPS”.

Liebe Grüße – Conny Wolf 😉

 

I realised recently, that I’ve got visitors from USA and even the Philippines on my blog and so I decided to do a short translation of my text, to give a tiny impression of what it’s all about. Sorry for the mistakes, but I’m not a native speaker and I’ll do my very best for you. Promised! 😉

“OUPS runs!

A few weeks ago I was invited to the “World Harmony Run”, also called “Peace Run” that Sri Chinmoy invented 1987. It was a great honor, to be part of this wonderful event and a enormous honor to recieve the “Torch-Bearer Award“. On the back side of the medal the following words are written:

„To change the world around you, give the world what you have and serve the world with what you are.”

Sri Chinmoy

I’ll do my very best to deserve this lightful award. 🙂 “

Love – Conny Wolf

Character Design www.connywolf.com

“Bijoux” zeigt sich mir von ihren schönsten Seiten.

 

Ein neuer “Charakter”

Meine Woche hat hervorragend angefangen, denn ich habe zum ersten Mal die neue „Existenzgründer Broschüre“ der Haberland Beratung gesehen, mit dem jüngsten „Wesen“ aus meiner Feder. Große Freude! 😀

Doch der Reihe nach:

Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn, also nach Abschluss meines Studiums an der FH Augsburg für Kommunikationsdesign, wurde sehr schnell klar, dass eines meiner Spezialgebiete das Entwickeln von Sympathiefiguren sein würde, tummelten sich doch schon seit jeher die unterschiedlichsten Wesen in meinen Skizzenbüchern … im OUPS Beitrag Nr. 02 habe ich hier schon einmal ein wenig darüber erzählt. 🙂

In meiner ersten WerbeagenturSERVICEPLAN München“ lernte ich als Layouterin für Fleurop und Ravensburger Kinderbücher, wie die Profis das so machen, mit den Sympathiefiguren und wie sie diese dann in der Werbung optimal zum Einsatz bringen, also in den Medienauftritten zum Leben erwecken. Später durfte ich dann bei der Agentur Consell in Frankfurt bereits bekannte Figuren wie den „Rotfrosch“ von Erdal oder “Die kleinen Uhus” weiterzeichnen und lernte was eine Sympathiefigur lebendig macht und am Leben erhält.

Einen Cartoon Character zu erzeichnen ist eine Sache, aber ihm wirklich ein Wesen zu geben, ihm Leben einzuhauchen ist fast eine magische Angelegenheit … zumindest für mich. 🙂

Sobald ich den Auftrag bekomme, eine Sympathiefigur zu entwickeln, führe ich zuerst ein intensives Interview mit dem Kunden, um zwischen den Fragen und Antworten ein erstes Gespür für den Charakter zu bekommen, um einen ersten Kontakt mit der Figur aufzunehmen. Dadurch lade ich diese Figur, dieses Wesen ein, sich mir zu zeigen. Mit dem Stift beginne ich dann in vielen Skizzen der charakteristischen Gestalt der Figur nachzuspüren bis sie sich immer mehr in den Zeichnungen zu enthüllen beginnt, gleichzeitig vertieft sich dadurch mein Zugang zu ihrem Wesen.

Ich liebe diesen Prozess und  ganz besonders den Moment, wenn mich das Wesen auf meinem Blatt zu ersten Mal wirklich „anschaut“. 🙂

 

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Das neue Wesen wird lebendig.

 

Der Moment, in dem es zum Leben erwacht, ist ein magischer Augenblick und meine schönste Belohnung. Es ist, als ob ich ein Ei ausbrüte, ohne zu wissen was daraus letztendlich schlüpfen wird. 😉 … und ich liebe alle „meine Kinder“.

Inzwischen nehme ich nur noch Aufträge an, bei denen ich das Gefühl habe “das Kind” bekommt ein gutes zuhause, hat jemanden, der sich um es kümmert, weiter begleitet, vielen Menschen vorstellt … denn dadurch wächst sein Leben … und es wird so liebevoll behandelt, wie ich es in die Welt eingeladen habe. 🙂 Ich fühle eine Verantwortung für diese Wesen und habe das Gefühl sie im Stich gelassen oder ausgesetzt zu haben, wenn sie in ihrer Firma vernachlässigt werden. Klingt verrückt? Ist es vermutlich auch, denn in meiner Arbeit verschwimmen oft die Grenzen zwischen „normal“ und „ungewöhnlich“ … müssen sie auch glaube ich, denn wenn ich etwas Neues, Außergewöhnliches zur Welt bringen möchte, dann muss ich mich mit der Ebene verbinden, wo Neues geboren wird … 😉

 

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Hier treibt’s der kleine Hund schon bunt!

 

Jede Figur ist einzigartig und jede hat ihre eigene Entstehungsgeschichte. So auch der kleine Hund auf diesen Fotos:

Janine Haberland, meine Auftraggeberin aus München, hatte mich gebeten ihre „Existenzgründer Broschüre“ mit Illustrationen zu beleben, sie wünschte sich eine persönliche Note. Das Thema „Existenzgründung“ war eine Herausforderung für mich, denn bei den Stichworten „Finanzplan“ oder „Gewerbeanmeldung“ drängen sich selbst mir nicht sofort ansprechende Bilder auf. 😉 Also kam mir die Idee eine „Spielfigur“ vorzuschlagen, mit der ich die Inhalte anhand von Cartoons darstellen könnte, mit einem Augenzwinkern um die Materie aufzulockern. Im ersten Interview wurde schnell klar, dass es eigentlich bereits eine Art „Firmenmaskottchen“ gibt, eine wunderschöne kleine Hundepersönlichkeit namens „Bijoux“ die Frau Haberland innig liebt.

Damit war klar, es wird ein kleiner Cartoon Hund, angelehnt an die „Rasse French Bully“, so wie Bijoux. 

Die Ergebnisse seht ihr auf diesen Fotos und die „Existenzgründer Broschüre“ stellt Frau Haberland kostenlos als Download auf der Unternehmensseite von Haberland Beratungs GmbH zur Verfügung. Eine feine Sache, finde ich!  😀

Ich verabschiede mich mit ganz liebe Grüßen nach München und bin schon gespannt, was der kleine Hund als nächstes erleben darf.  😉

Euch, liebe Leserinnen und Leser eine sonnige Woche – alles Liebe, Conny Wolf 🙂

PS: Ich werde demnächst auf meiner Website eine Bildergalerie hinzufügen, mit einer Auswahl meiner Sympathiefiguren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mir ist etwas ganz Erstaunliches widerfahren, etwas, das mein Herz berührt hat, etwas, das mich auch nach einer Woche immernoch einhüllt, wie eine warme, weiche Decke … Ich muss schmunzeln, wenn ich meine überschwenglichen Zeilen lese, aber ich bin einfach selig. 🙂 Wie das Sprichwort schon sagt „Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über.“ und so ist dem einen oder andere von euch dieses Gefühl ja vielleicht ebenfalls bekannt. 🙂

Hier nun meine Geschichte:

Vor ein paar Wochen, während ich mit dem Auto zu einem Termin unterwegs war, bekam ich einen Anruf. Mein Auto besitzt zwar eine Freisprechanlage, doch ich bin definitiv keine „Multitaskerin“ und so verstand ich nur in Stichworten um was es ging: „Peace Run … kommt durch Steyr … möchtest Du mit uns laufen … 9.- 10. Juni … ???“ Ich hörte mich sagen „Ja, klar laufe ich mit, das können wir gerne machen …“ ohne zu wissen um welche Distanz es sich dabei handelt, bat jedoch darum, dass wir uns zwei Tage später nochmal in Ruhe darüber unterhalten, da ich mich während des Fahrens nicht konzentrieren könne.

Mit einem breiten Grinsen legte ich auf, denn ich erinnerte mich an den Spruch: „Sei vorsichtig, was Du Dir wünschst, es könnte sich erfüllen.“ Oooooh ja! 🙂

Wenige Tage vor diesem Anruf hörte ich im Radio ein Interview auf BR 2 mit Janice Jakait, die in ihrem Buch „Tosende Stille“ ihre Atlantiküberquerung im Ruderboot dokumentiert hat. Eine Aktion, mit der sie auf den dramatischen Lärm und seine Auswirkungen aufmerksam macht, den wir mit unserer Technik im Meer produzieren. Das hat mich sehr beeindruckt …

Mehr darüber unter http://www.rowforsilence.com

Nach diesem Interview „dachte ich laut vor mich hin“, dass ich auch gerne einmal so richtig mit Körpereinsatz einen Beitrag leisten würde, für etwas, das mir wirklich am Herzen liegt … und siehe da, das Universum hört alles, denn die Einladung zum „Peace Run“ war für mich die Antwort auf diesen Wunsch. (www.peacerun.org)

Ein paar Tage später, völlig unabhängig von meinem ersten Wunsch, dachte ich schmunzelnd und ebenfalls laut vor mich hin: „ … und einen Preis hätte ich nun auch gerne mal, denn ich finde „alters- und dienstrangmäßig“ steht mir das doch langsam zu“ … Auch das war eher “halbernst” gemeint und nur mal so dahingesagt.

Und ZACK! … auch das hat das Universum sofort auf seine TO-DO-Liste gesetzt. 🙂

An dem Tag, als mich Brigitte – so der Name der Dame – erneut wegen meiner Teilnahme am Peace Run anrief, eröffnete Sie mir, dass die österreichische Gemeinschaft um Sri Chinmoy obendrein beschlossen habe, mir einen Preis zu verleihen und sie würden sich sehr freuen, wenn ich ihn annähme. AHA!

 

Jetzt war ich wirklich vollkommen sprachlos, zum einen wegen des Preises, zum anderen wegen eines Traums, den ich in der Nacht zuvor geträumt hatte:

In meinem Traum sollte ich ebenfalls mit einem Preis bedacht werden, für meinen OUPS „ … weil er so vielen Menschen Freude macht und durch ihn die Welt ein wenig heller geworden sei“, so die Begründung im Traum. Am Morgen war ich deshalb ziemlich aufgewühlt, denn mein nun hellwacher Verstand überlegte sofort alarmiert, wie es mir denn bei so einer Preisverleihung gehen würde, wenn ich – sicherlich gemeinsam mit meinem ehemaligen Geschäftspartner im Verlag OUPS – diesen Preis im offiziellem Rahmen übernehmen sollte. „Ehrlich gesagt, ganz schlecht“ war die Antwort. Bei der Vorstellung für die Öffentlichkeit „gute Mine zum bösen Spiel“ machen zu müssen, um die vielen Fans vom OUPS nicht zu enttäuschen, kam ich zu dem Schluss, dass ich mich dem nicht aussetzen würde … denn verstellen will und kann ich mich nicht.

Während Brigitte mir damals am Telefon von dem Preis erzählte, vom Hintergrund der Auszeichnung und der Preisverleihung … hörte ich zwar zu, aber nur halbherzig, denn ich wollte mich nicht freuen … mir war klar, mein nächtlicher Traum verwirklicht sich gerade und um mir selber treu zu bleiben, würde ich den Preis daher ablehnen müssen.

Doch es kam ganz anders: der Preis wurde mir alleine zugedacht!

Sofort rebellierte mein Verstand auf‘s Neue und der innere Kritiker brüllte: „Was bildest Du Dir ein, das hast Du nicht verdient … es gibt Menschen, die haben viel mehr geleistet … und wenn, dann kannst Du den Preis auf keinen Fall alleine annehmen … gerade DU nicht … wie sieht das denn aus … was sollen denn da die Leute sagen …“

„STOP!“ rief da mein Herz und keine Ahnung wer sonst noch alles in mir im Chor „… doch, Du kannst … und wie Du kannst, nicht trotz allem was geschehen ist, sondern gerade wegen all dem, was geschehen ist. OUPS ist und bleibt Dein Kind, diese Anerkennung steht Dir zu!“ 🙂

Mein Herz hat gesiegt, es gelingt mir scheinbar immer besser die Schatten der Vergangenheit zu verscheuchen. 🙂

www.peacerun.org Bad Hall 2014

http://www.peacerun.org Bad Hall 2014 mit Elke und Salil

Mein Mann Lutz und meine beiden Freundinnen Birgit und Marianne begleiteten mich zu der Preisverleihung und so erlebten wir am 9. Juni in Bad Hall einen unvergesslichen Abend, gemeinsam mit zwei anderen Preisträgern, den Teilnehmern des diesjährigen Laufs und weiteren Mitgliedern der Gemeinschaft um Sri Chinmoy .

Bei der Erinnerung daran geht mir immer wieder das Herz auf. Liebevoll umrahmt, liebevoll bekocht, liebevoll gestaltet und mit wundervollen Worten und Geschenken beglückt … ihr merkt schon, ich schwebe immernoch. 🙂

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Liebevolle Geschenke und ein “Herzenspreis” http://www.connywolf.com

 

Dr. Herbert Hinterreiter und der Physiotherapeut Christoph Peer wurden an diesem Abend ebenfalls von der Gemeinschaft mit dem „Torch Bearer Award“ geehrt, für ihren großartigen und selbstlosen humanitären Einsatz in Uganda. Zwei sehr beeindruckende Männer! 🙂

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“Torch-Bearer Award” für Dr. Herbert Hinterreiter und Christoph Peer

Mehr Bilder vom Peace Run und dem Abend in Bad Hall findet ihr unter http://www.peacerun.org/at/news/2014/0609/561/

Und das war noch lange nicht alles!

Die Fortsetzung folgt mit dem “Peace Run” von Sierning nach Steyr … 😉 

"Zeit der Engel" Kalenderbilder 2014 www.connywolf.com

“Zeit der Engel” Kalenderbilder 2014
http://www.connywolf.com

 

Der Engel, des Monats Juni ist ein ganz besonderer Engel für mich und ich möchte euch dazu gerne eine Geschichte dazu erzählen, die mich sehr berührt hat:

Im Juni vorigen Jahres entstanden die Bilder für den neuen Kalender 2014, also den diesjährigen Engel Kalender.

Der 16. Juni war ein Sonntag und ich arbeitete gerade an dem “Juni-Engel”, das heißt ich sah mir selbst beim Malen zu, sah, wie sich das Motiv langsam, Schritt für Schritt auf meinem Blatt enthüllte … Erst ein großer blauer Engel, dann ein kleines Kind an seiner Hand … ein kleines Mädchen. Die beiden haben offensichtlich etwas vor, sind unterwegs … sind auf dem Weg … Oben links entsteht “zufällig” eine Art Ecke … darin möchte etwas geschrieben stehen … “New life”.  😮

 

"Zeit der Engel" 2014 Juni © www.connywolf.com

Juni Engel 2014 http://www.connywolf.com

 

Und plötzlich geht mir ein “Licht” auf: Am heutigen Sonntag soll der Geburtstag sein, der Tag an dem die kleine Tochter meiner Freunde Claudia und Helmut auf die Welt kommen wird. Jetzt verstehe ich und bekomme eine Gänsehaut.

Später erfahre ich, dass an diesem Sonntag dem 16.6. 2013 genau zu jener Zeit die kleine Johanna das Licht der Welt erblickt hat, als ich “ihren Engel” malte und natürlich war das Bild mein “Willkommensgeschenk” für sie. 🙂

Dieses Erlebnis ist ein ganz besonderes Geschenk für mich und daher berührt mich auch dieser Engel immer ganz besonders, wenn ich ihn sehe … der kleine “Menschenengel” ebenso wie das Bild, mit dem ich ohne es zu wissen ihre Geburt begleiten durfte. ❤

Daher liebe Johanna, herzlichen Glückwunsch, Licht und Segen zu Deinem 1. Geburtstag! ❤ ❤ ❤

Und auch herzlichen Glückwunsch und alles Liebe für euch, Claudia, Helmut, Lilly und Paul – feiert schön! 😉

Liebe Grüße – eure Conny 😉

PS: Wer die kleine Dame gerne sehen möchte, findet heute auf der Facebook-Seite von Helmut Breneis ein süßes Foto … nicht nur heute … 😉 

"Zeit der Engel" 2014 Juni © www.connywolf.com

“Zeit der Engel” 2014 Juni
© http://www.connywolf.com

 

 

Kalender “Zeit der Engel” 2014 – Juni

Der Engel des Monats Juni und seine Botschaft:

„Eine neue Zeit bricht an, ein neues Leben. Mach‘ Dich auf den Weg.“

Sieht so aus, als ob wir nun endlich tatsächlich aufatmen können, durchatmen und unser Flügel ausbreiten … „Ready to fly?“

Bereits im April war eine gewisse Erleichterung zu spüren, eine Gemütsaufhellung und eine zaghafte Aufbruchstimmung breitete sich aus, so zart, dass es noch nicht ganz zu glauben war.

„Aquariel“, der Engel des Monats April war der Botschafter dieser Vorahnung eines neuen Lebensgefühls. Frisch und lebendig fühlte sich diese Energie an, wie eine Frühlingsbrise … 😉

Im nächsten Monat ließ der Engel des Monats Mai keinen Zweifel mehr daran, dass wir nun zuversichtlich neue Ideen, Vorhaben und Pläne schmieden können und sogar sollen, dass wir mutig zugreifen und dabei ruhig nach den Sternen greifen dürfen … aus dem Vollen schöpfen!

Und jetzt geht’s also wirklich los! Eine neue Zeit bricht an und mit ihr stellt sich ein neues Lebensgefühl ein, also heb’ den Kopf und „halte die Nase“ in den Wind. 😉

„Wann wenn nicht jetzt und wer, wenn nicht Du selbst?“ Auf was willst Du noch warten? 😉 Das Leben wartet nicht, es geht immer weiter und wenn Du stehen bleibst, dann zieht es an Dir vorbei. Es wird immer Herausforderungen und Stolpersteine geben, es wird immer Überraschungen und „Hopplas“ geben, die Dich zu einer Änderung Deiner Pläne zwingen … „So what?!“ Das ist das Leben, es ändert sich, es verändert alles, es verändert Dich und entweder Du bleibst im Fluss oder Du strandest am Ufer … das Leben zieht indessen weiter … Also lass Dich tragen, sei kreativ und mutig, sei vertrauensvoll und beweglich, aber vor allem sei „lebendig“ – durch und durch! 😉

Einen „Wunder-vollen“ Juni wünsche ich Dir, wünsche ich Euch … einen Juni voller Lebensfreude und Lebenslust … mögen Eure Visionen sich erfüllen auf die allerbeste Weise. 😉

❤ Herzlichst – Eure Conny Wolf ❤

PS: Auch dieses Kalenderblatt stammt aus dem diesjährigen Kalender “Zeit der Engel” 2014, erschienen im Ennsthaler Vlg. Steyr. Restexemplare des Kalenders sind beim Verlag und unter http://www.connywolf.com für 4,95 € erhältlich.

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